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Die faulen Eier von CETA

Auf DIE FAULEN EIER VON CETA wiesen eine Woche vor Ostern die Ehrenamtlichen von Greenpeace Bonn als Teil des ‚Bonner Bündnis gegen CETA/TTIP/TiSA‘ hin.
Bei der Aktion, die am 1.1.2017 auf dem Münsterplatz begann, lief ein großer Osterhase durch die Straßen, gefolgt von Personen mit großen Pappeiern, die Aufschriften trugen wie:
‚Genfood auf dem Teller‘, ‚Gentechnik auf dem Acker‘, Treibstoffe aus Fracking und Teersand, Sondergerichte für Konzerne‘, ‚Privatisierungen auf ewig festgeschrieben‘, usw.
Gleichzeitig wurden Unterschriften für die ‚Volksinitiative NRW gegen CETA‘ gesammelt, denn CETA IST NOCH NICHT GELAUFEN. (Link zu Flyer)
Dieser Vertrag zwischen EU und Kanada soll zwar offiziell den Handel erleichtern, in Wirklichkeit würde er aber außerdem die Standards für Umwelt- und Verbraucherschutz senken und Privatisierung und Deregulierung in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vorantreiben und unumkehrbar machen.
CETA muss noch viele Hürden nehmen, bevor es endgültig in Kraft treten kann.
Die ‚Volksinitiative NRW gegen CETA‘ soll eine dieser Hürden stärken – die Ratifizierung durch die Bundesländer im Bundesrat (www.nrw-gegen-ceta.de).

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Informiere dich hier!
CETA ist NOCH NICHT GELAUFEN! Informiere dich hier!

„More than Honey“ – Filmvorführung im Township am 30.01.16

Die Nachhaltige-Landwirtschafts-AG von Greenpeace Bonn lädt ein zur Filmvorführung von „More than Honey“.

FilmabendWo?: Im Township, Brassertufer, Ableger 5
Wann?: Sa. 30.01.16, 19:30 Uhr
Was?: Ein Dokumentarfilm über die Auswirkungen der modernen Bienenproduktion:

Bienen sind für die heutige Agrar und Landwirtschaft das 4. wichtigste Tier allein unter rein wirtschaftlichen Maßstäben. Viel wichtiger ist jedoch, dass eine Vielzahl unserer Lebensmittel nicht ohne Bienen produziert werden können (Äpfel,Mandeln, Pflaumen,Erdbeeren,…).
Außerdem: Was wäre die Bonner Altstadt ohne Blühende Kirschbäume vor´m Le Sabot?
Der Film „More than Honey“ beschreibt detailliert und spannend zugleich die Zusammenhänge der modernen Landwirtschaft und des weltweit festgestellten Bienensterbens. Er ist ein Plädoyer für mehr Rücksicht auf die Mikrokomplexe der Natur, um den Makroorganismus unserer Welt im Gleichgewicht zu halten.

Erfolgreicher Filmstart und gelungene Diskussion

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt

Ein Film von Valentin Thurn

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Der Film behandelt Fragen, die vielen unter den Nägeln brennen. Dies zeigte auch die hohe Zahl von Kinobesuchern am Mittwoch, den 29.04.15. Die Sitze im Saal des Rex-Kinos in Bonn Endenich blieben nicht nur während des Films, sondern auch im Anschluss, zu einer regen und interessanten Diskussion, vollständig besetzt.

Im Laufe dieses Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen. Wo soll die Nahrung herkommen, die jeder Einzelne täglich zum Überleben benötigt, und von der ja bereits heute jeder Sechste zu wenig hat? Wie können wir verhindern, dass die Menschheit allein durch ihr Wachstum die Grundlage für ihre Ernährung zerstört?

Regisseur Valentin Thurn hat mit seinem letzten Film TASTE THE WASTE aufgezeigt, welche immensen Mengen an Lebensmitteln heutzutage ungenutzt auf den Müll wandern.Damit hat er eine breite Öffentlichkeit angesprochen und eine intensive gesellschaftliche Debatte über Deutschland hinaus entfacht. Jetzt geht er einen Schritt weiter und rückt in seinem neuen Dokumentarfilm „10 Milliarden“ die Landwirtschaft als Basis der Welternährung in den Mittelpunkt. Es werden dabei beide Seiten der Landwirtschaft gezeigt: Die industrielle Landwirtschaft und Lösungen.

Wir, die Greenpeace-Gruppe Bonn unterstützt diesen Film und möchte auch weiterhin dazu aufrufen, sich in die Kinos zu begeben, um zu verstehen, warum es nicht so weiter gehen kann wie bis her.

Schon heute Nachmittag (05.05.15) wird im Rex um 16.45 Uhr die vorerst letzte Vorstellung gezeigt. Bei anhaltendem Andrag wird übere weitere Vorstellungen nachgedacht.

„Vielfalt statt Einfalt für unsere Lebensmittel! Wir brauchen eine ökologische Landwirtschaft.“

Mehr Infos zum Film: http://10milliarden-derfilm.de/

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=WTYE28EHvyM

Nuggets von Chicken, die mit Genfutter gemästet wurden?

 

Seit April verkauft McDonald’s wieder Hähnchenfleisch, das mit gentechnisch manipuliertem Futter produziert wurde, nachdem die Burger-Kette 13 Jahre lang gentechnikfrei füttern ließ. Als Begründung wurde angegeben, die Herstellung sei zu teuer geworden. Gerade einen Cent mehr verdient McDonald’s pro Chicken-Burger, seit sie wieder Futter mit gentechnisch manipuliertem Soja an Hähnchen verfüttern. Viele Kunden wollen jetzt auf diese Burger verzichten.

Innerhalb von vier Stunden unterschrieben am vergangenen Samstag 185 Passanten auf dem Bonner Friedensplatz in Sichtweite einer Filiale die Greenpeace-Forderung an McDonald’s, bei ihrem Hähnchenfleisch wieder auf gentechnikfreies Futter zu setzen. Die Unterschriften wurden anschließend direkt an die Geschäftsleitung von McDonald’s auf dem Friedensplatz übergeben. 

Statt einen Salto rückwärts beim Hähnchenfleisch zu machen, sollte die Burger-Kette lieber auch bei Rind und Schwein auf gentechnikfreies Futter setzen. 79 Prozent der Deutschen, die Tiere und die Umwelt würden sich freuen.

 

 

Protest gegen den Anbau von Gen-Weizen

 Angezogen durch auffällige Plakate blieben vergangenen Samstag viele  Passanten am   Infostand von Greenpeace Bonn stehen. Wir informierten über den vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik (IPK) geplanten Anbau von gentechnisch verändertem Weizen in Sachsen-Anhalt. Bei diesem Freilandexperiment sollen Eigenschaften des in Korn- und Proteingehalt manipulierten Getreides festgestellt und geprüft werden.

Einige Bürger zeigten sich wegen des geringen Sicherheitsabstandes dieses Versuchsfeldes zu anderen Anbauflächen besorgt. Viele Passanten machten außerdem deutlich, dass sie den Anbau von Gen-Weizen grundsätzlich ablehnen, da sie damit möglicherweise verbundene Gesundheitsrisiken fürchten.

Um ihre Ablehnung und Besorgnis zu bekräftigen, unterzeichneten deswegen mehrere hundert Leute die Einwendung des Umweltinstitutes München. Greenpeace Bonn hat die gesammelten Unterschriften an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit gesendet.