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Filmvorführung Before the flood am 08.11. um 18Uhr in der Uni Bonn

In Zusammenarbeit mit Cinema for peace zeigen wir morgen um 18Uhr in Hörsaal 17 an der Uni Bonn, den Film “Before the Flood” von Leonardo Di Caprio. In beeindruckenden Bildern zeigt er die Auswirkungen des Klimawandels. Im Anschluss möchten wir mit dem Publikum diskutieren. Der Eintritt ist kostenlos. Wir freuen uns über jeden Besucher!

Von schlechtem Wetter lassen wir uns nicht aufhalten!

Mit insgesamt etwa 45 Personen haben wir am Sonntag, 22.10. dem schlechten Wetter getrotzt und das Rheinufer in Bonn-Beuel gesäubert. Damit konnten wir verhindern, dass das Plastik seinen Weg ins Meer fortsetzt oder womöglich vor Ort von Hunden, Fischen, Vögeln oder anderen Tieren gefressen wird.

Unter den Fundstücken waren leider auch wieder einige große Gegenstände zu finden, u.a. ein Einkaufswagen, ein Fahrrad, welches aus dem Rhein gefischt wurde und ein alter Bürostuhl. Der Müll wird von BonnOrange abgeholt und ordnungsgerecht entsorgt.

Auch einen Gast hatten wir dabei: Men Duri Art, ein Künstler aus Bonn. Er sammelt für die Kunstaktion „Ocean is coming“ PET-Flaschen und Wünsche ans Klima. Aus allen Flaschen wird ein Wal gebaut und am Ufer installiert, um im Rahmen der Klimakonferenz auf den Umweltschutz aufmerksam zu machen und an die Bedeutung des Lebensraums Meer zu erinnern. Die Ausstellung beinhaltet außerdem einen Hammerhai und einen Mantarochen. Die Flaschen inkl. Wunsch können bis zum 26. Oktober zwischen 10 und 16 Uhr im Migrapolis, Brüdergasse 16-18, abgegeben werden.

Danke an die Teilnehmer vom Foodsharing Bonn für die leckeren Teilchen und Brötchen. Und DANKE an alle, die uns beim Müll sammeln geholfen haben! Bis zum nächsten Mal!

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Mikroplastik in Kosmetik – Henkel unter die Lupe genommen

Wir zeigten am Samstag, den 06. Mai, an einem Infostand in der Sternstraße welche Produkte Plastik – auch Flüssigplastik (!) – enthalten und woran saubere Kosmetika erkannt werden. Mit dem Unterzeichnen einer Protestpostkarte konnten die Passanten Umweltministerin Barbara Hendricks für ein Verbot von Kunststoffen in Kosmetikprodukten auffordern. Dabei wurden innerhalb von knapp 90 dieser Postkarten unterschrieben. Allen Unterzeichnern Vielen Dank für ihren Einsatz zum Schutz der Umwelt!

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In Make-Up, Peeling oder Duschgel ist oft Plastik enthalten: Mikroplastik, flüssige Kunststoffe und Silikone. Über Flüsse gelangen die Stoffe in unsere Meere und gefährden seine Bewohner. In Fischen und Meeresfrüchten rund um den Globus wurden bereits Kunststoffe nachgewiesen. Diese Stoffe sind oft nicht ausreichend getestet worden oder sogar nachweislich umweltschädlich. Auch die Firma Henkel, die schon in vielen Produkten kein Plastik verwendet, setzt es trotzdem in manchen Produkten ein; dabei könnten sie es eigentlich besser.

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Wir fordern von Umweltministerin Barbara Hendricks ein Verbot solcher gesundheitsgefährdender Inhaltsstoffe, wozu auch Flüssigplastik gehört!

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Bonn Picobello, 18.03.17

Große Müllsammelaktion am Beueler Rheinufer

Der ein oder wird wohl schon seinen Frühjahrsputz hinter sich gebracht oder den Garten für den Frühling vorbereitet haben. Uns zieht es bald auch wieder nach Draußen. Denn nicht nur der Frühling, sondern auch Bonn Picobello steht vor der Tür. Am Samstag, dem 18.03.17, sind Groß und Klein dazu aufgerufen, gemeinsam aktiv zu werden und der Vermüllung im Bonner Stadtgebiet entgegenzuwirken. Organisiert wird die Müllsammelaktion wie jedes Jahr von der bonnorange AöR.

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Wir von Greenpeace Bonn werden uns wieder einmal am Rheinufer aufhalten und dafür sorgen, dass der Müll in unseren Taschen landet. Denn dieser wird in den Auen und entlang der Ufer vor allem bei Hochwasser angeschwemmt. Einiges wird jedoch auch gedankenlos, z.B. nach einem entspannten Grill- oder Lagerfeuerabend, weggeworfen. Dabei lesen wir immer wieder von den Folgen und den Gefahren, die von der Plastikflut in Flüssen und Meeren ausgehen. Deshalb werden auch wir an der großen Müllsammelaktion teilnehmen und laden jeden herzlich dazu ein uns dabei zu unterstützen. Ihr findet uns zwischen 12:00 und 16:00 Uhr entlang des Beueler Rheinufers auf Höhe der Rheinlust.

Unser interaktiver Mikroplastikstand vom 19.11.16 im Sealife Königswinter

Faltkurs „Sprechender Fisch“ und die Forderung eines gesetzlichen Verbots von Mikroplastik in Kosmetika

Letztes Wochenende konnten wir vielen Besuchern des Sealife Königswinter genauer erklären, was es mit dem Mikroplastik in Kosmetika auf sich hat.

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Fotos: Unser interaktiver Mikroplastikstand (oben) mit Faltkurs „Sprechender Fisch“ (unten) vom 19.11.16 im Sealife Königswinter.

Zum Beispiel bindet es Hormone und führt so bei Fischen zu Unfruchtbarkeit. Eine Studie mit Fischen aus Nord- und Ostsee – darunter Kabeljau, Flunder und Makrele – zeigte bei 5,5 Prozent der Tiere Mikroplastik im Verdauungstrakt. Auch Krusten- und Schalentiere sind betroffen: Sowohl in Miesmuscheln von der deutschen Nordseeküste als auch in Austern von der französischen Atlantikküste wurde Mikroplastik gefunden. Das Ergebnis einer weiteren Studie: Nicht weniger als 63% der untersuchten Nordseegarnelen wiesen Plastikfasern, Plastikgranulat oder Folienreste auf. Schätzungen zufolge macht Plastik 60 bis 80 Prozent des Mülls im Meer aus. Die Gefahr: Mit Schadstoffen belastete Mikroplastikpartikel werden von Meeresbewohnern verschluckt und landen in der Nahrungskette.*

Die Langzeitfolgen für den Menschen sind bisher nicht bekannt. Aus diesem Grund forderten letztes Wochenende viele Besucher gerne ein gesetzliches Verbot von Mikroplastik in Kosmetika, wie es in vielen anderen Ländern schon Standard ist.

Deshalb gilt es beim Einkauf jetzt schon auf das Kleingedruckte zu achten. Für einen plastikfreien Kosmetik-Einkauf hilft Ihnen die kleine Einkaufshilfe von Greenpeace.

* Zusammenfassung des Greenpeace-Reports „Plastik in Fisch und Meeresfrüchten“ (Stand 9/16). Abrufbar unter: www.greenpeace.de/plastik-in-fisch