Wir sind sauber!

Obstblüten von Hand bestäuben?

Wie angenehm ist es doch, dass uns Bienen diese Arbeit normalerweise abnehmen. Greenpeace Bonn zeigte Besuchern des Bonner Frühlingsmarktes am 27.04., wie wir erreichen können, dass sie dies auch  weiterhin tuen…

Unsere Honigbienen und andere Bestäuber-Insekten sind nämlich gefährdet- und damit ist auch die Produktion von Gemüse und Obst gefährdet. Neben anderen Faktoren wie Parasiten und fehlenden Nahrungsquellen trägt vor allem die Verwendung von Pestiziden zum Bienensterben bei.

Das gilt insbesondere für Insektizide, die der Gruppe der Neonicotinoide angehören. Deshalb hatte Greenpeace in einem Appell an Ministerin Ilse Aigner dazu aufgerufen, für ein europaweites Verbot dieser Stoffe zu stimmen.

Auf dem Frühlingsmarkt gab es außer Informationen über Gefährdung und Schutzmöglichkeiten von Bienen auch praktische Unterstützung beim Bienenschutz. An unserem Stand konnten Besucher Tüten mit “Bienenschmaus” erhalten. Diese enthalten Samen von einheimische Blütenpflanzen und Gräsern, welche für Bienen und Schmetterlinge nahrhaft und attraktiv sind.

Übrigens – bei der Abstimmung am 29.4. über den Vorschlag der Europäischen Kommission, drei der nachweislich besonders bienengefährlichen Pestizide versuchsweise für zwei Jahre zu verbieten, stimmte Ministerin Aigner tatsächlich für ein Verbot, was sie im März noch abgelehnt hatte.

Wir freuen uns mit den Bienen über diesen ersten Schritt in die richtige Richtung.

                                                                                                                                                                                                                   Monika Mehnert

Einladung zur Fahrraddemo

Wie bereits berichtet, will der Energiekonzern RWE ein neues Kohlekraftwerk in Niederaußem bauen (BoAPlus). Um dagegen zu protestieren, machen wir am 05. Mai eine Fahrrad-Demo im Revier.

Start ist um 11 Uhr am Kölner Hauptbahnhof, von wo aus wir nach Niederaußem fahren. Zurück geht es dann mit der Bahn von Bergheim nach Köln.

Sie oder ihr seid herzlich eingeladen, mitzukommen! Mehr Infos gibt es in unserem Flyer.

 

I ♥ Arctic Menschenbild

Am 20.04. war der internationale Tag zum Schutz der Arktis. Weltweit fanden aus diesem Anlass in 280 Städten Fotoaktionen statt, die auf die Forderung nach einem Schutzgebiet in der Arktis aufmerksam machten.

Auch Greenpeace Bonn hatte zu einem Menschenbild in der Rheinaue eingeladen. Insgesamt nahmen ca. 60 Leute an dem Schriftzug teil.

Am 15.Mai werden Greenpeace-Aktivisten den Mitgliedern des arktischen Rates die Forderung nach einem Schutzgebiet zusammen mit einem Fotobuch übergeben, welches Bilder vom I ♥ Arctic-Tag enthält. Diese Bilder verdeutlichen, wie viele Menschen hinter der Forderung stehen.

Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben. Falls Sie oder ihr Lust auf mehr Engagement bekommen habt: Wir würden uns über weitere Teilnehmer bei unserer Fahrrad-Tour am 05. Mai freuen.

Mehr Bilder vom 20.04. gibt es hier.

I♥ Arctic-Mitmacher gesucht

Auf der ganzen Welt wird es am 20.04. Fotoaktionen geben, bei denen Menschengruppen den Schriftzug “I love Arctic” bilden, um die Anrainerstaaten der Arktis zum Schutz dieser aufzufordern.

Auch wir machen mit, unser Menschenbild entsteht am

20.04. um 11 Uhr. Die Aktion wird auf der Wiesen-Senke nördlich des Forschungsinstituts Caesar, auch genannt Öko- oder Hundefreilaufwiese stattfinden (siehe Karte unten).

Die nächste Bushaltestelle, direkt am Haupteingang, heißt Volksbank-Haus und ist mit den Bussen 610 und 611 zu erreichen.

Und dieses Bild wird umso besser, je mehr Leute kommen. Also falls Sie ohnehin auf dem Rheinauenflohmarkt sind oder ein Abstecher kein Umweg für Sie ist, kommen Sie einfach vorbei. Das Foto wird nicht länger als 30 Minuten brauchen.

Veranstaltung auch auf Facebook weitersagen …

 

Hier wird die Aktion stattfinden (grüner Pfeil):


Größere Kartenansicht

 

Falls Sie Fragen zur Aktion haben, richten Sie diese gerne an info@greenpeace-bonn.de !

Arktispläne auf Eis legen

Bonner Aktivisten zogen am 23. März vor die Shell Tankstelle in der St. Augustiner Straße, um gegen die Ölbohrungspläne des Konzerns zu protestieren. Diese Aktivität war Teil eines bundesweiten Protests von Greenpeace-Gruppen gegen die industrielle Nutzung der hohen Arktis.

In den vergangenen Jahren sind bei von Shell durchgeführten Probebohrungen in der Arktis zahlreiche Unfälle passiert: Das Bohrschiff “Noble Discoverer” und die Bohrplattform “Kulluk” rissen sich bei schlechtem Wetter los und strandeten vor der Küste Alaskas. Bei einer Überprüfung der “Noble Discoverer” durch die US-Küstenwache wurden letztes Jahr so viele Mängel festgestellt, dass die Behörde das Schiff für vier Wochen festsetzte.

Zurzeit sind zwei havarierte Schiffe von Shell auf dem Weg zu Werften in Asien. Durch die Pannenserie sieht Shell sich gezwungen, zumindest in diesem Jahr von dem Vorhaben in der Arktis abzurücken.

In der Arktis werden etwa 90 Barrel (1 Barrel=159 l) Erdöl vermutet. Diese Menge würde den derzeitigen weltweiten Ölbedarf allerdings nur für etwa drei Jahre decken.

Greenpeace ruft dazu auf, sich für die Forderung nach einem Schutzgebiet in der Arktis einzusetzen. Bis jetzt haben sich knapp drei Millionen Menschen zum Arktisschutz bekannt.