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I ♥ Arctic-Mitmacher gesucht

Auf der ganzen Welt wird es am 20.04. Fotoaktionen geben, bei denen Menschengruppen den Schriftzug „I love Arctic“ bilden, um die Anrainerstaaten der Arktis zum Schutz dieser aufzufordern.

Auch wir machen mit, unser Menschenbild entsteht am

20.04. um 11 Uhr. Die Aktion wird auf der Wiesen-Senke nördlich des Forschungsinstituts Caesar, auch genannt Öko- oder Hundefreilaufwiese stattfinden (siehe Karte unten).

Die nächste Bushaltestelle, direkt am Haupteingang, heißt Volksbank-Haus und ist mit den Bussen 610 und 611 zu erreichen.

Und dieses Bild wird umso besser, je mehr Leute kommen. Also falls Sie ohnehin auf dem Rheinauenflohmarkt sind oder ein Abstecher kein Umweg für Sie ist, kommen Sie einfach vorbei. Das Foto wird nicht länger als 30 Minuten brauchen.

Veranstaltung auch auf Facebook weitersagen …

 

Hier wird die Aktion stattfinden (grüner Pfeil):


Größere Kartenansicht

 

Falls Sie Fragen zur Aktion haben, richten Sie diese gerne an info@greenpeace-bonn.de !

Arktispläne auf Eis legen

Bonner Aktivisten zogen am 23. März vor die Shell Tankstelle in der St. Augustiner Straße, um gegen die Ölbohrungspläne des Konzerns zu protestieren. Diese Aktivität war Teil eines bundesweiten Protests von Greenpeace-Gruppen gegen die industrielle Nutzung der hohen Arktis.

In den vergangenen Jahren sind bei von Shell durchgeführten Probebohrungen in der Arktis zahlreiche Unfälle passiert: Das Bohrschiff „Noble Discoverer“ und die Bohrplattform „Kulluk“ rissen sich bei schlechtem Wetter los und strandeten vor der Küste Alaskas. Bei einer Überprüfung der „Noble Discoverer“ durch die US-Küstenwache wurden letztes Jahr so viele Mängel festgestellt, dass die Behörde das Schiff für vier Wochen festsetzte.

Zurzeit sind zwei havarierte Schiffe von Shell auf dem Weg zu Werften in Asien. Durch die Pannenserie sieht Shell sich gezwungen, zumindest in diesem Jahr von dem Vorhaben in der Arktis abzurücken.

In der Arktis werden etwa 90 Barrel (1 Barrel=159 l) Erdöl vermutet. Diese Menge würde den derzeitigen weltweiten Ölbedarf allerdings nur für etwa drei Jahre decken.

Greenpeace ruft dazu auf, sich für die Forderung nach einem Schutzgebiet in der Arktis einzusetzen. Bis jetzt haben sich knapp drei Millionen Menschen zum Arktisschutz bekannt.