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Globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP

18. April 2015, globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP, Friedensplatz, Bonn

Am Samstag wird die Anti-TTIP-Gruppe von Grennpeace Bonn mit zwei Aktionen auf dem Friedensplatz in Bonn aktiv sein. Dabei agiert sie als Teil des ‚Bonner Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA‘, um ein Zeichen gegen die Handelspolitik zu setzen. Insbesondere die Lobby-Interessen der Wirtschaft in den USA wie auch die der EU stehen der Aufstellung notwendiger Schutzstandards entgegen. Wir, als unabhängige Umweltschutzorganisation, möchten jedoch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass vor allem bei der Gentechnik in der Landwirtschaft, beim Einsatz von Pestiziden und anderen Chemikalien sowie für den Klimaschutz eben solche Standards nicht wegzudenken sind.

Für Interessierte wird sich ein Informationsstand auf dem Friedensplatz befinden. Außerdem ist eine Parade ganz besonderer Art, ausgehend vom Friedensplatz, geplant. Diese findet vorraussichtlich um 12:00 – 12:20 Uhr statt und wird um 13:00 bis 13:20 Uhr noch einmal wiederholt.

Greenpeace Bonn freut sich über alle Interessierten und engagierten BürgerInnen und steht Ihnen gerne zur Beantwortung jeglicher Fragen zur Verfügung.

Stopp TTIP und CETA!

An mindestens 7 Ständen zur gleichen Zeit konnten am Samstag, dem 11.10.2014 in den Bonner Fußgängerzonen Passanten den Aufruf ‚Stopp TTIP und CETA!‘ unterschreiben.

Greenpeace Bonn war mit einem Stand auf dem Theaterplatz in Bad Godesberg vertreten.

Ein breites Bündnis von ca. 250 Gruppen und Verbänden hatte europaweit zu diesem Aktionstag gegen die Freihandelsabkommen der EU aufgerufen. Zu dem Bündnis gehören die großen Umweltverbände wie Greenpeace und BUND, aber auch Organisationen aus dem Kulturbereich, der Demokratiebewegung und der internationalen Zusammenarbeit.

Tausende von Privatpersonen in Deutschland hatten außerdem das Aktionspaket von Campact bestellt, um so mit einem eigenen Stand Unterschriften zu sammeln.

Denn wenn die von der EU weitgehend im Geheimen verhandelten  ‚Handelsverträge der neuen Generation‘ in der geplanten Form realisiert werden, werden praktisch alle Lebensbereiche der EU-Bürger negativ betroffen sein.

 

 

 

Dieses selbstorganisierte europäische Bürgervotum (EBI) wurde innerhalb weniger Tage von über 500.000 EU-Bürgern online unterschrieben. Nach Hochrechnungen der Organisatoren kamen am Aktionstag noch einmal 250.000 Unterschriften dazu. Das Ziel sind mindestens 1 Million Unterschriften.

 

 

 

 

Hier können Sie selbst unterschreiben: http://www.ttip-unfairhandelbar.de

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.greenpeace.org/international/en/http://www.umweltinstitut.org/home.htmlhttp://www.attac.dehttp://www.bund.net

Europaweiter Aktionstag gegen TTIP und CETA am 11.10.2014

Im Rahmen des europaweiten Aktionstages gegen TTIP und CETA am 11.10.2014 wird auch Greenpeace Bonn mit einem Stand auf dem Theaterplatz in Bonn-Bad Godesberg vertreten sein.

Wir wollen die Bürger von 10:30 bis 15:30 Uhr über die geplanten Freihandelsabkommen der EU informieren und für die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative EBI Unterschriften sammeln – gleichzeitig mit ca. 250 Gruppen und Verbänden in Europa.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.ttip-unfairhandelbar.de/start/aktionstag/

TTIP & Co. – Freihandelsabkommen gefährden Umwelt und Menschen

Vortrag von Greenpeace-Handelsexperte Jürgen Knirsch 

Am 18.11.2014 wird Jürgen Knirsch in der Universität Bonn, Hörsaal 17 um 19.00 c.t. einen Vortrag über die Freihandelsabkommen CETA und TTIP halten. Die Veranstaltung wird gemeinsam von Greenpeace Bonn, ‚Zukunftfähiges Bonn‘ und dem Öko-Referat des AStA der Universität Bonn organisiert.

Vordergründig sollen durch den Vortrag sowie der Diskussion Antworten für folgende Fragen gefunden werden:

  • Wie realistisch sind die Wohlfahrtsgewinne, von denen die TTIP- und CETA-Befürworter reden?
  • Bleiben tatsächlich unsere Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards unangetastet, wie die EU-Kommission immer wieder betont?
  • Welche Risiken birgt die in TTIP und CETA vorgesehene Möglichkeit, dass Konzerne Staaten außergerichtlich verklagen können?
  • Werden wir als Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen über TTIP und CETA beteiligt?