Archiv der Kategorie: Energie

Menschenkette in Bonn am 26.2.

AntiAtom-Menschenkette
Foto: www.anti-atom-kette.de

Am 26.02 um 12:00 wird Greenpeace Bonn zusammen mit AntiAtomBonn auf dem Bottlerplatz eine eindrucksvolle und kreative Menschenkette bilden. Zeitgleich werben Umweltgruppen in mehr als 30 anderen Städten mit ihren Ketten für die „große“ Anti-Atom-Kette am 12. März vom Atomkraftwerk Neckarwestheim nach Stuttgart.

Symbolisch werden wir mit vielen Menschen eine Bonner Menschenkette bilden. Dazu gibt es Musik, Dosenwerfen für Kinder, AKW-Schokoküsse, Bonns einziges AKW, einen Infostand und feurige Reden. Streiche Dir den Termin im Kalender an, leite diese Aktion an Deine Freunde weiter und halte Dich auch über www.antiatombonn.de auf dem Laufenden. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen, denn „wer sich in Baden-Württemberg für die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken ausspricht und den Atommüll aus dem Ländle abschieben will, muss mit erheblichen Gegenwind rechnen – bundesweit!“

Der globale Energiehunger und seine Verlierer

Demo gegen Agro-Sprit 2008

ein Vortrag von Jutta Sundermann
vom Attac AgrarNetz und „den Stromkonzernen den Stecker ziehen“

Mittwoch 19. Januar | 19 Uhr
HS 17 | Uni Bonn (Koblenzer Tor)

Der globale Energiehunger wächst ungebremst. Um seine Befriedigung wird mit sehr ungleichen Waffen gekämpft. Die Industriestaaten verstehen es, sich den Zugang zu den begehrten Energieträgern zu sichern – auch wenn Menschenrechte und Entwicklungschancen dabei mit Füßen getreten werden. Innerhalb der reichsten Länder sind die Energiekonzerne machtvolle Unternehmen und Politik-Beeinflusser. Aber es regt sich Widerstand und es gibt Alternativen.

Ein Abend mit Einblicken in die Welt der Energie hinter unseren Steckdosen und Zapfsäulen, mit einer Kritik der Energiepolitik der Bundesregierung und Vorschlägen der Zivilgesellschaft.

Jutta Sundermann, Jahrgang 1971, ist freie Journalistin und Mitbegründerin von Attac in Deutschland. Sie arbeitet mit in der Attac-Kampagne „den Stromkonzernen den Stecker ziehen“ und beim Attac-Agrarnetz.

Die Energie- und Klimapolitische Vortragsreihe wird veranstaltet vom:
AStA Ökologie-Referat, Bonner Bündnis für den Atomausstieg, BUND Kreisgruppe Bonn, Greenpeace Bonn, Ökozentrum Bonn

Klimawandel – was tun?

Lokale Initiativen für eine Energiewende als Antwort auf Klimawandel & Peak Oil

grueneStadt
Bild: © Norbert Martin - Fotolia.com

Vortrag von Sirin Bernshausen,
Universität Marburg

14.Dezember | 19 Uhr
HS 17 | Uni Bonn

„Was kann man denn schon tun angesichts globaler und ungemein komplexer Phänomene wie Klimawandel und Peak Oil?“

„Wie kann ich mich in meinem alltäglichen Umfeld engagieren?“

„Warum gerade ich?“

„Und kann ich überhaupt etwas ausrichten?“

Mögliche Antworten auf diese und ähnliche Fragen werden im Rahmen des Vortrags anhand der sogenannten „Transition-Bewegung“ thematisiert. Bei dieser beginnt alles damit, dass sich eine kleine Zahl motivierter Einzelner innerhalb eines Gemeinwesens zusammenschließt, weil sie die gleiche Sorge umtreibt: Wie kann unsere Gemeinde (Stadt/ Dorf/Stadtteil…) den Herausforderungen und Chancen begegnen, die durch Peak Oil und den Klimawandel entstehen? Wie wollen – und können – wir in 25 Jahren hier leben?

Veranstalter: AStA Ökologie-Referat, Bonner Bündnis für den Atomausstieg, BUND Kreisgruppe Bonn, Greenpeace Bonn, Ökozentrum Bonn

weitere Vorträge der Energie- und Klimapolitischen Vortragsreihe


Kein Rückfall ins Atomzeitalter – Die Zukunft ist erneuerbar !

AKW Biblis
AKW Biblis, Foto Greenpeace

Vortrag von Joe Reinhartz,
Greenpeace Frankfurt

30. November | 19 Uhr
HS 17 | Uni Bonn,  Koblenzer Tor

Die Laufzeiten der Atomkraftwerke in Deutschland sollen verlängert werden. Dies bringt den vier größten Energiekonzernen bis zu 100 Milliarden Euro Gewinne, uns allen aber mehr Atommüll und länger laufende und damit für Störungen anfälligere Atommeiler. Nicht zu vergessen, dass die meisten deutschen AKW’s nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze abgesichert sind. Zudem wird der Ausbau der erneuerbaren Energien massiv behindert.

Es geht um die Systemfrage: Wollen wir weiter Atommüll produzieren und die Atmosphäre mit CO2 vollpumpen oder wollen wir den wirklichen Wechsel zu erneuerbaren Energien?

Die Energie- und Klimapolitische Vortragsreihe wird veranstaltet vom:
AStA Ökologie-Referat, Bonner Bündnis für den Atomausstieg, BUND Kreisgruppe Bonn, Greenpeace Bonn, Ökozentrum Bonn

(Klima)Wandel in NRW – vom Kohlesaurier zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz?

Solardach, D. Jansen, BUND-NRW
Solardach, D. Jansen, BUND-NRW

Vortragsankündigung
Referent: Dipl.-Geogr. Dirk Jansen, Geschäftsleiter Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband NRW e.V.

16. November | 19 Uhr
HS 17 | Uni Bonn, Koblenzer Tor

Seit über 30 Jahren engagiert sich der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) für eine zukunftsfähige Energiepolitik. Doch noch immer ist NRW Schlusslicht beim Klimaschutz. Doch jetzt soll unser Bundesland ein Landesklimaschutzgesetz bekommen und die rot-grüne Landesregierung hat wichtige Weichenstellungen zum Umbau der Energiewirtschaft getroffen. Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND in NRW, analysiert in seinem Vortrag den energiepolitischen Status quo und bewertet die aktuellen landespolitischen Entscheidungen.

Veranstalter: AStA Ökologie-Referat, Bonner Bündnis für den Atomausstieg, BUND Kreisgruppe Bonn, Greenpeace Bonn, Ökozentrum Bonn

weitere Vorträge der Energie- und Klimapolitischen Vortragsreihe

Die „Hüpfenden Hühner“ protestieren gegen die Laufzeitsverlängerungen für Atomreaktoren

Das Greenteam "Hüpfende Hühner" demonstriert gegen Atomkraft (Foto: Greenpeace Bonn)

Das Greenteam „Hüpfende Hühner“ veranstaltete am Samstag den 30.10.2010 einen bunten und auffälligen Informationsstand zum Thema Atomausstieg in der Bonner Innenstadt.

Am Vormittag trafen sich die „Hüpfenden Hühner“ im Ökozentrum Bonn und bereiteten dort die bevorstehende Aktion vor. Mit Atomfässern, Gasmasken, Bannern und Informationsmaterial beladen, machten sich die Jugendlichen schließlich auf den Weg durch die Bonner Fußgängerzone. Am vorgesehenen Aktionsplatz wurden die Atomfässer abgestellt und mit Informationsmaterial belegt, ein Brunnen mit seinen Statuen mit Bannern behängt und mit Gasmasken bekleidet.

Schon bald kamen die ersten Interessenten an den Stand des Greenteams und informierten sich ausführlich zum Thema Atomkraft. Die Jugendlichen gaben bereitwillig ihr Wissen preis und ließen sich die eine oder andere Disskusion nicht entgehen. Mit Protestschildern in der Hand liefen sie durch die Menschenmenge und verteilten Flyer an die Passanten. Begeistert kamen die Konsumenten näher und lobten den Widerstand des Greenteams gegen die Laufzeitsverlängerungen der Atomkraftwerke. Am frühen Nachmittag packten die jungen Umweltaktivisten ihre Requisiten wieder zusammen und machten sich auf den Heimweg.

Aber damit noch nicht genug: Am folgenden Samstag, dem Tag als der Castor-Transport von Frankreich Richtung Wendland fuhr, demonstrierten die „Hüpfenden Hühner“ erneut gegen die Atomkraft und Laufzeitverlängerungen. Trotz Regen und Kälte zog der bunte und laute Zug mit Trommeln, Bannern, Trillerpfeifen, Rasseln und einem Megafon ausgestattet durch die Bonner Innenstadt. Wie schon bei der Demo Mitte Oktober und dem Infostand zum Thema wurden die Greenteamer von den Bonnern ermuntert und durchweg positiv wahrgenommen. Ein Passant schloss sich sogar zwischenzeitlich der Demonstration an. Diesmal wurde zudem ein Übertragungswagen des WDR5 auf die „Hüpfenden Hühner“ aufmerksam und befragten einen von ihnen,  ob er einen Zusammenhang zwischen der Anti-Atomkraft-Bewegung und den Protesten gegen den Stuttgarter Bahnhofsausbau sähe. Der Greenteamer gab ein kurzes Statement zum gefragten Thema und schloss sich daraufhin den Demonstranten wieder an. Nach einem weiteren Rundgang durch die Stadt, machten sich die„Hüpfenden Hühner“ nass und durchfroren am Mittag wieder auf den Heimweg.

(Verfasst von Matthias Joisten, Greenteam „Hüpfende Hühner)