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Greenpeace-Stand beim Sommerfest Bad Godesberg, 22.08.15

Das Sommerfest am Samstag den 22.08.15 in Bad Godesberg lockte bei entspannten sommerlichen Temperaturen wieder viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Bonn, Bad Godesberg und Umgebung zu einem Bummel durch den Stadtpark mit Musik, leckerem Essen und vielen Infos aus der Region. Auch Greenpeace war dabei, den diesjährigen Info-Stand des Ökozentrums teilte sich unsere lokale Gruppe mit dem BUND, Anti-Atom und dem CVD. Unser Schwerpunkt lag dabei darauf über TTIP, dem Überthema „Tatort Meer“ und die Ölbohrungen in der Arktis zu informieren. Wir haben viele Gespräche zur Anti- TTIP-Kampagne geführt, reichlich Fischratgeber ausgeben und Unterschriften für den Schutz der Arktis sammeln können.

Sommerfest Bad Godesberg1

Ein Highlight war die Putzlappen-Malaktion für Groß und Klein neben der Informide. Hier entstanden mit Schablonen und vielen verschiedenen Farben 50 kreativ bemalte Putzlappen mit Motiven die auf den Schutz der Arktis aufmerksam machen sollen und Teil des Riesenputzlappens für die Aktion gegen Shell werden.

Beluga PutzlappenSommerfest Bad Godesberg2

 

Auf der großen Bühne stellten sich gegen 14h die einzelnen Gruppen des Ökozentrums persönlich vor, Christine informierte dieses Jahr alle begeisterten Zuhörer über Greenpeace generell, laufende internationale und lokale Projekte.

Für Greenpeace Bonn waren der Infostand sowie die Putzlappenaktion ein voller Erfolg und wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Großdemo gegen TTIP & CETA in Berlin am 10. Oktober 2015

TTIP-Demo Berlin_Aug102015Im Herbst 2015 tritt die Auseinandersetzung um die Handels- und Investitionsabkommen TTIP und CETA in die heiße Phase. Beide Abkommen drohen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben und auszuhebeln. Es ist höchste Zeit, unseren Protest gegen die Abkommen auf die Straße zu tragen!

In einem ungewöhnlich breiten Bündnis von BUND, NABU, WWF, CAMPACT, attac über FoodWatch, Brot für die Welt, Oxfam, AbL, deutscher Kulturrat, Mehr Demokratie, Naturfreunde, Umweltinstitut München, dem paritätischen Gesamtverband bis zum DGB mit allen Mitgliedsorganisationen werden wir deshalb am 10. Oktober unseren Protest auf die Straße nach Berlin bringen. Seid dabei und kommt nach Berlin!

Gemeinsam werden wir da für eine Handels- und Investitionspolitik eintreten, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert.

Sie muss insbesondere

  • Demokratie und Rechtsstaat erhalten sowie die Gestaltungsmöglichkeiten von Staaten, Ländern und Kommunen gewährleisten und auch für die Zukunft sichern,
  • nationale wie internationale Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt respektieren und stärken sowie
  • die Entwicklung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung fördern sowie Verantwortung und Rechenschaftspflichten von Unternehmen weltweit festschreiben.

AKTIV WERDEN Macht mit! Nur gemeinsam mit vielen engagierten Bürger/innen werden wir unsere Ziele erreichen. Auch wenn ihr nicht nach Berlin fahren könnt, gibt es Möglichkeiten aktiv zu werden:

  1. Unterschreibt den Online-Aufruf
  2. Ladet Freunde und Bekannte zur Demo ein
  3. Bestellt Flyer und Plakate
  4. Jede Spende stärkt den Protest

ANFAHRT Und solltet ihr sogar die Möglichkeit haben, in Berlin dabei sein zu können, dann fahrt doch einfach mit einem der Busse oder Sonderzüge oder schaut auf der Seite der Mitfahrbörse nach einer Mitfahrgelegenheit – natürlich auch für Auto- und Fahrradfahrer/innen.

Viele weitere Tipps finden Sie auf der TTIP-Demo Webseite

Dein Putzlappen für den Arktis GAT – 04.07.15 am Brassertufer, Bonn

Raus aus der Arktis!

Header Shell 4.7.15

Das arktische Eis schmilzt durch den Klimawandel im Rekordtempo. Zur Freude von Ölkonzernen wie Shell: Die in der Arktis vermuteten Öl- und Gasvorkommen rücken in vermeintlich greifbare Nähe.

Die Risiken für die Umwelt sind extrem: Sollte Shell in der Tschuktschensee Öl finden und mit der Förderung beginnen, schätzt die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit für einen oder mehrere schwere Unfälle während des Förderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent. Trotzdem hat die US-Regierung Shell leider die offizielle Erlaubnis erteilt, in der Arktis nach Öl zu suchen.

Das wollen wir (Greenpeace Bonn) gemeinsam mit mindestens 40 anderen Städten verhindern und beteiligen uns dafür an einem Aktionstag, der im Rahmen einer internationalen Aktionswoche statt finden soll. Als rein deutsche Aktivität findet derzeit eine Putzlappensammelaktion statt, an der auch Du teilnehmen kannst. Auch in anderen Ländern gibt es weitere Aktivitäten unter dem Motto „People vs. Shell“.

Ganz nach dem Motto NO DRILLING IN THE ARCTIC! STOP SHELL möchte Greenpeace Shell den weltgrößten Putzlappen überreichen! Dieses Ziel zu erreichen ist jedoch gar nicht so einfach – wir wollen 30.000 einzelne Lappen zusammen bekommen, die dann zusammen genäht werden! Also bitte helft uns und sammelt, sammelt, sammelt…

Am 04.07. sind wir dafür unterwegs und versuchen so viele Putzlappen wie nötig zusammen zu kriegen – besucht uns dafür am Brassertufer in Bonn (in der Nähe vom Alten Zoll)  und bringt gerne eigene Putzlappen mit, die ihr dann mit uns bemalen könnt!
Dort liegt seit heute, den 02.07., auch die Beluga, eines unserer Greenpeace-Boote, an. Ihr findet sie noch bis einschließlich Mittwoch, den 08.07. am Anlieger 7 am alten Zoll. Kostenfreie Führungen über das Boot werden täglich zwischen 10.00 und 13.00 Uhr sowie von 14.00 bis 18.00 Uhr angeboten! Kommt vorbei – wir freuen uns auf euch!

Weitere Informationen zu „Shell in der Arktis“ findet ihr hier: shell_in_der_arktis_20150406-1

 

Klima- oder Kohlekanzlerin? – Greenpeace demonstriert gegen die Kohleverstromung

30.05.2015 – Eine Woche vor dem G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau gab es eine bundesweite Greenpeace-Aktion, an der sich neben Bonn auch 60 weitere Städte beteiligt haben. Dabei wurde die Kanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, sich beim Treffen der sieben bedeutendsten Industrienationen weltweit stärker für den Klimaschutz einzusetzen.
2007 versprach die Kanzlerin, den CO2-Ausstoß in Deutschland um 40% bis zum Jahr 2020 zu senken, was ihr das Prädikat „Klimakanzlerin“ einbrachte. Acht Jahre später qualmt es immer noch aus uralten Kohlekraftwerken – obwohl Braunkohle der klimafeindlichste aller Energieträger ist.

Auf Bannern fragt Greenpeace Frau Merkel deshalb,  was sie zukünftig sein möchte - „Klima- oder Kohlekanzlerin?“.

Auf Bannern fragt Greenpeace Frau Merkel deshalb, was sie zukünftig sein möchte – „Klima- oder Kohlekanzlerin?“.

Neben dem Protest ging es uns (Greenpeace) vor allem darum, Passanten zu informieren und Unterschriften für eine Petition an den Energie- und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu sammeln. Mit dieser fordern wir den Minister dazu auf, 30 der dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler abzuschalten. Nur dadurch kann Deutschland sein Klimaschutzziel 2020 erreichen.
Gabriel hatte daher vorgeschlagen, eine Klimaabgabe auf alte Kohlekraftwerke einzuführen. 22 Millionen Tonnen CO2 sollten damit eingespart werden, um einen Beitrag zur Erreichung der gesteckten Klimaziele zu leisten. Energiekonzerne, Gewerkschaften und Teile der CDU aber blockieren diesen Vorschlag. Dem Druck der Kohlelobby hielt Gabriel nicht lange Stand; sein neuer, abgespeckter Vorschlag sieht jetzt vor, dass Kraftwerksbetreiber nun nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 einsparen sollen. Damit verfehlt die Bundesregierung jedoch ihr Klimaziel.
Bis Mitte Juni sammeln wir daher weiterhin Unterschriften für die Petition an den Wirtschaftsminister. Wenn auch du die Energiewende vorantreiben möchtest, dann unterstütze uns mit deiner Stimme und fordere den Minister dazu auf, die dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler abzuschalten:
http://www.greenpeace.de/Energiewende%20vorantreiben#machmit

Arktis-Kampagne beim Grönemeyer-Konzert

Im Rahmen eines Grönemeyer-Konzerts fand hat Greenpeace Bonn eine Arktisschutz-Kampagne organisiert. Auf dem Konzert-Gelände haben sich fünf engagierte Greenpeacer die Mühe gegeben, von den Konzert-Besuchern Unterschriften für die Einrichtung einer Schutzzone in der Hohen Arktis. Denn Der internationale Ölkonzern Royal Dutch Shell will in einer der letzten unberührten

Regionen der Erde nach Öl bohren. Nach einer beispiellosen Pannenserie im Jahr 2012 will Shell im Sommer 2015 trotz massiver Bedenken und internationaler Proteste in die Arktis zurückkehren. Viele der 23.000 Besucher des Konzerts haben ihre Unterstützung bekundet, indem sie ihre Unterschrift abgegeben haben. Sie wurden darüber informiert, welche Folgen eine mögliche Katastrophe in der Arktis hätte. Das unkontrollierte Austreten von Öl wie bei der Explosion der „Deepwater Horizon“-Plattform im Golf von Mexiko 2010 – in die kalte, eisbedeckte arktische See würde verhängnisvolle Folgen auf die Umgebung haben. Eisige Temperaturen, starker Wellengang, regelmäßige orkanartige Stürme, eine lange Periode absoluter Dunkelheit und damit ein sehr kurzes Zeitfenster um handeln zu können, machendie Bohrungen sehr riskant. Hinzu kommt, dass die Bohrstellen sehr weit von jeglicher Zivilisation entfernt liegen und eine Infrastruktur für Rettungsmaßnahmen vollkommen fehlt. Deshalb sind viele Experten und Umweltschützer gegen die Pläne von Shell.