Greenpeace in Bonn

Greenpeace ist eine internationale, unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Unser Ziel ist eine grüne und friedliche Zukunft für die Erde und das Leben auf ihr in all seiner Vielfalt.
Greenpeace Bonn ist eine Gruppe engagierter Menschen aus Bonn, die die Ziele und Prinzipien der Organisation Greenpeace in Bonn umsetzen.

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Wir sind sauber!

Multivisionsshow "Naturwunder Erde" von Markus Mauthe am 29.08.14 in Bonn

Greenpeace Bonn präsentiert die Multivisionsshow “Naturwunder Erde” von Naturfotograf Markus Mauthe am Freitag, 29.08.2014 um 19:30 im LVR-Landesmuseum (Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn). Der Einlass beginnt um 19.00 Uhr und der Eintritt ist frei!

In seiner neuen Multivisonsshow im Auftrag von Greenpeace nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckensten Naturlandschaften unseres Planeten. Ziel des Projektes ist es, die Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch alle relevanten Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verflechtungen untereinander zu zeigen.

Neue Braunkohletagebaue verhindern - gemeinsam für die Energiewende!

In der deutschen und polnischen Lausitz planen die Energiekonzerne Vattenfall und PGE das vielleicht größte Umweltverbrechen Europas. In großem Stil sollen auf beiden Seiten der Grenze neue Braunkohletagebaue eröffnet und neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Kurz vor den Toren Berlins soll hier Europas größtes Braunkohlerevier entstehen.

 

Unser Protest

Deshalb findet am 23.08 die erste internationale Menschenkette gegen Braunkohle zwischen Kerkwitz (Deutschland) und Grabice (Polen) statt.

Menschen werden aus ganz Deutschland und Europa werden ihr Zeichen gegen Braunkohleverstromung, eine umweltschädliche, gesundheitsgefährdende und landschaftszerstörende Art der Energiegewinnung setzten und gemeinsam, grenzüberschreitend für die Energiewende demonstrieren!

 

Unterstützen Sie unseren Bus zur Menschenkette

Mit zahlreichen Umweltgruppen und Menschen, die sich gegen Braunkohle engagieren, wollen wir gemeinsam mit einem Bus in die Lausitz fahren. Wir wollen damit unsere Solidarität mit den vor Ort Betroffenen zeigen und mit der Menschenkette ein kraftvolles Signal für die Energiewende setzen.

 

Seien Sie auch dabei! Spenden Sie 40 Euro für ein gelbes Protest-X und unterstützen Sie so unseren Bus aus NRW. Das Protest-X (gerne mit Ihrem Namen und mit dem Namen Ihrer Gruppe), werden wir mit in die Lausitz nehmen und symbolisch für Sie in die Menschenkette einreihen.

Unterschreiben Sie auch unsere Petition auf: http://www.humanchain.org/

Kontakt und Spendeninformation:

Tim Petzold – pinguin@riseup.net – 0221-97.24.96.41

Spendenkonto: DE12 4306 0967 4050 0966 01 – BIC: GENODEM1GLS

Riesiges Schaufelrad gegen weitere Tagebaue

Presseerklärung vom 01. Juli 2014

 Greenpeace-Tour ist am 07. Juli auch in Bonn vor Ort

Bonn 07. Juli 2014 – Mit einem fünf Meter hohen, luftgefüllten Schaufelrad eines Braunkohlebaggers besucht Greenpeace  am 07. Juli den Bottlerplatz. Die Umweltschützer protestieren dort von 10 bis 17 Uhr gegen klimaschädliche Energiegewinnung aus Braunkohle. Der Abbau und die Verfeuerung von Braunkohle setzt enorme CO2-Emissionen frei und heizt so den Klimawandel weiter an. Für neue Tagebaue müssen Tausende Menschen ihre Heimat verlassen. „Mit der Braunkohle wird Deutschland seine Klimaziele verfehlen, dabei können die Erneuerbaren Energien den Bedarf schon bald decken“, sagt Tim Petzoldt, Sprecher der Greenpeace-Gruppe Köln. „Die Bundesregierung muss jetzt den Kohleausstieg vorbereiten. Nur so kann der Klimawandel verlangsamt werden und die Menschen können in ihren Dörfern bleiben.“

Mit dem riesigen Schaufelrad tourt die unabhängige Umweltschutzorganisation bis Mitte August durch Deutschland, Tschechien und Polen. In Deutschland prangern die Aktivisten neben der verfehlten Kohlepolitik der Bundesregierung vor allem die Energiepolitik der Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen an, die trotz bekannter Risiken immer noch auf Braunkohle setzen. Mehr als 20 Städte stehen auf dem Tourplan, unter anderem Nürnberg, Köln und Leipzig. Anschließend geht es nach Tschechien und Polen. Vor Ort können Besucher ihre Stimme gegen die Braunkohle abgeben.

Menschenkette  für Energiewende  statt  Braunkohle

Im Erdreich unter den Dörfern der deutsch-polnischen Lausitz lagern drei Milliarden Tonnen Braunkohle. Seit Jahrzehnten fräsen sich gigantische Schaufelräder durch das Land, um diese Kohle abzubaggern. Die Regierungen von Sachsen, Brandenburg und Polen planen dort weitere riesige Kohlegruben. Doch sauberer und umweltfreundlicher Solar- und Windstrom ersetzt immer mehr die Kohle- und Atomkraft. Für den 23. August rufen Greenpeace und andere Organisationen daher zu einer Menschenkette gegen weitere Tagebaue in der Lausitz auf. Die Kette soll quer über die Neiße führen und die von der Abbaggerung bedrohten Orten Kerkwitz (Deutschland) und Grabice (Polen) verbinden.

Die Braunkohleverstromung gehört zu den schlimmsten Umweltsünden Europas. Hunderte Milliarden Tonnen Kohlendioxid werden jedes Jahr in die Atmosphäre geblasen. In den Tagebaugebieten sind Grundwasser und Restlochseen versauert. Eisenocker bedroht das Leben in der Spree und im Biosphärenreservat Spreewald. Hunderte Quadratkilometer Land können wegen Rutschungsgefahr nicht mehr betreten werden. Tausende Menschen sind von Zwangsumsiedlung bedroht.

 

Achtung Redaktionen: Für Rückfragen erreichen Sie Wladislaw Roginsky unter Tel. 017657034790.  Fotomaterial erhalten Sie unter der E-Mail-Adresse wladroginsky@googlemail.com. Greenpeace-Pressestelle: Telefon 040-30618-340, Email presse@greenpeace.de; Greenpeace im Internet: www.greenpeace.de, auf Twitter: http://twitter.com/greenpeace_de, auf Facebook: www.facebook.com/greenpeace.de.

 

Veganer Brunch im Kult 41 in Bonn

Hiermit wollen wir euch alle herzlich zum veganen Brunch im Kult 41 in
Bonn einladen. Damit der Brunch ein voller Erfolg wird bitten wir euch
alle etwas mitzubringen. So könnt ihr andere von euren „Koch”- und
„Back”künsten überzeugen und wir können gemeinsam ein großes Buffet
zusammenstellen.
Ihr könnt euch an der “Mitbring-Liste” weiter unten orientieren, um
herauszufinden, was die anderen mitbringen oder was vielleicht noch
fehlt.
Die einzige Bedingung ist, dass es sich um vegane Speisen handeln
muss!

Das Ganze findet am Sonntag, den 29.06 ab 12:00 Uhr im Kult 41 (Hochstadenring 41) statt!
Bitte tragt euch in diese Liste ein:
http://uzh.moreganize.ch/bZRXlV7XpK6 [1]

Warum eigentlich vegan? Grundsätzlich gibt es viele Gründe, die für
eine vegane Ernährung sprechen. Wir von Greenpeace möchten vor allem auf
die Umwelt- und Klimaschutzvorteile einer veganen Ernährung eingehen.
Die Tierwirtschaft verursacht ca. 40% mehr Treibhausgase als alle Autos,
Lastwagen, Flugzeuge, Geländewagen und Schiffe weltweit zusammen. Somit
hängen der Konsum von tierischen Produkten und die Klimaerwärmung direkt
zusammen. Die Ozeane werden immer leerer und der Regenwald wird für
Weide- und Anbauflächen abgeholzt. Mit der Energie, die für die
Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch benötigt wird, könnte man
eine 100-Watt-Glühbirne 20 Tage brennen lassen. All diese negativen
Dinge lassen sich durch eine vegane Ernährung vermeiden. Es ist
eindeutig, dass der maßlose Konsum von tierischen Produkten nicht mit
einem umweltbewussten Leben und einer heilen Zukunft unserer Erde
vereinbar ist. Deshalb vegan! (Quelle: Infoheft “Warum Veggie?” PETA
Deutschland)

Wir freuen uns auf den Brunch und euer zahlreiches Erscheinen!

Greenpeace Jugend Bonn & Vegane Hochschulgruppe Vegactive

Links:
——
[1]
http://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fuzh.moreganize.ch%2FbZRXlV7XpK6&h=BAQGUW5c9&enc=AZPHQZhmxX5NNJF-yZjV3HVRcXs93UhDdUD4exJmOPoiS7cWDtuRM9onuB7Wc9jmwaxzGnOHu_mURpBBrnz6DNLFHHaMimoYesF7N8L8p5VaJNUim48lEjgkUzIRCeGfGY2ibyputnINwg9wZNmSowXZi1KkOP8o6pZSA0xY1mQMIw&s=1

Podiumsdiskussion zur Braunkohle

Möchtet ihr die ökologischen, sozialen, ökonomischen und politischen Zusammenhänge der Braunkohleförderung verstehen und euch somit einen besseren Überblick über die Situation im Braunkohlerevier verschaffen? Oder würdet ihr gerne erfahren, wie man den Widerstand der Regionalsyode Energie, welche sich u.a. gegen den Bau eines neuen Kraftwerks zur Verstromung von Braunkohle im Rheinischen Braunkohle­revier aussprach, unterstützen kann?
Dann kommt am Donnerstag, den 12. Juni 2014 um 19.30 Uhr, zur Podiumsdiskussion im Haus der Evangelischen Kirche (Adenauerallee 37, 53113 Bonn). Neben Tim Petzoldt von Greenpeace Köln, befinden sich viele weitere interessante Persönlichkeiten unter den Gästen: Ulrich Kelber als Mitglied des Bundestages (SPD) und Staatssekretär, Jens Sannig (Superintendant Jülich), Jörg Kerlen als Vertreter der RWE Regionale Kontakte und Hans-Joachim Gille von BigBEN.

 Weitere Informationen findet ihr unter folgendem Link: http://www.die-klima-allianz.de/termin/podiumsdiskussion-zur-braunkohle-evangelisches-forum-bonn-12-06-2014/