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Wir sind sauber!

Nuggets von Chicken, die mit Genfutter gemästet wurden?

 

Seit April verkauft McDonald’s wieder Hähnchenfleisch, das mit gentechnisch manipuliertem Futter produziert wurde, nachdem die Burger-Kette 13 Jahre lang gentechnikfrei füttern ließ. Als Begründung wurde angegeben, die Herstellung sei zu teuer geworden. Gerade einen Cent mehr verdient McDonald’s pro Chicken-Burger, seit sie wieder Futter mit gentechnisch manipuliertem Soja an Hähnchen verfüttern. Viele Kunden wollen jetzt auf diese Burger verzichten.

Innerhalb von vier Stunden unterschrieben am vergangenen Samstag 185 Passanten auf dem Bonner Friedensplatz in Sichtweite einer Filiale die Greenpeace-Forderung an McDonald’s, bei ihrem Hähnchenfleisch wieder auf gentechnikfreies Futter zu setzen. Die Unterschriften wurden anschließend direkt an die Geschäftsleitung von McDonald’s auf dem Friedensplatz übergeben. 

Statt einen Salto rückwärts beim Hähnchenfleisch zu machen, sollte die Burger-Kette lieber auch bei Rind und Schwein auf gentechnikfreies Futter setzen. 79 Prozent der Deutschen, die Tiere und die Umwelt würden sich freuen.

 

 

Mit dem Smartphone Fisch einkaufen

Neue Greenpeace-App listet 110 Speisefisch-Arten

Fisch aus nachhaltiger Fischerei oder Aquakultur ist oft schwer zu finden. Welchen Fisch man noch mit gutem Gewissen kaufen und essen kann, verrät seit heute die neue Ratgeber-App von Greenpeace. Am Kühlregal oder im Restaurant gibt die App für iOS und Android-Handys Auskunft über Herkunft und Fangmethode von 110 verschiedenen Speisefischen – sowie eine Empfehlung, welches Produkt die richtige Wahl ist. Differenziert wird zwischen Fisch aus Wildfang und Aquakultur. Wichtigstes Kriterium bei der Bewertung ist, ob eine Art in ihrem Bestand bedroht ist. Aber auch die Umweltauswirkungen der Fang- bzw. Aquakulturmethode spielen eine erhebliche Rolle. „Fisch ist eine Delikatesse. Essen Sie seltener und bewusster Fisch“, empfiehlt Sandra Schöttner, Greenpeace-Meeresexpertin. „Wer sich genau informiert, findet noch eine Auswahl, die auf den Teller darf.“ Als einziger Fisch, dessen Bestand nicht überfischt oder erschöpft ist, gilt seit Jahren der Karpfen. Aber auch Hering, Thunfisch oder Kabeljau empfiehlt Greenpeace – sofern ökologisch nachhaltig gefischt wurde. Die App, die maßgeblich von Ehrenamtlichen der Greenpeace-Gruppe Düsseldorf entwickelt wurde, zeigt außerdem auf, welche Kennzeichnung ein Fischprodukt haben muss, um als nachhaltig zu gelten.
Kein Gütesiegel für nachhaltige Fischprodukte ist momentan glaubwürdig Alle gängigen Siegel für vermeintlich umweltschonend gefangenen Fisch (zum Beispiel MSC, ASC, FOTS) haben nach Auffassung von Greenpeace Schwächen. So fehlt oft eine vollständige Kennzeichnung. Fische werden zertifiziert und ausgelobt, die – wie beim MSC – auch aus Grundschleppnetzfischerei stammen können. Beim Fischfang auf See berücksichtigt Greenpeace neben dem Bestandszustand und Fischereimanagement auch die Umweltauswirkungen der Fangmethode. In der Aquakultur spielen für Greenpeace die Herkunft der Setzlinge, Menge und Herkunft des Futters sowie die Einhaltung von Menschenrechten eine Rolle. Die App bietet neben der praktischen Suchfunktion auch Hintergrundinfos zur Fischerei. Die Ozeane sind weltweit massiv überfischt. Wertvolle Ökosysteme wie Korallenriffe werden durch die meisten Fangmethoden zerstört. Außerdem verenden Schildkröten, Haie oder Wale als unerwünschter Beifang in den Schleppnetzen.
Die App finden Sie im Apple App-Store und im Google Playstore. Ein kurzer Film zur Handhabung ist unter http://gpurl.de/2u6k4 zu sehen. Den aktuellen Einkaufsratgeber für Fisch können Sie als Broschüre unter Tel. 040-30618-120 kostenlos bestellen, Fotos erhalten Sie unter 040-30618-376. Eine digitale Version mit Fischrezepten von Sarah Wiener ist erhältlich unter www.greenpeace.de/fischerei.

Stopp TTIP und CETA!

An mindestens 7 Ständen zur gleichen Zeit konnten am Samstag, dem 11.10.2014 in den Bonner Fußgängerzonen Passanten den Aufruf ‚Stopp TTIP und CETA!‘ unterschreiben.

Greenpeace Bonn war mit einem Stand auf dem Theaterplatz in Bad Godesberg vertreten.

Ein breites Bündnis von ca. 250 Gruppen und Verbänden hatte europaweit zu diesem Aktionstag gegen die Freihandelsabkommen der EU aufgerufen. Zu dem Bündnis gehören die großen Umweltverbände wie Greenpeace und BUND, aber auch Organisationen aus dem Kulturbereich, der Demokratiebewegung und der internationalen Zusammenarbeit.

Tausende von Privatpersonen in Deutschland hatten außerdem das Aktionspaket von Campact bestellt, um so mit einem eigenen Stand Unterschriften zu sammeln.

Denn wenn die von der EU weitgehend im Geheimen verhandelten  ‚Handelsverträge der neuen Generation‘ in der geplanten Form realisiert werden, werden praktisch alle Lebensbereiche der EU-Bürger negativ betroffen sein.

 

 

 

Dieses selbstorganisierte europäische Bürgervotum (EBI) wurde innerhalb weniger Tage von über 500.000 EU-Bürgern online unterschrieben. Nach Hochrechnungen der Organisatoren kamen am Aktionstag noch einmal 250.000 Unterschriften dazu. Das Ziel sind mindestens 1 Million Unterschriften.

 

 

 

 

Hier können Sie selbst unterschreiben: http://www.ttip-unfairhandelbar.de

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.greenpeace.org/international/en/http://www.umweltinstitut.org/home.htmlhttp://www.attac.dehttp://www.bund.net

Europaweiter Aktionstag gegen TTIP und CETA am 11.10.2014

Im Rahmen des europaweiten Aktionstages gegen TTIP und CETA am 11.10.2014 wird auch Greenpeace Bonn mit einem Stand auf dem Theaterplatz in Bonn-Bad Godesberg vertreten sein.

Wir wollen die Bürger von 10:30 bis 15:30 Uhr über die geplanten Freihandelsabkommen der EU informieren und für die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative EBI Unterschriften sammeln – gleichzeitig mit ca. 250 Gruppen und Verbänden in Europa.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.ttip-unfairhandelbar.de/start/aktionstag/

TTIP & Co. - Freihandelsabkommen gefährden Umwelt und Menschen

Vortrag von Greenpeace-Handelsexperte Jürgen Knirsch 

Am 18.11.2014 wird Jürgen Knirsch in der Universität Bonn, Hörsaal 17 um 19.00 c.t. einen Vortrag über die Freihandelsabkommen CETA und TTIP halten. Die Veranstaltung wird gemeinsam von Greenpeace Bonn, ‘Zukunftfähiges Bonn’ und dem Öko-Referat des AStA der Universität Bonn organisiert.

Vordergründig sollen durch den Vortrag sowie der Diskussion Antworten für folgende Fragen gefunden werden:

  • Wie realistisch sind die Wohlfahrtsgewinne, von denen die TTIP- und CETA-Befürworter reden?
  • Bleiben tatsächlich unsere Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards unangetastet, wie die EU-Kommission immer wieder betont?
  • Welche Risiken birgt die in TTIP und CETA vorgesehene Möglichkeit, dass Konzerne Staaten außergerichtlich verklagen können?
  • Werden wir als Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen über TTIP und CETA beteiligt?