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Demozug für den Schutz der Arktis

30 Grad im Schatten waren es am Samstag, als unsere Ehrenamtlichen durch die Bonner Innenstadt zogen. Hier lässt sich sehr gut deutlich machen, wie die steigenden globalen Temperaturen die Ölförderung begünstigen. Denn durch die Schmelze des arktischen Meereises werden neue Ölvorkommen zugänglich. Das macht den Weg für einen noch stärkeren Klimawandel frei. „Wäre hier Öl, Shell würde bohren“, war auf einem Banner der Ehrenamtlichen zu lesen. Dieses Banner wurde an vielen symbolträchtigen Orten in Bonn eingesetzt. Vom Bertha-von Suttner-Platz über die Bonngasse, dem Beethovenhaus, bis hin zum Remigiusplatz wurden viele Orte besucht. Ziel war es, zu zeigen, dass die Ölkonzerne derart skrupellos sind und sogar in der sensiblen Arktis nach Öl bohren wollen. Austretendes Öl hätte dort verheerende Folgen. In 50 anderen deutschen Städten wurden ähnliche Aktionen durchgeführt.

Wäre unter Bonn Öl, Shell würde bohren!

(C) The United States Coast Guard

Nachdem Shell 2012 bei Probebohrungen vor der Küste Alaskas nur Pannen und Unfälle verursachte, soll jetzt gemeinsam mit Gazprom die russische Arktis unsicher gemacht werden. Auf diese Skrupellosigkeit wollen wir mit eurer Hilfe aufmerksam machen.

Macht mit bei unserer Fotoaktion:
Bastelt euch ein Schild mit dem Spruch: „Wäre hier Öl, Shell würde bohren“ und macht ein Foto von dem Schild an dem Ort, der für Bohrungen genausowenig in Frage kommen soll, wie die Arktis. Das Foto könnt ihr dann hochladen. Weitere Infos:
http://blog.greenpeace.de/blog/2013/07/09/30493/