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Kleidertausch statt Kaufrausch

Wusstest Du, dass

  • jeder Deutsche im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr kauft?
  • ein Party-Top im Schnitt nur 1,7 Mal getragen wird?
  • wir 40 Prozent unserer Kleidung praktisch nie tragen?
  • drei von vier Kleidungsstücken im Müll landen und nur eins recycelt wird?

Billige Massenware heizt den Konsum neuer Kleidungsstücke an – auf Kosten der Umwelt sowie der Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort. Über 50 Prozent des Frischwassers in China ist mit Chemikalien verunreinigt – vor allem durch die Textilindustrie.

Kleidertauschparty am 23.4.

Kleidertauschpartys sind eine Antwort auf den ungebremsten Modekonsum. Du bekommst neue Lieblingsstücke, ohne die Gewässer zu vergiften oder gewaltige Müllberge zu produzieren.

Mach mit – Du hältst die Fäden in der Hand:

  • Komm zu unserer Kleidertauschparty am Sonntag, 23. April 2017,
    11:00-15:30Uhr!

    • Wo? Haus 8, des Ermekeil-Geländes (Eingang neben Reuterstr. 61),
      53115 Bonn *(vorläufig)*
    • Wichtig: Bringe bis zu 5 Kleidungsstücke mit (keine Unterwäsche) und nimm bis zu 5 Kleidungstücke wieder mit. Du kannst auch 5 Lieblingsstücke mitbringen und z.B. nur eins wieder mitnehmen (oder umgekehrt).
  • Werde Konsumbotschafter auf

Wusstest Du schon? Auf der interaktiven Karte von Greenpeace findest Du Secondhand-Läden, Repair-Cafés oder Eco-Fashion-Stores in ganz Deutschland.

Global Climate March in Berlin, 29. November, 12:00 bis 15:00 Uhr

Am 29. November 2015 steht die ganze Welt für das Klima auf – und Deutschland ist dabei! Einen Tag vor dem richtungsweisenden Klimagipfel in Paris geben wir in positiven und bunten Demos rund um den Globus den Ton an – von London bis São Paulo und von Johannesburg bis Berlin. Vielleicht schafft es ja auch einer von euch nach Berlin. Denn auch hier gilt: Je mehr Leute, desto besser!

Global Climate March

Wir wollen einen ambitionierten, verbindlichen und gerechten Klimavertrag. Wir wollen weltweit 100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 und dass Deutschland zügig mit dem Kohleausstieg beginnt, der bis 2040 abgeschlossen sein muss.

Alle, die sich für Klimaschutz einsetzen wollen, sollen gemeinsam auf die Straße ziehen.

 

Es geht los am 29. November 2015 um 12:00 am Hauptbahnhof (Washingtonplatz). Von dort aus laufen wir zum Brandenburger Tor, wo es eine Abschlusskundgebung mit großartigen Rednern und Musik geben wird. Nehmt eure Freunde und Familie mit und packt Trillerpfeife, Rassel und Transparente ein!

Greenpeace-Stand beim Sommerfest Bad Godesberg, 22.08.15

Das Sommerfest am Samstag den 22.08.15 in Bad Godesberg lockte bei entspannten sommerlichen Temperaturen wieder viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Bonn, Bad Godesberg und Umgebung zu einem Bummel durch den Stadtpark mit Musik, leckerem Essen und vielen Infos aus der Region. Auch Greenpeace war dabei, den diesjährigen Info-Stand des Ökozentrums teilte sich unsere lokale Gruppe mit dem BUND, Anti-Atom und dem CVD. Unser Schwerpunkt lag dabei darauf über TTIP, dem Überthema „Tatort Meer“ und die Ölbohrungen in der Arktis zu informieren. Wir haben viele Gespräche zur Anti- TTIP-Kampagne geführt, reichlich Fischratgeber ausgeben und Unterschriften für den Schutz der Arktis sammeln können.

Sommerfest Bad Godesberg1

Ein Highlight war die Putzlappen-Malaktion für Groß und Klein neben der Informide. Hier entstanden mit Schablonen und vielen verschiedenen Farben 50 kreativ bemalte Putzlappen mit Motiven die auf den Schutz der Arktis aufmerksam machen sollen und Teil des Riesenputzlappens für die Aktion gegen Shell werden.

Beluga PutzlappenSommerfest Bad Godesberg2

 

Auf der großen Bühne stellten sich gegen 14h die einzelnen Gruppen des Ökozentrums persönlich vor, Christine informierte dieses Jahr alle begeisterten Zuhörer über Greenpeace generell, laufende internationale und lokale Projekte.

Für Greenpeace Bonn waren der Infostand sowie die Putzlappenaktion ein voller Erfolg und wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Studis dreh’n am Rad – es geht in die fünfte Runde

Es ist mal wieder soweit. Das 5. Sommerfest von Studis dreh’n am Rad steht am 27.06.2015 an!

Studis dreh'n am Rad

Zusammen mit 8 weiteren Bonner Hochschulgruppen zeigen wir wieder aufs Neue, dass engagierte Studenten gemeinsam viel bewegen können. Feiert mit uns am Alten Zoll! Schwingt das Tanzbein zu grandioser Live-Musik, probiert bei den Workshops neue Sachen aus und lernt auf einen Schlag die Arbeit von 9 unterschiedlichen Bonner Hochschulgruppen kennen. Los geht’s um 14 Uhr, das Ende ist um 22 Uhr.
Wie immer: umsonst & draußen!

Weitere Infos: www.facebook.com/events/1610277605882880/

Klima- oder Kohlekanzlerin? – Greenpeace demonstriert gegen die Kohleverstromung

30.05.2015 – Eine Woche vor dem G7-Gipfel im bayerischen Schloss Elmau gab es eine bundesweite Greenpeace-Aktion, an der sich neben Bonn auch 60 weitere Städte beteiligt haben. Dabei wurde die Kanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, sich beim Treffen der sieben bedeutendsten Industrienationen weltweit stärker für den Klimaschutz einzusetzen.
2007 versprach die Kanzlerin, den CO2-Ausstoß in Deutschland um 40% bis zum Jahr 2020 zu senken, was ihr das Prädikat „Klimakanzlerin“ einbrachte. Acht Jahre später qualmt es immer noch aus uralten Kohlekraftwerken – obwohl Braunkohle der klimafeindlichste aller Energieträger ist.

Auf Bannern fragt Greenpeace Frau Merkel deshalb,  was sie zukünftig sein möchte - „Klima- oder Kohlekanzlerin?“.

Auf Bannern fragt Greenpeace Frau Merkel deshalb, was sie zukünftig sein möchte – „Klima- oder Kohlekanzlerin?“.

Neben dem Protest ging es uns (Greenpeace) vor allem darum, Passanten zu informieren und Unterschriften für eine Petition an den Energie- und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu sammeln. Mit dieser fordern wir den Minister dazu auf, 30 der dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler abzuschalten. Nur dadurch kann Deutschland sein Klimaschutzziel 2020 erreichen.
Gabriel hatte daher vorgeschlagen, eine Klimaabgabe auf alte Kohlekraftwerke einzuführen. 22 Millionen Tonnen CO2 sollten damit eingespart werden, um einen Beitrag zur Erreichung der gesteckten Klimaziele zu leisten. Energiekonzerne, Gewerkschaften und Teile der CDU aber blockieren diesen Vorschlag. Dem Druck der Kohlelobby hielt Gabriel nicht lange Stand; sein neuer, abgespeckter Vorschlag sieht jetzt vor, dass Kraftwerksbetreiber nun nur noch 16 Millionen Tonnen CO2 einsparen sollen. Damit verfehlt die Bundesregierung jedoch ihr Klimaziel.
Bis Mitte Juni sammeln wir daher weiterhin Unterschriften für die Petition an den Wirtschaftsminister. Wenn auch du die Energiewende vorantreiben möchtest, dann unterstütze uns mit deiner Stimme und fordere den Minister dazu auf, die dreckigsten und ineffizientesten Kohlemeiler abzuschalten:
http://www.greenpeace.de/Energiewende%20vorantreiben#machmit