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Globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP

18. April 2015, globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP, Friedensplatz, Bonn

Am Samstag wird die Anti-TTIP-Gruppe von Grennpeace Bonn mit zwei Aktionen auf dem Friedensplatz in Bonn aktiv sein. Dabei agiert sie als Teil des ‘Bonner Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA’, um ein Zeichen gegen die Handelspolitik zu setzen. Insbesondere die Lobby-Interessen der Wirtschaft in den USA wie auch die der EU stehen der Aufstellung notwendiger Schutzstandards entgegen. Wir, als unabhängige Umweltschutzorganisation, möchten jedoch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass vor allem bei der Gentechnik in der Landwirtschaft, beim Einsatz von Pestiziden und anderen Chemikalien sowie für den Klimaschutz eben solche Standards nicht wegzudenken sind.

Für Interessierte wird sich ein Informationsstand auf dem Friedensplatz befinden. Außerdem ist eine Parade ganz besonderer Art, ausgehend vom Friedensplatz, geplant. Diese findet vorraussichtlich um 12:00 – 12:20 Uhr statt und wird um 13:00 bis 13:20 Uhr noch einmal wiederholt.

Greenpeace Bonn freut sich über alle Interessierten und engagierten BürgerInnen und steht Ihnen gerne zur Beantwortung jeglicher Fragen zur Verfügung.

Klein und Groß ermöglicht Probe-Menschenkette auf dem Bottlerplatz

Erfolgreiche Vorbereitungen für die geplante Anti-Kohle-Kette am Braunkohletagebau Garzweiler

Anti-Kohle_Kette2

Als Vorbereitung für die am 25. April am Braunkohletagebau Garzweiler stattfindende Anti-Kohle-Kette, haben Greenpeace Bonn zusammen mit AntiAtomBonn am 11.04. im Rahmen eines bundesweiten Gruppen-Aktionstags eine Probe-Menschenkette durchgeführt. Die Aktion fand auf dem Bottlerplatz in der Bonner Innenstadt statt, auf dem sich Interessierte sich zwischen 11 und 15 Uhr an einem Infostand informieren konnten. Die Probe-Menschenkette selbst wurde von 12:00 bis 12:10 Uhr durchgeführt, wobei sich insgesamt 93 Menschen versammelten, um gemeinsam ein Zeichen gegen den Abbau der Braunkohle zu setzen. Eine erfreuliche Zahl, denn es konnten mehr Menschen mobilisiert werden als im letzten Jahr, in dem nur ca. 80 Menschen auf die Straße gingen.

Nicht nur die Menschenkette an sich war Bestandteil der Aktion, auch wurden die Passanten über die Risiken des Braunkohleabbaus informiert. Darunter fällt unter anderem die Verschmutzung der Umwelt durch Feinstaub und Quecksilber. Unterstützung fanden wir durch eine Vertreterin von Campact, beispielsweise durch das gemeinsame Verteilen von Flyern.

Das Ziel auch weiterhinAnti-Kohle_Kette_Unterschriften Menschen für die eigentliche Anti-Kohle-Kette zu begeistern, wurde mehr als erreicht. Die Teilnehmer hatten am Samstag nicht nur viel Spaß, sondern ergatterten teilweise direkt vor Ort ein Busticket zur Anti-Kohle-Kette. Ebenfalls konnte jeder auf einem speziellen Banner, das mit zur Anti-Kohle-Kette genommen wird, seine Unterschrift leisten. Dabei wurden wir vom Wetter verschont. Zwar zog es sich später etwas zu, doch wartete der Regen geduldig bis die Probe-Menschenkette zu Ende war.

Schön war außerdem, dass reges Interesse herrschte und auch im späteren Tagesverlauf noch vereinzelt Passanten nach der, zu diesem Zeitpunkt leider schon wieder aufgelösten, Probe-Menschenkette fragten. Aber es ist nie zu spät, vielleicht sieht man sich ja schon bei der nächsten Probe-Menschenkette am Braunkohletagebau Garzweiler.

Für den insgesamt erfolgreichen Tag bedankt sich Greenpeace Bonn bei allen, die die Probe-Menschenkette möglich gemacht haben.

Probemenschenkette auf dem Bottlerplatz

Am 11.04 findet ein Gruppen-Aktions-Tag zum Thema Braunkohle statt, und zwar am Bottlerplatz. Wir wollen eine Probe-Menschenkette organisieren, um im friedlichen Rahmen gegen Braunkohle zu demonstrieren! Und benötigen dafür tatkräftige Unterstützung. Wenn ihr uns helfen wollt, kommt doch vorbei! Wir sind zwischen 11.00h und 15.00h auf dem Bottlerplatz, die Probemenschenkette soll um 12.00h stattfinden!

Stop Monsterboats! – Stoppt Fischereimonster!

Über 80 Prozent der Speisefischbestände sind überfischt oder werden bis an die Grenze ausgebeutet. Dies geschieht vor allem durch die Überkapazität der großen Industriefischerei-Flotte. In einem neuen Bericht hat Greenpeace Deutschland nun die 20 größten Schiffe der Europäischen Union bekannt gemacht: http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20141107_greenpeace-report-fischereimonster.pdf. Das große Problem bei dieser Flotte ist, dass sie in der Lage ist, erheblich mehr Fisch zu fangen, als durch natürliche Vermehrung nachwachsen kann.

Greenpeace fordert, dass die Kapazität der Fangflotten begrenzt wird und kleinskalige Fischer mit schonenderen Fangmethoden mehr Fangquoten erhalten als große Industriefischereien. Die Regierungen Deutschlands und der EU sollen sich für eine stärkere Regulierung der Fangflotten einsetzen und ein zusammenhängendes Netz aus Meeresschutzgebieten ausweisen, in denen die jetzigen Fischbestände die Chance haben sich zu erholen um uns auch in Zukunft erhalten zu bleiben.

 

Um unsere Forderungen an die EU-Fischereiministerrat am 15. und 16. Dezember in Brüssel zu vermitteln, nahm Greenpeace Bonn am Samstag den 22.11.14 mit einer Fotoaktion an der Globalen Aktionswoche zur Bekämpfung der weltweiten Überfischung teil!

Unterstützen Sie uns mit einer Protestmail an Fischerei & Landwirtschaftsminister Christian Schmidt:

http://act.greenpeace.org/ea-action/action?ea.client.id=1878&ea.campaign.id=32944

Nuggets von Chicken, die mit Genfutter gemästet wurden?

 

Seit April verkauft McDonald’s wieder Hähnchenfleisch, das mit gentechnisch manipuliertem Futter produziert wurde, nachdem die Burger-Kette 13 Jahre lang gentechnikfrei füttern ließ. Als Begründung wurde angegeben, die Herstellung sei zu teuer geworden. Gerade einen Cent mehr verdient McDonald’s pro Chicken-Burger, seit sie wieder Futter mit gentechnisch manipuliertem Soja an Hähnchen verfüttern. Viele Kunden wollen jetzt auf diese Burger verzichten.

Innerhalb von vier Stunden unterschrieben am vergangenen Samstag 185 Passanten auf dem Bonner Friedensplatz in Sichtweite einer Filiale die Greenpeace-Forderung an McDonald’s, bei ihrem Hähnchenfleisch wieder auf gentechnikfreies Futter zu setzen. Die Unterschriften wurden anschließend direkt an die Geschäftsleitung von McDonald’s auf dem Friedensplatz übergeben. 

Statt einen Salto rückwärts beim Hähnchenfleisch zu machen, sollte die Burger-Kette lieber auch bei Rind und Schwein auf gentechnikfreies Futter setzen. 79 Prozent der Deutschen, die Tiere und die Umwelt würden sich freuen.