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Film: LA BUENA VIDA

Am Montag, den 04.07.2016 zeigt der Lateinamerika-AK von der Hochschulgruppe Amnesty International
im Hörsaal XVII der Universität Bonn den Film „La Buena Vida“.

Wo?: Hauptgebäude Universität Bonn, Hörsaal XVII
Wann?: 18:30 Uhr – 21:00 Uhr

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Worum geht es?
Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine «El-Cerrejón» zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Jairo Fuentes ist entschlossen die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes «besseres Leben». Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird.

«La buena vida – Das gute Leben» erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht.

Im Anschluss wird es eine Diskussion mit Experten, u.a. mit Martin Baumann von Oro Verde, zu dem Thema geben.

Wir von der Greenpeace Gruppe Bonn werden mir einem Informationsstand anwesend sein und freuen uns gemeinsam mit der HSG Amnesty International Bonn auf Euer Kommen.

Global Climate March in Berlin, 29. November, 12:00 bis 15:00 Uhr

Am 29. November 2015 steht die ganze Welt für das Klima auf – und Deutschland ist dabei! Einen Tag vor dem richtungsweisenden Klimagipfel in Paris geben wir in positiven und bunten Demos rund um den Globus den Ton an – von London bis São Paulo und von Johannesburg bis Berlin. Vielleicht schafft es ja auch einer von euch nach Berlin. Denn auch hier gilt: Je mehr Leute, desto besser!

Global Climate March

Wir wollen einen ambitionierten, verbindlichen und gerechten Klimavertrag. Wir wollen weltweit 100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 und dass Deutschland zügig mit dem Kohleausstieg beginnt, der bis 2040 abgeschlossen sein muss.

Alle, die sich für Klimaschutz einsetzen wollen, sollen gemeinsam auf die Straße ziehen.

 

Es geht los am 29. November 2015 um 12:00 am Hauptbahnhof (Washingtonplatz). Von dort aus laufen wir zum Brandenburger Tor, wo es eine Abschlusskundgebung mit großartigen Rednern und Musik geben wird. Nehmt eure Freunde und Familie mit und packt Trillerpfeife, Rassel und Transparente ein!

Klima- oder Kohlekanzlerin? – Greenpeace demonstriert gegen die Kohleverstromung

30.05.2015 – Eine Woche vor dem G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau gab es eine bundesweite Greenpeace-Aktion, an der sich neben Bonn auch 60 weitere Städte beteiligt haben. Dabei wurde die Kanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, sich beim Treffen der sieben bedeutendsten Industrienationen weltweit stärker für den Klimaschutz einzusetzen.
2007 versprach die Kanzlerin, den CO2-Ausstoß in Deutschland um 40% bis zum Jahr 2020 zu senken, was ihr das Prädikat „Klimakanzlerin“ einbrachte. Acht Jahre später qualmt es immer noch aus uralten Kohlekraftwerken – obwohl Braunkohle der klimafeindlichste aller Energieträger ist.

Auf Bannern fragt Greenpeace Frau Merkel deshalb,  was sie zukünftig sein möchte - „Klima- oder Kohlekanzlerin?“.

Auf Bannern fragt Greenpeace Frau Merkel deshalb, was sie zukünftig sein möchte – „Klima- oder Kohlekanzlerin?“.

Neben dem Protest ging es uns (Greenpeace) vor allem darum, Passanten zu informieren und Unterschriften für eine Petition an den Energie- und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu sammeln. Mit dieser fordern wir den Minister dazu auf, 30 der dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler abzuschalten. Nur dadurch kann Deutschland sein Klimaschutzziel 2020 erreichen.
Gabriel hatte daher vorgeschlagen, eine Klimaabgabe auf alte Kohlekraftwerke einzuführen. 22 Millionen Tonnen CO2 sollten damit eingespart werden, um einen Beitrag zur Erreichung der gesteckten Klimaziele zu leisten. Energiekonzerne, Gewerkschaften und Teile der CDU aber blockieren diesen Vorschlag. Dem Druck der Kohlelobby hielt Gabriel nicht lange Stand; sein neuer, abgespeckter Vorschlag sieht jetzt vor, dass Kraftwerksbetreiber nun nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 einsparen sollen. Damit verfehlt die Bundesregierung jedoch ihr Klimaziel.
Bis Mitte Juni sammeln wir daher weiterhin Unterschriften für die Petition an den Wirtschaftsminister. Wenn auch du die Energiewende vorantreiben möchtest, dann unterstütze uns mit deiner Stimme und fordere den Minister dazu auf, die dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler abzuschalten:
http://www.greenpeace.de/Energiewende%20vorantreiben#machmit

Anti-Kohle-Kette in Garzweiler

Am 25.04.15 war die Jugend-Aktions-Gruppe aus Bonn bei der Demonstration für einen Kohleausstieg und ein Erweiterungsstopp des Tagebaus beteiligt. 

Alles, was wir tun, hat Konsequenzen. Der Computer oder das Handy, auf dem diese Seite gelesen wird, verbraucht Strom. Strom, der irgendwo erzeugt werden muss. Obwohl es möglich wäre, den Energiebedarf mit Hilfe von regenerativen Energien zu decken, fressen sich im Tagebau Garzweiler Bagger so groß wie Hochhäuser durch die Landschaft, vernichten Dörfer, Wälder und Felder. Dadurch entstehen Unmengen an Treibhausgasen, gesundheitsgefährdenden Abgasen und giftigen Grundwasser.
Ist es gerechtfertigt, dass ein Konzern so vielen Menschen die Heimat nimmt und die Umwelt zerstört nur um Geld zu scheffeln? Der Tagebau erstreckt sich über 48 Quadratkilometer. 48 Quadratkilometer natürliche Landschaft werden vernichtet und wer wird die langfristigen Folgen bezahlen?

Es ist nicht damit getan, dass der Tagebau die Landschaft vernichtet, bei der Stromerzeugung in Kohlekraftwerken werden große Mengen an CO2 freigesetzt, Feinstaub gefährdet die Atemwege von Menschen und Tieren.

Wer also tröstet die Menschen, die an Lungenkrebs erkranken, weil sie die Luft neben den dreckigen Kraftwerken einatmen mussten? Wer zählt die Toten, die dem Klimawandel zum Opfer fallen, beschleunigt von der Gier nach kurzfristigem Profit?
Nicht RWE, nicht die Landesregierung, die diese Projekte gebilligt hat.

Die 7,5 km lange Menschenkette hat ein Zeichen gesetzt. Ein Zeichen, das bei den geldgeilen Konzernbossen hoffentlich Gehör finden wird.

Die Greenpeace Jugendgruppe hat sich an der Menschenkette beteiligt, weil es Alternativen gibt. Der Ausbau erneuerbarer Energien muss gefördert werden bei gleichzeitigem Ausstieg aus der Kohlekraft!

Klein und Groß ermöglicht Probe-Menschenkette auf dem Bottlerplatz

Erfolgreiche Vorbereitungen für die geplante Anti-Kohle-Kette am Braunkohletagebau Garzweiler

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Als Vorbereitung für die am 25. April am Braunkohletagebau Garzweiler stattfindende Anti-Kohle-Kette, haben Greenpeace Bonn zusammen mit AntiAtomBonn am 11.04. im Rahmen eines bundesweiten Gruppen-Aktionstags eine Probe-Menschenkette durchgeführt. Die Aktion fand auf dem Bottlerplatz in der Bonner Innenstadt statt, auf dem sich Interessierte sich zwischen 11 und 15 Uhr an einem Infostand informieren konnten. Die Probe-Menschenkette selbst wurde von 12:00 bis 12:10 Uhr durchgeführt, wobei sich insgesamt 93 Menschen versammelten, um gemeinsam ein Zeichen gegen den Abbau der Braunkohle zu setzen. Eine erfreuliche Zahl, denn es konnten mehr Menschen mobilisiert werden als im letzten Jahr, in dem nur ca. 80 Menschen auf die Straße gingen.

Nicht nur die Menschenkette an sich war Bestandteil der Aktion, auch wurden die Passanten über die Risiken des Braunkohleabbaus informiert. Darunter fällt unter anderem die Verschmutzung der Umwelt durch Feinstaub und Quecksilber. Unterstützung fanden wir durch eine Vertreterin von Campact, beispielsweise durch das gemeinsame Verteilen von Flyern.

Das Ziel auch weiterhinAnti-Kohle_Kette_Unterschriften Menschen für die eigentliche Anti-Kohle-Kette zu begeistern, wurde mehr als erreicht. Die Teilnehmer hatten am Samstag nicht nur viel Spaß, sondern ergatterten teilweise direkt vor Ort ein Busticket zur Anti-Kohle-Kette. Ebenfalls konnte jeder auf einem speziellen Banner, das mit zur Anti-Kohle-Kette genommen wird, seine Unterschrift leisten. Dabei wurden wir vom Wetter verschont. Zwar zog es sich später etwas zu, doch wartete der Regen geduldig bis die Probe-Menschenkette zu Ende war.

Schön war außerdem, dass reges Interesse herrschte und auch im späteren Tagesverlauf noch vereinzelt Passanten nach der, zu diesem Zeitpunkt leider schon wieder aufgelösten, Probe-Menschenkette fragten. Aber es ist nie zu spät, vielleicht sieht man sich ja schon bei der nächsten Probe-Menschenkette am Braunkohletagebau Garzweiler.

Für den insgesamt erfolgreichen Tag bedankt sich Greenpeace Bonn bei allen, die die Probe-Menschenkette möglich gemacht haben.