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Brennstoff-Exporte stoppen! Demo in Lingen

Seit der Lingen-Demo im letzten Oktober hat sich einiges getan.

Die Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen und der Urananreicherungsanlage Gronau sowie ein Brennstab-Exportstopp nach Belgien und Frankreich sind als Themen auf der medialen und politischen Bühne angekommen. Von der Umsetzung sind diese Forderungen aber noch weit entfernt. Deshalb müssen wir dieses Jahr nachlegen und in Lingen nochmals und in größerer Zahl auf die Straße gehen.

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Kommt mit und helft uns bitte bei der Mobilisierung!

AntiAtomBonn organisiert wieder einem Bus ab Bonn mit Zwischenhalt in Köln-Deutz. Hin- und Rückfahrt kostet pro Person 20,- €. (Ermäßigungen sind auf Anfrage möglich). Um 08:30Uhr geht es los. Bitte meldet Euch hier an! https://ieu-online.de/ravel32/

Infoveranstaltung in Bonn: Aktions-Floßtour gegen Urantransporte

Zeit: Mittwoch, 21. Juni, 19:30 Uhr

Ort: MIGRApolis, Brüdergasse 18 in Bonn (Innenstadt)

Unter dem Motto „Mal richtig abschalten – Atomtransporte stoppen“ findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Atomtransporte vom 9. bis zum 26. Juni 2017 eine Floßtour auf Mosel und Rhein von Trier bis Köln statt.

Am 21. und 22. Juni werden die Aktivistien von Robin Wood und ContrAtom mit ihrem Floß in Bonn Station machen und abends um 19:30 Uhr zu einem Informationsabend ins Migrapolis einladen.

Weitere Informationen unter: www.urantransport.de und www.robinwood.net

Zum Hintergrund:

Die Bahnstrecke Köln-Trier, die zum großen Teil parallel zu Mosel und Rhein verläuft, ist die Strecke auf der bereits häufiger Uranerzkonzentrattransporte aus dem Hamburger Hafen nach Süd-Frankreich (AREVA-Anlage in Narbonne) beobachtet wurden. Diese Transporte dienen der Versorgung von Atomanlagen weltweit mit Brennstoff. Die Tour zielt darauf, die Menschen an der Strecke über Atomtransporte zu informieren und zu animieren, selbst aktiv zu werden. Veranstalter sind ROBIN WOOD und ContrAtom, unterstützt durch zahlreiche Initiativen direkt vor Ort an der Strecke.

Probemenschenkette

Mit viel Freude haben wir heute AntiAtomBonn unterstützt.

Anlässlich der Menschenkette gegen den Bröckelreaktor Tihange haben wir zusammen zu einer Probemenschenkette aufgerufen. Auf dem Münsterplatz informierten wir Passanten über das bevorstehende Ereignis. Zusammen mit 80 Personen konnten wir die Kette bilden und schon mal ein Gefühl für die Aktion bekommen. Auch Busplätze nach Flémalle konnten direkt reserviert werden. Wir freuen uns bereits auf die große Menschenkette über 90km und durch drei Länder.

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Bus zur Menschenkette Tihange

Wir setzen mit Ihnen auf 90km ein Zeichen gegen Atomkraft

Bus zur Menschenkette

Wir von Greenpeace Bonn möchten die Aktion „Stopp Tihange & Doel“ unterstützen und bieten deshalb zusammen mit AntiAtom Bonn eine Busfahrt zum Aktionsort mit anschließender Rückfahrt an, damit auch möglichst viele Bonner an der Menschenkette teilnehmen können! Bei der Aktion sollen Tausende Menschen zwischen Aachen und Tihange nebeneinander ein Zeichen gegen Atomkraft setzen. Mit unserem Bonner Bus möchten wir einen Streckenabschnitt über 100m bis 150m schließen.

Diese beiden besonders störanfälligen belgischen Atomkraftwerke liegen nur 130 km Luftlinie von Bonn entfernt und sind damit auch für uns eine akute Gefahr. Trotz mehrerer Unfälle wurden die beiden AKWs 2016 wieder hochgefahren. Die 90km-Menschenkette von Tihange bis nach Aachen am 25. Juni 2017 soll ein Zeichen dagegen setzen und die lokalen Aktivisten unterstützen. Deswegen organisieren wir einen Bus von Bonn nach Flémalle, um die Anreise für Bonner zu vereinfachen.

Tickets:

Der Bus fährt auf Spendenbasis. Wir bitten um frühzeitige und verbindliche Anmeldung, und zwar mit Namen, E-Mailadresse und Telefonnummer unter kontakt@antiatombonn.de.

Informationen + Ablauf:

Der Bus fährt ohne Zwischenstopp direkt zu unserem Streckenabschnit – nach Flémalle in Belgien (ein kleiner, hübscher Ort mit Cafés und Restaurants).

Die Kette wird ab 14:00 Uhr gebildet.

Abfahrt: 10:30 Uhr, ehem. Busbahnhof, Tomastr./Alter Friedhof
Ankunft ca. 13:00 Uhr in Flémalle, Belgien
Rückfahrt ab 16:30 Uhr, Ankunft Bonn ca. 19:00 Uhr

Wir freuen uns darauf mit der Aktion ein Zeichen gegen Atomkraft und für eine echte Energiewende zu setzen!

Weiterführende Links

Kettenreaktion Tihange
Stop Tihange

Film: LA BUENA VIDA

Am Montag, den 04.07.2016 zeigt der Lateinamerika-AK von der Hochschulgruppe Amnesty International
im Hörsaal XVII der Universität Bonn den Film „La Buena Vida“.

Wo?: Hauptgebäude Universität Bonn, Hörsaal XVII
Wann?: 18:30 Uhr – 21:00 Uhr

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Worum geht es?
Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine «El-Cerrejón» zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Jairo Fuentes ist entschlossen die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes «besseres Leben». Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird.

«La buena vida – Das gute Leben» erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht.

Im Anschluss wird es eine Diskussion mit Experten, u.a. mit Martin Baumann von Oro Verde, zu dem Thema geben.

Wir von der Greenpeace Gruppe Bonn werden mir einem Informationsstand anwesend sein und freuen uns gemeinsam mit der HSG Amnesty International Bonn auf Euer Kommen.