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von Katharina Hermanns, geschrieben am 7. November 2011
 Adventsgrüße an den Castortransport (Foto: Greenpeace Bonn)
Am 05.11.2011 bot sich den Einkäufern am Bottlerplatz ein ungewohntes Bild: Greenpeace Bonn hat eine 2 Meter hohe Castor-Laterne in die Bonner Innenstadt gestellt. Dies war Teil einer deutschlandweiten Aktion, mit der Greenpeace auf den Castor-Transport aufmerksam macht, der am ersten Adventswochenende in’s Zwischenlager nach Gorleben rollen wird.
Passend zum Datum stand auch ein Adventskranz zur Verfügung, den viele Passanten mit ihren Botschaften weiter ausschmückten. Dieser Adventskranz wird dann am 26.11.2011 zusammen mit 45 weiteren bei der Anti-Castor-Großdemonstration in Dannenberg zum Einsatz kommen. Weitere Fotos von der Aktion finden Sie auf unserer flickr-Seite.
Warum Greenpeace dagegen ist, daß weitere Castorbehälter in Gorleben eingelagert werden? Zum Einen ein ganz einfaches logistisches Argument: das AKW Philippsburg, das als Zwischenlager geeignet wäre, ist immerhin 550 Kilometer näher an der Wiederaufbereitungsanlage La Hague, aus der die Castoren kommen. Aber noch wichtiger ist, daß die Strahlenwerte, die direkt am Zaun des Zwischenlager Gorlebens gemessen wurden, ganz klar darauf hindeuten, daß der erlaubte Grenzwert von 0,3 Millisievert pro Jahr bereits überschritten wurde. Dennoch hat das niedersächsische Umweltministerium auch den diesjährigen Castortransport wieder genehmigt.
Wenn auch Sie bei der Großdemonstration in Dannenberg am 26.11.2011 dabei sein wollen, dann empfehlen wir Ihnen aus Bonn die Anreise per Sonderbus, der von Antiatombonn organisiert wird. Weitere Informationen finden Sie hier.
von Katharina Hermanns, geschrieben am 30. Oktober 2011
 Gleichzeitig Problem und Blickfang: ein Serienmodell aus dem VW-Sortiment. (Foto: Greenpeace Bonn)
Am 29.10.2011 machte Greenpeace deutschlandweit auf die schlechte Klimapolitik des Automobil-konzerns Volkswagen aufmerksam und informierte über Lösungs-ansätze. Auch Greenpeace Bonn war dabei und sorgte für Aufsehen in der Poststraße.
Eigentlich haben Autos in der Fußgängerzone nichts zu suchen, anlässlich eines Informationsstands hat Greenpeace Bonn allerdings eine Ausnahme gemacht: der mit einem schwarzem Überzug abgedeckte Skoda war dementsprechend dann auch ein Blickfang in der Bonner Innenstadt, der für viel Aufmerksamkeit sorgte.
Die Aktion fand im Rahmen der deutschlandweiten VW-Kampagne von Greenpeace statt, die Autohersteller endlich dazu bringen soll, den CO2-Ausstoss seiner Fahrzeuge konsequent zu senken. Als einer der größten Autokonzerne mit weltweit über sieben Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr trägt VW eine bedeutende Verantwortung für das Klima. Doch trotz der Entwicklung von 3- und sogar 1-Liter-Autos, setzt VW in der Masse nach wie vor auf Autos mit hohen Verbrauch und hohem CO2-Ausstoss.
Greenpeace fordert von VW seine beste Spritspartechnik als serienmäßigen Standard ohne Aufpreis in jeden PKW zu integrieren, das Massenmodell Golf 1.4 Benziner mit 6,4 Litern Verbrauch und 149 Gramm CO2-Emissionen vom Markt zu nehmen, sich dazu verpflichten den nächsten Golf als Drei-Liter-Auto anzubieten und sich an die vorderste Front für schärfere CO2-Grenzwerte (80 Gramm bis 2020) und ein europäisches Klimaschutzziel (minus 30 Prozent bis 2020) einzusetzen.
Viele Passanten blieben trotz des leichten Regens interessiert und auch überrascht stehen. Eine öffentliche Kritik an dem „urdeutschen“ VW-Konzern war vielen fremd. Dennoch waren viele für die Kritik von Greenpeace empfänglich und wollten mehr zu dem Thema erfahren. In zahllosen Gesprächen konnten die Mitglieder der Greenpeace Gruppe Bonn die Passanten informieren und mit ihnen über die Kampagne und die Ziele von Greenpeace diskutieren.
Am Informationsstand konnten Postkarten an Dr. Martin Winterkorn verschickt werden, den Vorstandsvorsitzenden von VW. Außerdem gab es wie immer reichlich Flyer und Broschüren zu der aktuellen Kampagne und zu Greenpeace allgemein.
31 Gruppen in ganz Deutschland haben sich an dem Aktionstag beteiligt. Die Kampagne geht weiter- mehr Informationen dazu finden Sie HIER. Weitere Fotos finden Sie auf unserer Flickr-Seite.
von Katharina Hermanns, geschrieben am 13. September 2011
Am Samstag, den 10.09.2011 haben Bonner Greenpeacer vor dem Autohaus Jacob Fleischhauer in Bonn einen VW verhüllt und mit Plakaten auf den Einfluss von VW auf das Klima aufmerksam gemacht. Als einer der größten Autokonzerne der Welt hat VW eine bedeutende Verantwortung. Trotz der Entwicklung von 3- und sogar 1-Liter-Autos setzt VW in der Masse auf Autos mit hohem Verbrauch und CO2-Ausstoss.
Mit der deutschlandweiten Aktion (außer uns haben sich noch 40 andere Gruppen beteiligt) sollten die Händler dazu gebracht werden, sich beim Mutterkonzern für den vermehrten Einsatz von BLUE MOTION einzusetzen und diese umweltfreundliche Technologie gezielt ihren Kunden anzubieten. Da der Autohändler den direkten Kontakt zum Kunden hat, ist sein Einfluss nicht zu unterschätzen.
Nach dem Aufbau unseres Aktionsstandes an der gut befahrenen Bornheimer Straße, der viel Aufmerksamkeit bei den vorbeifahrenden Autofahrern hervorrief, sprachen wir mit dem Verkaufsleiter für Gebrauchswagen Gerd Murmann. Wir überreichten ihm einen Brief mit unseren Forderungen, den Greenpeace-Report Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns sowie ein kleines Andenken für seinen Schreibtisch. In dem freundlichen Gespräch sicherte uns Herr Murmann zu, dass ihm viel an dem Verkauf umweltfreundlicher Autos liege, die Kaufentscheidung des Kunden aber nicht immer in diese Richtung gehe. Bei der Preispolitik von VW und der Platzierung von umweltfreundlichen Autos gingen die Meinungen dann aber doch auseinander.
Greenpeace fordert von VW:
- seine beste Spritspartechnik als serienmäßigen Standard ohne Aufpreis in jeden PKW zu integrieren,
- das Massenmodell Golf 1.4 Benziner mit 6,4 Litern Verbrauch und 149 Gramm CO2-Emissionen vom Markt zu nehmen,
- sich dazu verpflichten den nächsten Golf als Drei-Liter-Auto anzubieten,
- und sich an die vorderste Front für schärfere CO2-Grenzwerte (80 Gramm bis 2020) und ein europäisches Klimaschutzziel (minus 30 Prozent bis 2020) einzusetzen.
Mehr zu der aktuellen Kampagne finden Sie HIER.
von Tim Petzoldt, geschrieben am 8. Mai 2011
Presseerklärung vom 7. Mai 2011
 Bonner Energiewende bei "Rhein in Flammen" am 7.5.11
Greenpeace-Mitmachaktion für den schnellen Atom- und Kohleausstieg beim Rhein in Flammen
Bonn, 07.05.2011 – „Deutschland ist erneuerbar“ steht auf den Bannern, mit denen 12 Aktivisten von Greenpeace Bonn heute in der Rheinaue Unterschriften für die Energiewende sammeln. Für jede Unterschrift werden Atomzeichen zu Windrädern umgebaut, die bis 20 Uhr am Hang beim Rosengarten aufgestellt werden. Damit soll allen Bürgern von Bonn die Möglichkeit gegeben werden, sich für einen möglichst schnellen Atom- und Kohleausstieg auszusprechen. Greenpeace hat vorgerechnet, dass Deutschland bis 2015 aus Atom- und bis 2040 aus Kohlestrom aussteigen kann, wovon die Wirtschaft in Deutschland sogar profitiert.
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von Tim Petzoldt, geschrieben am 28. April 2011

Tschernobyl, Fukushima, das marode Atommülllager Asse – aber auch die Warnungen der Wissenschaft vor den Auswirkungen des Klimawandels machen klar: Wir brauchen die Energiewende! Jetzt! Weg von den Technologien aus dem letzten Jahrhundert hin zu erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind.
Noch nie war der öffentliche Druck auf die Regierung so groß wie jetzt – es gibt eine Chance für eine echte Energiewende. Ihre Stimme ist wichtig! Machen Sie mit und unterschreiben Sie unsere Petition. Das können Sie hier online tun oder Sie drucken unsere Unterschriftenliste aus. Diese können Sie unterzeichnen und an Freunde und Bekannte weitergeben.
Wenn Sie noch mehr tun möchten, dann werden Sie BotschafterIn für die Energiewende!
Bis zum Ende des Merkel-Moratoriums wollen wir den Druck auf die Politik so sehr erhöhen, dass auch die Bundesregierung versteht, dass es keinen Weg zurück gibt.
Und wir haben gute Gründe dafür. Mit der neuaufgelegten Studie „Der Plan“ zeigt Greenpeace:
Atomausstieg bis 2015,
Kohleausstieg bis 2040,
100% Erneuerbare Energie bis 2050 sind möglich!
Wenn auch Sie sich für ein Umdenken in der Energiepolitik einsetzen möchten, dann werden Sie BotschafterIn für die Energiewende! Unterstützen Sie uns bei unserer Unterschriften-Sammel-Aktion für Frau Merkel!
Kommen Sie zu unserem Botschafter-Treffen am Donnerstag, den 5. Mai 2001 um 19:00 Uhr ins Ökozentrum Bonn, in der Hatschiergasse 2-4 (Nähe Bertha-von-Suttner-Platz).
Dort werden wir „Den Plan“ vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung. Anschließend wollen wir mit Ihnen eine Strategie erarbeiten, wie wir in Bonn möglichst schnell möglichst viele Unterschriften für eine echte Energiewende sammeln können. Bringen Sie gerne Ihre Freunde und Bekannte mit und machen Sie mit uns gemeinsam die Energiewende möglich! Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden unter: energie@greenpeace-bonn.de.
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