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Infoveranstaltung in Bonn: Aktions-Floßtour gegen Urantransporte

Zeit: Mittwoch, 21. Juni, 19:30 Uhr

Ort: MIGRApolis, Brüdergasse 18 in Bonn (Innenstadt)

Unter dem Motto „Mal richtig abschalten – Atomtransporte stoppen“ findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Atomtransporte vom 9. bis zum 26. Juni 2017 eine Floßtour auf Mosel und Rhein von Trier bis Köln statt.

Am 21. und 22. Juni werden die Aktivistien von Robin Wood und ContrAtom mit ihrem Floß in Bonn Station machen und abends um 19:30 Uhr zu einem Informationsabend ins Migrapolis einladen.

Weitere Informationen unter: www.urantransport.de und www.robinwood.net

Zum Hintergrund:

Die Bahnstrecke Köln-Trier, die zum großen Teil parallel zu Mosel und Rhein verläuft, ist die Strecke auf der bereits häufiger Uranerzkonzentrattransporte aus dem Hamburger Hafen nach Süd-Frankreich (AREVA-Anlage in Narbonne) beobachtet wurden. Diese Transporte dienen der Versorgung von Atomanlagen weltweit mit Brennstoff. Die Tour zielt darauf, die Menschen an der Strecke über Atomtransporte zu informieren und zu animieren, selbst aktiv zu werden. Veranstalter sind ROBIN WOOD und ContrAtom, unterstützt durch zahlreiche Initiativen direkt vor Ort an der Strecke.

Probemenschenkette

Mit viel Freude haben wir heute AntiAtomBonn unterstützt.

Anlässlich der Menschenkette gegen den Bröckelreaktor Tihange haben wir zusammen zu einer Probemenschenkette aufgerufen. Auf dem Münsterplatz informierten wir Passanten über das bevorstehende Ereignis. Zusammen mit 80 Personen konnten wir die Kette bilden und schon mal ein Gefühl für die Aktion bekommen. Auch Busplätze nach Flémalle konnten direkt reserviert werden. Wir freuen uns bereits auf die große Menschenkette über 90km und durch drei Länder.

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Bus zur Menschenkette Tihange

Wir setzen mit Ihnen auf 90km ein Zeichen gegen Atomkraft

Bus zur Menschenkette

Wir von Greenpeace Bonn möchten die Aktion „Stopp Tihange & Doel“ unterstützen und bieten deshalb zusammen mit AntiAtom Bonn eine Busfahrt zum Aktionsort mit anschließender Rückfahrt an, damit auch möglichst viele Bonner an der Menschenkette teilnehmen können! Bei der Aktion sollen Tausende Menschen zwischen Aachen und Tihange nebeneinander ein Zeichen gegen Atomkraft setzen. Mit unserem Bonner Bus möchten wir einen Streckenabschnitt über 100m bis 150m schließen.

Diese beiden besonders störanfälligen belgischen Atomkraftwerke liegen nur 130 km Luftlinie von Bonn entfernt und sind damit auch für uns eine akute Gefahr. Trotz mehrerer Unfälle wurden die beiden AKWs 2016 wieder hochgefahren. Die 90km-Menschenkette von Tihange bis nach Aachen am 25. Juni 2017 soll ein Zeichen dagegen setzen und die lokalen Aktivisten unterstützen. Deswegen organisieren wir einen Bus von Bonn nach Flémalle, um die Anreise für Bonner zu vereinfachen.

Tickets:

Der Bus fährt auf Spendenbasis. Wir bitten um frühzeitige und verbindliche Anmeldung, und zwar mit Namen, E-Mailadresse und Telefonnummer unter kontakt@antiatombonn.de.

Informationen + Ablauf:

Der Bus fährt ohne Zwischenstopp direkt zu unserem Streckenabschnit – nach Flémalle in Belgien (ein kleiner, hübscher Ort mit Cafés und Restaurants).

Die Kette wird ab 14:00 Uhr gebildet.

Abfahrt: 10:30 Uhr, ehem. Busbahnhof, Tomastr./Alter Friedhof
Ankunft ca. 13:00 Uhr in Flémalle, Belgien
Rückfahrt ab 16:30 Uhr, Ankunft Bonn ca. 19:00 Uhr

Wir freuen uns darauf mit der Aktion ein Zeichen gegen Atomkraft und für eine echte Energiewende zu setzen!

Weiterführende Links

Kettenreaktion Tihange
Stop Tihange

Mikroplastik in Kosmetik – Henkel unter die Lupe genommen

Wir zeigten am Samstag, den 06. Mai, an einem Infostand in der Sternstraße welche Produkte Plastik – auch Flüssigplastik (!) – enthalten und woran saubere Kosmetika erkannt werden. Mit dem Unterzeichnen einer Protestpostkarte konnten die Passanten Umweltministerin Barbara Hendricks für ein Verbot von Kunststoffen in Kosmetikprodukten auffordern. Dabei wurden innerhalb von knapp 90 dieser Postkarten unterschrieben. Allen Unterzeichnern Vielen Dank für ihren Einsatz zum Schutz der Umwelt!

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In Make-Up, Peeling oder Duschgel ist oft Plastik enthalten: Mikroplastik, flüssige Kunststoffe und Silikone. Über Flüsse gelangen die Stoffe in unsere Meere und gefährden seine Bewohner. In Fischen und Meeresfrüchten rund um den Globus wurden bereits Kunststoffe nachgewiesen. Diese Stoffe sind oft nicht ausreichend getestet worden oder sogar nachweislich umweltschädlich. Auch die Firma Henkel, die schon in vielen Produkten kein Plastik verwendet, setzt es trotzdem in manchen Produkten ein; dabei könnten sie es eigentlich besser.

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Wir fordern von Umweltministerin Barbara Hendricks ein Verbot solcher gesundheitsgefährdender Inhaltsstoffe, wozu auch Flüssigplastik gehört!

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Die faulen Eier von CETA

Auf DIE FAULEN EIER VON CETA wiesen eine Woche vor Ostern die Ehrenamtlichen von Greenpeace Bonn als Teil des ‚Bonner Bündnis gegen CETA/TTIP/TiSA‘ hin.
Bei der Aktion, die am 1.1.2017 auf dem Münsterplatz begann, lief ein großer Osterhase durch die Straßen, gefolgt von Personen mit großen Pappeiern, die Aufschriften trugen wie:
‚Genfood auf dem Teller‘, ‚Gentechnik auf dem Acker‘, Treibstoffe aus Fracking und Teersand, Sondergerichte für Konzerne‘, ‚Privatisierungen auf ewig festgeschrieben‘, usw.
Gleichzeitig wurden Unterschriften für die ‚Volksinitiative NRW gegen CETA‘ gesammelt, denn CETA IST NOCH NICHT GELAUFEN. (Link zu Flyer)
Dieser Vertrag zwischen EU und Kanada soll zwar offiziell den Handel erleichtern, in Wirklichkeit würde er aber außerdem die Standards für Umwelt- und Verbraucherschutz senken und Privatisierung und Deregulierung in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vorantreiben und unumkehrbar machen.
CETA muss noch viele Hürden nehmen, bevor es endgültig in Kraft treten kann.
Die ‚Volksinitiative NRW gegen CETA‘ soll eine dieser Hürden stärken – die Ratifizierung durch die Bundesländer im Bundesrat (www.nrw-gegen-ceta.de).

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CETA ist NOCH NICHT GELAUFEN! Informiere dich hier!