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“BLACK ICE – Aufgeben kommt nicht in Frage” – Die Geschichte der Artic30-Aktivisten

Kinovorstellungen des Dokumentarfilms am Dienstag, den 02.06 (Rex-Kino, Bonn) und Mittwoch, den 03.06. (Odeon Kino, Köln) jeweils um 20 Uhr in Anwesenheit eines Tatzeugen von Greenpeace

foto black ice

Mit einem Einblick hinter die Kulissen erzählt ‘Black Ice’ die Geschichte der ‘Arctic30’, einer Gruppe von Umweltaktivisten, denen in Russland der Prozess gemacht wurde. Alles begann mit einem “normalen” Protest gegen Öl-Bohrung in der Arktis und endete mit einem internationalen Gerichtsdrama.

Anhand von nie zuvor gesehenen Originalaufnahmen wird vom Moment ihres Aufbruchs in die Arktis über den Protest bei der umstrittenen Ölplattform Prirazlomnaya bis zu ihrer Verhaftung, ihrer Gefangenschaft und den darauffolgenden Ereignissen berichtet.

Der Film wird in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Weitere Infos zum Film: http://blackicemovie.net/

Trailer on YouTube:  http://youtu.be/ZnqN6AaFE_I

Trailer on Vimeo:  https://vimeo.com/97414641

Erfolgreicher Filmstart und gelungene Diskussion

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt

Ein Film von Valentin Thurn

karotte

Der Film behandelt Fragen, die vielen unter den Nägeln brennen. Dies zeigte auch die hohe Zahl von Kinobesuchern am Mittwoch, den 29.04.15. Die Sitze im Saal des Rex-Kinos in Bonn Endenich blieben nicht nur während des Films, sondern auch im Anschluss, zu einer regen und interessanten Diskussion, vollständig besetzt.

Im Laufe dieses Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen. Wo soll die Nahrung herkommen, die jeder Einzelne täglich zum Überleben benötigt, und von der ja bereits heute jeder Sechste zu wenig hat? Wie können wir verhindern, dass die Menschheit allein durch ihr Wachstum die Grundlage für ihre Ernährung zerstört?

Regisseur Valentin Thurn hat mit seinem letzten Film TASTE THE WASTE aufgezeigt, welche immensen Mengen an Lebensmitteln heutzutage ungenutzt auf den Müll wandern.Damit hat er eine breite Öffentlichkeit angesprochen und eine intensive gesellschaftliche Debatte über Deutschland hinaus entfacht. Jetzt geht er einen Schritt weiter und rückt in seinem neuen Dokumentarfilm “10 Milliarden” die Landwirtschaft als Basis der Welternährung in den Mittelpunkt. Es werden dabei beide Seiten der Landwirtschaft gezeigt: Die industrielle Landwirtschaft und Lösungen.

Wir, die Greenpeace-Gruppe Bonn unterstützt diesen Film und möchte auch weiterhin dazu aufrufen, sich in die Kinos zu begeben, um zu verstehen, warum es nicht so weiter gehen kann wie bis her.

Schon heute Nachmittag (05.05.15) wird im Rex um 16.45 Uhr die vorerst letzte Vorstellung gezeigt. Bei anhaltendem Andrag wird übere weitere Vorstellungen nachgedacht.

„Vielfalt statt Einfalt für unsere Lebensmittel! Wir brauchen eine ökologische Landwirtschaft.“

Mehr Infos zum Film: http://10milliarden-derfilm.de/

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=WTYE28EHvyM

Klapperstorch-Parade gegen TTIP


Wer glaubt, dass mit TTIP die europäischen Umweltstandards erhalten bleiben, der glaubt auch an den Klapperstorch.

CIMG0279 Gi 18.4. ParadeDas war einer der Slogans auf den Schildern, welche Teilnehmer der Klapperstorch-Parade am Samstag, dem 18.4.15 durch die Bonner Innenstadt trugen. Veranstaltet wurde diese Protest-Demonstration gegen TTIP vom ‚Bonner Bündnis gegen TTIP‘, zu dem auch Greenpeace Bonn gehört. Große Aufmerksamkeit und viele zustimmende Kommentare von Passanten gab es für diesen Umzug, der von einem klappernden Storch angeführt wurde.

Auf dem Friedensplatz konnten Bonner Bürger am Stand ihre Unterschrift für die sEBI – die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative – abgeben. Dafür wurden EU-weit schon 1,7 Millionen Stimmen gezählt. Was Greenpeace Bonn und die anderen Gruppen des ‚Bonner Bündnis gegen TTIP‘ von TTIP, CETA und TiSA halten, zeigte auch ein Riesenpaket mit der Aufschrift „Mogelpackung Freihandelsabkommen“. Darauf und daneben lagen viele kleine miese Päckchen mit Aufschriften wie: Genfood, Demokratie-Abbau, Verlust von Arbeitnehmer-Rechten, Gentechnik auf dem Acker usw..

CIMG1701 Storch mit Mogel 2

Diesen Aktionen am internationalen Protest-Tag gegen TTIP & Co werden weitere folgen: am 1. Mai, am Europatag, dem 2. Mai und am 21. Mai, dem Tag der kulturellen Vielfalt.

Anti-Kohle-Kette in Garzweiler

Am 25.04.15 war die Jugend-Aktions-Gruppe aus Bonn bei der Demonstration für einen Kohleausstieg und ein Erweiterungsstopp des Tagebaus beteiligt. 

Alles, was wir tun, hat Konsequenzen. Der Computer oder das Handy, auf dem diese Seite gelesen wird, verbraucht Strom. Strom, der irgendwo erzeugt werden muss. Obwohl es möglich wäre, den Energiebedarf mit Hilfe von regenerativen Energien zu decken, fressen sich im Tagebau Garzweiler Bagger so groß wie Hochhäuser durch die Landschaft, vernichten Dörfer, Wälder und Felder. Dadurch entstehen Unmengen an Treibhausgasen, gesundheitsgefährdenden Abgasen und giftigen Grundwasser.
Ist es gerechtfertigt, dass ein Konzern so vielen Menschen die Heimat nimmt und die Umwelt zerstört nur um Geld zu scheffeln? Der Tagebau erstreckt sich über 48 Quadratkilometer. 48 Quadratkilometer natürliche Landschaft werden vernichtet und wer wird die langfristigen Folgen bezahlen?

Es ist nicht damit getan, dass der Tagebau die Landschaft vernichtet, bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken werden große Mengen an CO2 freigesetzt, Feinstaub gefährdet die Atemwege von Menschen und Tieren.

Wer also tröstet die Menschen, die an Lungenkrebs erkranken, weil sie die Luft neben den dreckigen Kraftwerken einatmen mussten? Wer zählt die Toten, die dem Klimawandel zum Opfer fallen, beschleunigt von der Gier nach kurzfristigem Profit?
Nicht RWE, nicht die Landesregierung, die diese Projekte gebilligt hat.

Die 7,5 km lange Menschenkette hat ein Zeichen gesetzt. Ein Zeichen, das bei den geldgeilen Konzernbossen hoffentlich Gehör finden wird.

Die Greenpeace Jugendgruppe hat sich an der Menschenkette beteiligt, weil es Alternativen gibt. Der Ausbau erneuerbarer Energien muss gefördert werden bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kohlekraft!

Globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP

18. April 2015, globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP, Friedensplatz, Bonn

Am Samstag wird die Anti-TTIP-Gruppe von Grennpeace Bonn mit zwei Aktionen auf dem Friedensplatz in Bonn aktiv sein. Dabei agiert sie als Teil des ‘Bonner Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA’, um ein Zeichen gegen die Handelspolitik zu setzen. Insbesondere die Lobby-Interessen der Wirtschaft in den USA wie auch die der EU stehen der Aufstellung notwendiger Schutzstandards entgegen. Wir, als unabhängige Umweltschutzorganisation, möchten jedoch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass vor allem bei der Gentechnik in der Landwirtschaft, beim Einsatz von Pestiziden und anderen Chemikalien sowie für den Klimaschutz eben solche Standards nicht wegzudenken sind.

Für Interessierte wird sich ein Informationsstand auf dem Friedensplatz befinden. Außerdem ist eine Parade ganz besonderer Art, ausgehend vom Friedensplatz, geplant. Diese findet vorraussichtlich um 12:00 – 12:20 Uhr statt und wird um 13:00 bis 13:20 Uhr noch einmal wiederholt.

Greenpeace Bonn freut sich über alle Interessierten und engagierten BürgerInnen und steht Ihnen gerne zur Beantwortung jeglicher Fragen zur Verfügung.