Volkswagen- das Problem

Am Samstag, den 10.09.2011 haben Bonner Greenpeacer vor dem Autohaus Jacob Fleischhauer in Bonn einen VW verhüllt und mit Plakaten auf den Einfluss von VW auf das Klima aufmerksam gemacht. Als einer der größten Autokonzerne der Welt hat VW eine bedeutende Verantwortung. Trotz der Entwicklung von 3- und sogar 1-Liter-Autos setzt VW in der Masse auf Autos mit hohem Verbrauch und CO2-Ausstoss.

Mit der deutschlandweiten Aktion (außer uns haben sich noch 40 andere Gruppen beteiligt) sollten die Händler dazu gebracht werden, sich beim Mutterkonzern für den vermehrten Einsatz von BLUE MOTION einzusetzen und diese umweltfreundliche Technologie gezielt ihren Kunden anzubieten. Da der Autohändler den direkten Kontakt zum Kunden hat, ist sein Einfluss nicht zu unterschätzen.

Nach dem Aufbau unseres Aktionsstandes an der gut befahrenen Bornheimer Straße, der viel Aufmerksamkeit bei den vorbeifahrenden Autofahrern hervorrief, sprachen wir mit dem Verkaufsleiter für Gebrauchswagen Gerd Murmann. Wir überreichten ihm einen Brief mit unseren Forderungen, den Greenpeace-Report Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns sowie ein kleines Andenken für seinen Schreibtisch. In dem freundlichen Gespräch sicherte uns Herr Murmann zu, dass ihm viel an dem Verkauf umweltfreundlicher Autos liege, die Kaufentscheidung des Kunden aber nicht immer in diese Richtung gehe. Bei der Preispolitik von VW und der Platzierung von umweltfreundlichen Autos gingen die Meinungen dann aber doch auseinander.

Greenpeace fordert von VW:

  • seine beste Spritspartechnik als serienmäßigen Standard ohne Aufpreis in jeden PKW zu integrieren,
  • das Massenmodell Golf 1.4 Benziner mit 6,4 Litern Verbrauch und 149 Gramm CO2-Emissionen vom Markt zu nehmen,
  • sich dazu verpflichten den nächsten Golf als Drei-Liter-Auto anzubieten,
  • und sich an die vorderste Front für schärfere CO2-Grenzwerte (80 Gramm bis 2020) und ein europäisches Klimaschutzziel (minus 30 Prozent bis 2020) einzusetzen.

Mehr zu der aktuellen Kampagne finden Sie HIER.

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