Kategorie-Archiv: Landwirtschaft

Vegane Pommes

Zutaten: Kartoffeln, Gewürze (nach Wahl), Öl

1) Kartoffeln schälen (optional bei Biokartoffeln) und in Streifen schneiden

2) Öl in der Pfanne erhitzen und die Kartoffelstäbe auf mittlerer Hitze ca. 20-30min braten – Hinweis: nicht zu heiß, sonst werden sie außen knusprig und innen roh

3) würzen mit Salz, Paprika und Oregano (o.A.)

4) dazu, wenn ihr möchtet, vegane Mayo/ Ketchup (gibt es im Glas bei den meisten Bioläden)

Nachhaltige Ernährung – auch in der Krise + Rezept für veganes Risotto

Das neuartige Covid-19-Virus hat unsere Konsumgewohnheiten ganz schön auf den Kopf gestellt. Plötzlich stehen Dosenravioli und Tütensuppe wieder bei vielen Menschen ganz oben auf der Einkaufsliste. Als Ortsgruppe Bonn von Greenpeace wir wollen zeigen, dass nachhaltiger Konsum auch in Krisenzeiten möglich ist.

Allgemeine Kriterien für eine nachhaltige Ernährung:

Regional / saisonal, möglichst wenig tierische Produkte / vegan, selber machen statt fertig kaufen, Bio-Lebensmittel und nur so viel kaufen, wie auch verzehrt wird;

Auf alle Kriterien auf einmal zu achten, ist zu viel verlangt. So eine Veränderung unserer Konsumgewohnheiten braucht Zeit.

Am Anfang steht das Bewusstsein dafür, welche Auswirkungen unserer Konsum und unsere Ernährung auf Klima und Umwelt haben. Inwiefern Ihr dann Euer Konsumverhalten verändert, hängt von individuellen Faktoren ab. So gibt es finanzielle Rahmenbedingungen. Während BioWare meistens teurer ist, gibt es regionale und saisonale Ware auch für kleinere Geldbeutel. Auch vegan zu kochen, muss nicht teuer sein.

Es geht uns hier nicht darum, dass Ihr jetzt alle Veganer*innen werdet, sondern darum, dass mehr Menschen mehr vegane und vegetarische Gerichte in den Speiseplan einbauen.

Egal, ob vegan, vegetarisch oder Mischkost – für das Klima und die eigene Gesundheit gilt: so viel wie möglich frisch zubereiten und so wenig wie möglich auf Fertiggerichte zurückgreifen. Und zwar auch in Krisenzeiten.

Durch Corona steigt die Lebensmittelverschwendung noch mal deutlich an (Quelle: wwm/lifestyle/nachhaltigkeit: „Die größten Lebensmittelverschwender & die Rolle des Coronavirus“)1 . Das ist nicht nur eine enorme Ressourcenverschwendung, sondern auch ein großes Problem für ärmere Menschen. Denn Hamsterkäufe, Abstandregeln und die (Hygiene-)Risiken durch Covid-19, die sowohl die Spender*innen als auch die Verteiler*innen tragen, führen zu einem deutlichen Rückgang an Spenden. Viele Tafeln mussten schon schließen, auch weil nicht nur lange haltbare Konserven in Massen gekauft werden, sondern nach Ladenschluss auch viele frische Produkte ausverkauft sind.

Wir als Konsumierende müssen dafür sorgen, dass genug für alle Menschen da ist. Anders gesagt, es geht um …

Solidarität.

Uns steht eine große Rezession bevor – viele Menschen werden weniger Geld für ihre Ernährung ausgeben. Daher haben wir bei unseren Rezepten darauf geachtet, dass sie kostengünstig zubereitet werden können.

Mit ein Paar Tipps kann regional, saisonal, vegan und selbst gemacht sehr preiswert sein. Und wenn wir weniger Lebensmittel wegschmeißen, sparen wir ebenfalls viel Geld.

Klima- und Umweltschutz können nicht bis auf nach der Krise warten. Wir müssen jetzt handeln!

Passt auf Euch und auf Eure Mitmenschen auf!

1 https://www.wmn.de/lifestyle/nachhaltigkeit/lebensmittelverschwendung-waehrend-corona-id9169

Als erstes Gericht präsentieren wir hier ein Rezept für veganes Risotto:

Frühlingsrisotto

(zu anderen Jahreszeiten einfach das Frühlingsgemüse durch Gemüse der Saison ersetzen)

Ihr braucht für etwa 4-5 Personen:

  • 400 g Risotto Reis
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 5-6 Möhren
  • 2 Frühlingszwiebeln, eine „normale“ Zwiebel
  • wer mag, kann eine Knoblauchzehe ergänzen
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Gewürze Eurer Wahl
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung:

1. Das Gemüse klein schneiden (Bio-Möhrenschalen können unbedenklich mitgegessen werden, die meisten Vitamine liegen tatsächlich unter der Schale)

2. Die (Frühlings)Zwiebeln (und eventuell die Knoblauchzehe) in etwas Öl anbraten. Anschließend den Reis hinzugeben und solange rühren, bis er glasig ist.

3. Anschließend noch die Möhren hinzufügen, kurz andünsten und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen.

4. Insgesamt ist der Reis meistens nach 30 – 35 Minuten gar. Allerdings haben wir alle etwas unterschiedliche Vorlieben bei der Konsistenz, daher ist am besten, einfach mal zu kosten.

5. Sollte der Reis noch nicht gar sein, wenn die Gemüsebrühe verkocht ist, noch etwas Gemüsebrühe nachschütten. Aber nicht zu viel, sonst besteht die Gefahr, dass das Risotto matschig wird.

6. Wenn die Brühe verkocht und der Reis gar ist, dann das Risotto mit Salz, Pfeffer und den Gewürzen Eurer Wahl abschmecken.

7. Guten Appetit

Demo für mehr Tierschutz am 03.02. 11Uhr

Finden Sie nicht auch, dass jedes Lebewesen das Recht hat, mit Anstand, Würde und Respekt behandelt zu werden? Leider ist in der Massentierhaltung das Gegenteil der Fall.

Am 03.02. gehen deshalb viele Greenpeace-Gruppen auf die Straße. Wir fordern von LIDL, einem der größten deutschen Discounter, bessere Haltungsbedingungen für die Tiere und Schluss mit dem Billigfleisch.
In Bonn treffen wir uns um 11Uhr auf dem Markt in der Innenstadt. Bitte kommen Sie in dunkler Kleidung und erheben Sie Ihre Stimme mit uns. Jede Stimme zählt!

Weitere Informationen finden Sie hier

Auch Karnevalskostüme kann man tauschen

Die 5. Jahreszeit ist mit dem neuem Jahr gestartet. Auch bei uns. Gestern war unsere Karnevals-Kostumtauschparty, die wir zusammen mit FEMNET e.V. ausgerichtet haben. Ca. 70 Gäste kamen vorbei und gingen mit neuem Kostüm und dank Foodsharing Bonn auch gesättigt und glücklich nach Hause.
Unsere Upcycling-Expertinnen halfen außerdem bei der Gestaltung von selbstkreierten oder defekten Kostümen.
Damit konnten wir ein wenig Nachhaltigkeit in den Karneval bringen und verhindern, dass die oft alles andere als fair produzierten Kostüme im Kleiderschrank derben.

Am Freitag geht es weiter mit unserer Fotoshow zu Brasilien um 18Uhr im Hörsaal 17 in der Uni Bonn

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