Kategorien

Archive

Kleidertauschparty

👗 Am Sonntag findet unsere nächste Kleidertauschparty statt.

Wer zu viele Klamotten im Schrank hat, die er gar nicht trägt, tauscht sie besser. Ein anderer freut sich darüber und man kann selber sein neues Lieblingsstück finden. Außerdem spart so ein Kleidertausch Geld und Ressourcen. Abgesehen davon macht es natürlich auch super viel Spaß.

Wie ein Kleidertausch genau funktioniert erklärt Marie Nasemann in ihrem Video.

Diesmal ist Femnet wieder mit dabei. Sie bringen ein paar Näherinnen mit, die Ihre Kleidung ausbessern können. Bringen Sie dazu mit, was dafür nötig ist. Und zum ersten Mal ist FoodSharing dabei. Für das leibliche Wohl ist also auch gesorgt 🙂

Kommen Sie vorbei:

Sonntag, 03.12.2017
11-15:30 Uhr
ErmekeilKaserne Haus 8, Eingang neben Reuterstraße 61

Kleidertauschparty ein voller Erfolg!

Das hat unsere Wünsche bei weitem übertroffen. Über den Tag verteilt haben am Sonntag 10.09. vermutlich um die 150 Teilnehmer die Möglichkeit genutzt, bei unserer Kleidertauschparty in der Ermekeilkaserne frischen Wind in ihren Kleiderschrank zu bringen – indem Sie ihre Kleidung tauschen, statt neu zu kaufen. 
Damit kann man sagen, die Party war ein voller Erfolg. Wir konnten zeigen: Konsum geht auch anders und macht mit Kuchen und netten Menschen auch doppelt viel Spaß.
Außerdem konnten die Teilnehmer(innen) nicht nur den eigenen Geldbeutel schonen, sondern auch Mensch und Umwelt. Denn billige Massenware heizt den Konsum neuer Kleidungsstücke an. Jeder Deutsche kauft im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr, wovon 40% praktisch nie getragen werden. Die Auswirkungen der Produktion dieses unbewussten Konsums sind verheerend. Die Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort, die meist in Niedriglohnländern leben, wo auch Kinderarbeit üblich ist, werden schamlos ausgebeutet und krank durch den Kontakt mit giftigen Stoffen. Chemie, die wiederum auch unserer Natur schadet. Denn bspw. über 50 Prozent des Frischwassers in China ist mit Chemikalien verunreinigt. Verursacher ist vor allem die Textilindustrie.
Kleidertauschparties arbeiten diesem Trend entgegen. Als Greenpeace Bonn werden wir deshalb alle 3 Monate zusammen mit FEMNET und der Ermekeilinitiative eine Party organisieren. Den nächsten Termin werden wir bald hier bekannt geben.
 
Vielen Dank an alle Teilnehmer und an die Helfer und Kuchenspender für die die tatkräftige Unterstützung!
Wir sehen uns bei der nächsten Party!

20170910_114506    20170910_114659

20170910_114556    IMG_0215

IMG_0207    IMG_0216

20170910_121014    20170910_114720

Kleidertausch statt Kaufrausch

Wusstest Du, dass

  • jeder Deutsche im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr kauft?
  • ein Party-Top im Schnitt nur 1,7 Mal getragen wird?
  • wir 40 Prozent unserer Kleidung praktisch nie tragen?
  • drei von vier Kleidungsstücken im Müll landen und nur eins recycelt wird?

Billige Massenware heizt den Konsum neuer Kleidungsstücke an – auf Kosten der Umwelt sowie der Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort. Über 50 Prozent des Frischwassers in China ist mit Chemikalien verunreinigt – vor allem durch die Textilindustrie.

KTP_web_quadratisch_2017-09-10_v1b

Kleidertauschpartys sind eine Antwort auf den ungebremsten Modekonsum. Du bekommst neue Lieblingsstücke, ohne die Gewässer zu vergiften oder gewaltige Müllberge zu produzieren.

Mach mit – Du hältst die Fäden in der Hand:

  • Komm zu unserer Kleidertauschparty am Sonntag, 10. September 2017,
    11:00-15:30Uhr!

    • Wo? Haus 8, des Ermekeil-Geländes (Eingang neben Reuterstr. 61),
      53115 Bonn
    • Wichtig: Bringe bis zu 5 Kleidungsstücke mit (keine Unterwäsche) und nimm bis zu 5 Kleidungstücke wieder mit. Du kannst auch 5 Lieblingsstücke mitbringen und z.B. nur eins wieder mitnehmen (oder umgekehrt).
  • Werde Konsumbotschafter auf

Wusstest Du schon? Auf der interaktiven Karte von Greenpeace findest Du Secondhand-Läden, Repair-Cafés oder Eco-Fashion-Stores in ganz Deutschland.

Wegwerfen? Reparieren!“ 12. November 2016: Greenpeace Repair Café für Smartphones

gp_fb_veranstaltungsbanner_repair-cafe_bonn_zugeschnWas machen Sie, wenn Ihr Smartphone oder Handy den Geist aufgibt? Viele der Geräte sind Hightech mit kurzer Lebenszeit. Wenn der Akku schwächelt oder das Display zerspringt, landen sie oft komplett im Müll. Dabei geht es auch anders: Wir laden Sie, zusammen mit dem Repair-Café des Ermekail-Karree, zu unserem Repair Café für Smartphones ein. Unter fachlicher Anleitung können Sie Ihr Smartphone wieder fit machen. Wir informieren zudem über die schmutzige Produktion und Entsorgung von Smartphones sowie zu Alternativen.

Wann? Samstag, 12. November, 14:00 bis 18:00 Uhr (Bitte vorher umbedingt anmelden!)

Wo? Repair-Café (Raum rechts) in Haus 8 im Ermekeilgarten, Zugang über Gartentor Argelanderstraße 115, 53115 Bonn

repaircafe_postkarteAnmeldung:
Die Zahl der Reparaturen ist begrenzt, nur für bestimmte Modelle und Schäden sowie nach Anmeldung möglich. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 2. November 2016 an https://goo.gl/forms/QaGpYXvSaNylXwEf1 oder smartphone-repair-cafe@posteo.de. Bitte geben Sie Ihren Namen, die Marke und das Modell des Geräts sowie eine kurze Beschreibung des Defekts an. Sie erhalten dann Informationen zum weiteren Ablauf wie Diagnose, Reparatur und zur Beschaffung von Ersatzteilen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Greenpeace Bonn

 

Tipps für den Ersatzteilkauf mit Bezugsquellen finden Sie hier.

Auf Infos zum Veranstalter, Ansprechpartner sowie den zu unterschreibenden Haftungshinweis können Sie hier zurückgreifen. Da der Haftungshinweis eventuell noch einmal geändert wird, bitte auf Aktualisierung achten und am besten erst kurz vor Veranstaltungsbeginn drucken.

„Mikroplastik selbst suchen in Produkten für Kosmetik und Körperpflege“

SommerfestBG16_MikroplastikSuchen

Mit diesem Schild vor dem BUND-Umweltbus wurden die Besucher des Bad Godesberger Sommerfestes am 25. Juni 2016 aufgefordert unter Lupe und Mikroskop nach ebendiesen Plastikpartikeln in den Produkten Ausschau zu halten.

SommerfestBG16_MikroplastikSuchen8

Ehrenamtliche der Bonner Greenpeace-Gruppe hatten auf einem Tischchen 15 Produkte – Peelings, Duschgel, Flüssigseife, Hautlotion und Haarspray – ausgestellt. Diese standen beispielhaft für die breite Palette von Kosmetika, denen bei der Produktion Mikroplastik beigefügt wird.

Bei den Peelings waren die Plastikkügelchen schon mit bloßem Auge und noch besser unter der Lupe zu erkennen. Von den anderen Artikeln wurden kleine Tröpfchen auf Objektträger aufgebracht und unter dem Mikroskop angeschaut.

SommerfestBG16_MikroplastikSuchen7

Zum Mitnehmen gab es eine Liste mit den am häufigsten vorkommenden Mikroplastik-Bezichnungen. Damit kann jeder demnächst selbst beim Kauf solche Produkte erkennen und vermeiden, denn diese kleinen Teilchen sind nicht harmlos. Sie gelangen über das Abwasser in Flüsse, Seen und das Meer. Sie schädigen Wasser-Lebewesen und kommen über die  Nahrungskette zu uns zurück auf den Teller.

Mehr Informationen findet man auf den Internetseiten von BUND (http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/achtung_plastik/) und Greenpeace (https://www.greenpeace.de/plastik).