Wir sind sauber!

Greenpeace Infoabend

Aktiv werden, JETZT!

Unser Infoabend-Team heißt Sie/Euch herzlich willkommen!

Wir informieren über Greenpeace allgemein und, wie ein persönliches Engagement hier vor Ort in unserer Gruppe Greenpeace Bonn aussieht:

  • Wie und zu welchen Themen arbeitet Greenpeace?
  • Wie funktioniert die Organisation?
  • Was genau macht Greenpeace Bonn?
  • Wie kann ich selbst bei Greenpeace ehrenamtlich aktiv werden?

Der Infoabend findet üblicherweise am dritten Mittwoch im Monat statt. Der nächste Termin ist:

Mittwoch, 16. Mai 2012, 20:00 Uhr

(im Ökozentrum)

Klimaschutz statt Kohleschmutz

Bei der Hauptversammlung der RWE Aktiengesellschaft am 19. April protestieren Greenpeace Aktivisten aus Nordrhein-Westfalen unter dem Motto “Klimaschutz statt Kohleschmutz” vor der Grugahalle in Essen.
Der Protest gegen RWEs Pläne in Niederaußem findet am selben Tag in mehreren Städten NRWs statt, unter anderem auch in der Bonner Innenstadt (Bottlerplatz, 16 bis 18 Uhr).

Sollte RWE seine Pläne verwirklichen, würde das neue Braunkohlekraftwerk seinen traurigen Spitzenplatz behalten. Mit 27 Mio. Tonnen CO2-Ausstoß jährlich ist Niederaußem der Kraftwerksstandort mit den höchsten CO2-Emissionen Deutschlands. Dabei ist die Braunkohletechnologie nicht mal effizient: selbst bei modernsten Kraftwerken bleibt mehr als die Hälfte der Energie ungenutzt. Darüber hinaus benötigen auch Tagebau und Transport viel Energie.

Greenpeace fordert, bis zum Jahr 2030 schrittweise aus der Braunkohlenutzung auszusteigen und einen Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien bis zur Mitte des Jahrhunderts voranzutreiben. Ein konkretes Szenario dafür legt Greenpeace mit der Studie “Plan B“ vor.

Infos auf unserer facebook-Seite: http://www.facebook.com/KlimaschutzstattKohleschmutz

Klimaschutz statt Kohleschmutz - Kein Neubau im Niederaußem!

RWE plant ein neues Braunkohlkraftwerk in Niederaußem. Das würde einen traurigen Spitzenplatz einnehmen: Denn mit 27 Mio Tonnen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß jährlich wäre es die größte CO²-Schleuder Deutschlands. Für das neue Braunkohlekraftwerk müsste aber zuerst der Regionalplan geändert werden. Darüber entscheidet der Regionalrat in Köln.

Am Freitag, den 23. März, demonstriert das Aktionbündniss ausgeCO²hlt bei der Sitzung des Regionalrats gegen das neue Braunkohlekraftwerk BoAplus in Niederaußem. Ab 9 Uhr werden die Mitglieder des Regionalrats vor der IHK, Zeughausstraße 2-10, lautstark empfangen mit Musik und Redebeiträgen von ausgeCO²hlt und BürgerInneninitiativen aus dem Rheinischen Braunkohle-Revier. Im Anschluss an die Kundgebung werden viele Menschen an der öffentlichen Regionalratsversammlung teilnehmen.

Auch Greenpeace-Aktivisten aus der Region werden sich an der Protestaktion beteiligen und fordern “Klimaschutz statt Kohleschmutz – Kein Neubau im Niederaußem!” Denn hier werden künftig – je nach politischer Entscheidung – die Weichen für den Neubau des Braunkohlekraftwerks in Niederaußem gestellt.

Gute Gründe gegen BoAplus in Niederaußem:

Klimakiller Braunkohle:
27 Mio Tonnen CO² pro Jahr allein in Niederaußem führen uns geradewegs in die Klimakatastrophe. Das ist mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung nicht vereinbar. Die Energiewirtschaft muss umdenken.

Vorrang für die Gesundheit:
Neben CO² werden bei der Verbrennung unter anderem jede Menge Feinstaub, Quecksilber, Schwefeldioxid und Stickoxide freigesetzt. Nicht nur Gift für das Klima, sondern auch für die Gesundheit.

Braunkohle ist kein Jobmotor:
Bei jedem Neubau werden in der Regel weniger Menschen beschäftigt als im alten Kraftwerk. Die Erneuerbaren Energien hingegen generieren langfristig neue Jobs.

Technik aus dem letzten Jahrhundert:
Die Energieversorgung der Zukunft muss Ressourcen wirkungsvoller ausnutzen. Selbst bei modernsten Braunkohlekraftwerken gehen 55 Prozent der fossilen Energie verloren. Das ist weder intelligent noch effizient. Ein Ausbau in Niederaußem zementiert die veraltete Technik für die nächsten 40 Jahre.

Weitere Informationen:
Der Weg zur 100-prozentig nachhaltigen Energieversorgung – Das Greenpeace-Energiekonzept zeigt: Deutschland kann die Wende schaffen und international eine Vorreiterrolle einnehmen. Raus aus der Atomkraft bis 2015, raus aus der Kohlekraft bis 2040, Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wie das im Einzelnen geht, zeigt “Der Plan“.

Einen Großteil unseres Energiebedarfs decken wir derzeit aus fossilen Energien wie Kohle, Öl und Gas. Bei ihrer Verbrennung entsteht immer das Treibhausgas Kohlendioxid (CO²). Das ist schlecht fürs Klima. Um die fossilen Großkraftwerke ungestört weiter betreiben zu können, beschwören die Energiekonzerne beharrlich das Märchen von der sauberen Kohle. Aber saubere Kohlekraftwerke gibt es nicht. Mehr Infos hier.

Das Bündniss ausgeCO²hlt fordert den sofortigen Braunkohleausstieg. Ziel ist es, eine breite Protestbewegung gegen RWE und die weitere Nutzung der Tagebaue im Rheinischen Braunkohlerevier zu organisieren. Dabei unterstützt ausgeCO²hlt den Widerstand in den Abbaugebieten in der Lausitz und im Raum Leipzig. Gemeinsam macht ausgeCO²hlt die Braunkohlereviere zu symbolischen Orten für die Klimabewegung.
Hier gibt es mehr Infos zum Aktionsbündniss ausgeCO²hlt und zum geplanten Protest gegen den Kraftwerksneubau in Niederaußem.

07. Januar: Infostand zum AKW Neubau in den Niederlanden

Nach den dramatischen Ereignissen in Fukushima, deren Konsequenzen noch längst nicht endgültig absehbar sind, hat Deutschland endlich den Ausstieg aus der Atomkraft auf den Weg gebracht. Andere Länder erwägen dasselbe oder wollen gar nicht erst einsteigen.

Die Niederländer hingegen wollen nun zu ihrem einzigen AKW, dessen Laufzeit schon zweimal verlängert wurde, ein weiteres Kernkraftwerk bauen und das Unternehmen RWE will sich daran beteiligen. Der Standort des ersten sowie des geplanten AKW liegt in Borssele / Zeeland, an der Westerschelde, die direkt mit der Nordsee verbunden ist.

Borssele liegt 260 km Luftlinie westlich von Bonn. Selbst bei kleineren Störfällen trägt der Westwind die radioaktiven Partikel bis zu uns, von einem großen Störfall wären wir direkt bedroht.

Laut EU-Gesetz haben wir Deutschen als direkte Nachbarn das Recht zur Stellungnahme zum Neubau eines AKW. Nicht zufällig wurde die kurze Frist für die Stellungnahme auf den Zeitraum 2. Dezember 2011 bis 12. Januar 2012 gelegt. Zudem liegt der entsprechende Text, die Strategische Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nicht einmal in deutscher Sprache vor, sondern nur in Niederländisch und Englisch.
Wir protestieren gegen dieses scheindemokratische Verfahren und die bewusst in Kauf genommenen Risiken.

Alle Interessierten finden uns mit unserem Info-Stand am 07.01. auf dem Bottlerplatz, wo Sie unseren Protest durch Unterschriften unterstützen können!

Volkswagen - das Problem (2. Teil)

Gleichzeitig Problem und Blickfang: ein Serienmodell aus dem VW-Sortiment. (Foto: Greenpeace Bonn)

Am 29.10.2011 machte Greenpeace deutschlandweit auf die schlechte Klimapolitik des Automobil-konzerns Volkswagen aufmerksam und informierte über Lösungs-ansätze. Auch Greenpeace Bonn war dabei und sorgte für Aufsehen in der Poststraße.

Eigentlich haben Autos in der Fußgängerzone nichts zu suchen, anlässlich eines Informationsstands hat Greenpeace Bonn allerdings eine Ausnahme gemacht: der mit einem schwarzem Überzug abgedeckte Skoda war dementsprechend dann auch ein Blickfang in der Bonner Innenstadt, der für viel Aufmerksamkeit sorgte.

Die Aktion fand im Rahmen der deutschlandweiten VW-Kampagne von Greenpeace statt, die Autohersteller endlich dazu bringen soll, den CO2-Ausstoss seiner Fahrzeuge konsequent zu senken. Als einer der größten Autokonzerne mit weltweit über sieben Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr trägt VW eine bedeutende Verantwortung für das Klima. Doch trotz der Entwicklung von 3- und sogar 1-Liter-Autos, setzt VW in der Masse nach wie vor auf Autos mit hohen Verbrauch und hohem CO2-Ausstoss.

Greenpeace fordert von VW seine beste Spritspartechnik als serienmäßigen Standard ohne Aufpreis in jeden PKW zu integrieren, das Massenmodell Golf 1.4 Benziner mit 6,4 Litern Verbrauch und 149 Gramm CO2-Emissionen vom Markt zu nehmen, sich dazu verpflichten den nächsten Golf als Drei-Liter-Auto anzubieten und sich an die vorderste Front für schärfere CO2-Grenzwerte (80 Gramm bis 2020) und ein europäisches Klimaschutzziel (minus 30 Prozent bis 2020) einzusetzen.

Viele Passanten blieben trotz des leichten Regens interessiert und auch überrascht stehen. Eine öffentliche Kritik an dem „urdeutschen“ VW-Konzern war vielen fremd. Dennoch waren viele für die Kritik von Greenpeace empfänglich und wollten mehr zu dem Thema erfahren. In zahllosen Gesprächen konnten die Mitglieder der Greenpeace Gruppe Bonn die Passanten informieren und mit ihnen über die Kampagne und die Ziele von Greenpeace diskutieren.

Am Informationsstand konnten Postkarten an Dr. Martin Winterkorn verschickt werden, den Vorstandsvorsitzenden von VW. Außerdem gab es wie immer reichlich Flyer und Broschüren zu der aktuellen Kampagne und zu Greenpeace allgemein.

31 Gruppen in ganz Deutschland haben sich an dem Aktionstag beteiligt. Die Kampagne geht weiter- mehr Informationen dazu finden Sie HIER. Weitere Fotos finden Sie auf unserer Flickr-Seite.