Aktivisten von Greenpeace Bonn machen klar: Wo ARAL draufsteht ist in Wirklichkeit BP drin. (Foto: Greenpeace Bonn / Katharina Dumrath)
Bonner Greenpeace-Aktivisten protestierten vor der Aral-Tankstelle in der Römerstraße gegen die Tatenlosigkeit der Öl-Multis und Politik.
Greenpeace verlangt von den Geschäftsführungen der Mineralölfirmen sowohl den sofortigen Verzicht auf Tiefsee-Ölbohrungen als auch den Wechsel von diesem fossilen Rohstoff auf erneuerbare Energieträger. Das Anliegen der Bonner Greenpeace-Gruppe war es, diese Forderung publik zu machen und lokale Präsenz zu zeigen.
Das Interesse der Passanten war – mit Sicherheit auch angesichts der aktuellen Ölkatastrophe der BP-Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko – hoch, die Greenpeacer beantworteten Fragen, verteilten Informationsmaterial und sammelten Unterschrift für die Greenpeace-Petition. Ähnliche Aktionen werden derzeit von Greenpeace-Gruppen in ganz Deutschland durchgeführt.
Noch am selben Abend sendete der WDR in seinem regionalen Nachrichtenmagazin Lokalzeit Bonn einen Bericht über die Aktion. Den Bericht kann man sich hier anschauen (Beginn ab 14:55 min.) Fotos gibt es wie immer auf unserer Flickr-Seite. Die offizielle Pressemitteilung finden sie hier.
Wer schon immer mal ganz gemütlich auf den Hauptverkehrsstraßen Bonns rumfahren wollte, bekommt am Donnerstag seine Gelegenheit. Die Klimawelle ruft zu einer Fahrraddemo auf.
Ankündigung von der Klimawelle: Sprit sparen – Fahrrad fahren ! Ökostrom für alle Bahnen!
Unter diesem Motto findet am Donnerstag den 3.6. die Fahrraddemo der Klimawelle statt. Alle TeilnehmerInnen sind aufgerufen mit Fahrrädern und Inliner, gerne auch mit Liegendfahrrädern oder Elektrofahrzeugen um 15:30 Uhr zum „Am Alten Zoll“ in Bonn zu kommen. Gemeinsam werden wir eine ca. 10 km lange Route rund um die Bonner Innenstadt fahren. Durch unsere Demo werden wir den Verkehr entschleunigen. Mit selbstgeschmückten Fahrrädern und mit Musik werden wir die Straßen mal ganz anders nutzen. Wir wollen aufzeigen, wie angenehm Verkehr sein kann, so ganz ohne Abgase, Gestank und Feinstaub mit viel Platz und Musik statt Autolärm.
Deshalb „Pimp your bike“, schwinge dich auf’s Fahrrad oder schnalle dir dein Inline-Skater an!
Am Samstag dem 5. Juni um 09:30 Uhr wird Britta Chafik, Gentechnik-Expertin von Greenpeace Bonn, an der Uni Bonn einen Vortrag über „Greenpeace und Grüne Gentechnik“ halten.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit dem Thema vertraut machen wollen und die Positionen und die Arbeit von Greenpeace zu diesem Thema kennen lernen wollen.
Der Hilferuf des Orang Utans wo er hingehört (Foto: Greenpeace Bonn / Peter Dörrie)
Wer jetzt einen Kitkat-Riegel kauft, kann nicht mehr behaupten er wüsste nicht was drin ist. Greenpeace Bonn hat zusammen mit Gruppen in 45 anderen Städten Kitkat Produkte in Supermärkten und Kaufhäusern mit dem Hilfeschrei eines Orang Utans beklebt.
In insgesamt sechs Filialen (darunter Galeria Kaufhof, Karstadt, Netto und Rewe) wurden Kitkat Produkte beklebt. Das Personal der Märkte war dabei überwiegend teilnahmslos bis unterstützend. „Ich kann das gut verstehen, was sie machen“, sagte ein Filialleiter. „Ich habe zwei Kinder und Umweltschutz ist mir wichtig. Die sollen ja später auch noch was davon haben“. Dem konnten wir nur zustimmen.
Wir hoffen, das die Filialleiter, aber auch die Kunden, Nestlé eine deutliche Botschaft senden: Stoppt die Verwendung von Palmöl aus Urwaldrodung. Kündigt alle indirekten Verträge mit dem Palmöl-Lieferanten Sinar Mas, dessen Plantagen die letzten Orang Utans bedrohen.
Klare Botschaft: Wir brauchen eine Landesregierung, die sich deutlich gegen längere Laufzeiten von AKWs positioniert. (Foto: Greenpeace Bonn / Peter Dörrie)
Nur noch vier Tage bis zur Landtagswahl in NRW. Genau die richtige Zeit also, um ein deutliches Zeichen gegen Atomkraft zu setzen und die Wähler zur Anti-Atom-Wahl aufzurufen.
Zusammen mit mehr als 30 Aktivisten aus ganz NRW demonstrierten heute die Bonner Greenpeacer an der Hohenzollernbrücke in Köln weithin sichtbar gegen die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke. „Atomkraft abwählen am 9. Mai“ stand auf dem 75 Meter langem Banner, dass um kurz nach 9 Uhr morgens auf der Brücke aufgespannt wurde und etwa zwei Stunden zu sehen war. An den Aufgängen zur Brücke verteilten derweil Greenpeacer fleißig Infomaterial an die Passanten. Unter anderem unseren Flyer und – ganz neu – den Wahlkompass zur Landtagswahl. Darin werden die großen Parteien und ihre Spitzenkandidaten auf ihre Umweltfreundlichkeit hin geprüft.
Um etwa 11 Uhr wurde die Aktion von der Polizei abgebrochen und die herbeigeorderte Feuerwehr montierte die Banner wieder ab. Schade. Wenn es nach uns ginge, würden die Botschaft noch bis zum 9. Mai über dem Rhein zu sehen sein.
Viele Bilder von der Aktion gibt es bei Flickr. Hintergrundinfos finden sich in der Presseerklärung.
Greenpeace ist eine internationale, unabhängige Organisation, die kreativ und gewaltfrei auf weltweite Umweltprobleme hinweist und versucht, Lösungen durchzusetzen. Unser Ziel ist eine grüne und friedliche Zukunft für die Erde und das Leben auf ihr in all ihrer Vielfalt.<br/>Greenpeace Bonn ist eine Gruppe engagierter Menschen aus Bonn, die die Ziele und Prinzipien der Organisation Greenpeace in Bonn umsetzen.
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