Pestizidrecherche in Bonner Supermärkten

Welche Weintrauben sind in diesem Jahr besonders mit Pestiziden belastet und aus welchen Ländern kommen sie? Zur Klärung dieser Frage kauften am 18. August ehrenamtliche Mitglieder von Greenpeace in Bonn, wie in vielen anderen Städten bei allen gängigen Supermärkten Weintrauben ein.

Diese Trauben wurden dann von einem unabhängigen Labor untersucht. Die Ergebnisse der Pestizid-Recherche werden in der Presse bekannt gegeben und finden Eingang in den Einkaufs-Ratgeber von Greenpeace ‚Essen ohne Pestizide‘, der regelmäßig aktualisiert wird.

Während die Pestizid-Belastung vieler Gemüsesorten – auch dank der hartnäckigen Arbeit von Greenpeace – in den letzten Jahren zurückgegangen ist, sieht der Trend bei Obst nicht so positiv aus. Vor allem bei Weinrauben finden sich häufig Mehrfachbelastungen. Spitzenreiter im vorigen Jahr waren Trauben, bei denen  Rückstände von 24 verschiedenen Pestiziden nachgewiesen werden konnten.

Den Pestizid-Ratgeber für Obst und Gemüse finden Sie – zusammen mit anderen Einkaufs-Ratgebern und vielen Informationen –  am Samstag, dem 15. September an unserem Stand in der Bonner Innenstadt, außerdem am Sonntag, dem 16. September am Greenpeace-Stand beim Hoffest von Bio-Obsthof Krämer in Meckenheim.

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