30 Grad im Schatten waren es am Samstag, als unsere Ehrenamtlichen durch die Bonner Innenstadt zogen. Hier lässt sich sehr gut deutlich machen, wie die steigenden globalen Temperaturen die Ölförderung begünstigen. Denn durch die Schmelze des arktischen Meereises werden neue Ölvorkommen zugänglich. Das macht den Weg für einen noch stärkeren Klimawandel frei. „Wäre hier Öl, Shell würde bohren“, war auf einem Banner der Ehrenamtlichen zu lesen. Dieses Banner wurde an vielen symbolträchtigen Orten in Bonn eingesetzt. Vom Bertha-von Suttner-Platz über die Bonngasse, dem Beethovenhaus, bis hin zum Remigiusplatz wurden viele Orte besucht. Ziel war es, zu zeigen, dass die Ölkonzerne derart skrupellos sind und sogar in der sensiblen Arktis nach Öl bohren wollen. Austretendes Öl hätte dort verheerende Folgen. In 50 anderen deutschen Städten wurden ähnliche Aktionen durchgeführt.
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Raus aus der Tiefsee!

Bonner Greenpeace-Aktivisten protestierten vor der Aral-Tankstelle in der Römerstraße gegen die Tatenlosigkeit der Öl-Multis und Politik.
Greenpeace verlangt von den Geschäftsführungen der Mineralölfirmen sowohl den sofortigen Verzicht auf Tiefsee-Ölbohrungen als auch den Wechsel von diesem fossilen Rohstoff auf erneuerbare Energieträger. Das Anliegen der Bonner Greenpeace-Gruppe war es, diese Forderung publik zu machen und lokale Präsenz zu zeigen.
Das Interesse der Passanten war – mit Sicherheit auch angesichts der aktuellen Ölkatastrophe der BP-Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko – hoch, die Greenpeacer beantworteten Fragen, verteilten Informationsmaterial und sammelten Unterschrift für die Greenpeace-Petition. Ähnliche Aktionen werden derzeit von Greenpeace-Gruppen in ganz Deutschland durchgeführt.
Noch am selben Abend sendete der WDR in seinem regionalen Nachrichtenmagazin Lokalzeit Bonn einen Bericht über die Aktion. Den Bericht kann man sich hier anschauen (Beginn ab 14:55 min.) Fotos gibt es wie immer auf unserer Flickr-Seite. Die offizielle Pressemitteilung finden sie hier.
