Schlagwort-Archiv: Energie­wende

29. Oktober: Große Demo in Lingen

Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen! Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Beginn: 13:00 Uhr, Bahnhof Lingen
Abschlusskundgebung vor dem alten Rathaus

Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Emsland und ganz Niedersachsen, aus NRW und aus anderen Regionen wollen wir am 29. Oktober 2016 für unsere Forderungen auf die Straße gehen:

  • Uranlieferungen aus Lingen und Gronau an marode AKW in Belgien und Frankreich stoppen!
  • Brennelementeherstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden!
  • Das AKW Emsland, Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim, Cattenom und alle anderen AKW abschalten! Sofort!
  • Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!

Über 5 Jahre nach Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl sind wir mehr denn je von alternden Atomkraftwerken und von einer weiterhin aktiven Nuklearindustrie bedroht.

Hier findet sich der komplette Aufruf zur Demonstration mit der aktuellen Unterstützer/-innen-Liste.

Aufruf als pdf zum Download

Weitere Infos zur Anfahrt mit dem Bus ab Bonn sowie zur Anmeldung finden sich hier.

Film: LA BUENA VIDA

Am Montag, den 04.07.2016 zeigt der Lateinamerika-AK von der Hochschulgruppe Amnesty International
im Hörsaal XVII der Universität Bonn den Film „La Buena Vida“.

Wo?: Hauptgebäude Universität Bonn, Hörsaal XVII
Wann?: 18:30 Uhr – 21:00 Uhr

13528373_1066751043362626_6160035059009813278_o

Worum geht es?
Jairo Fuentes, der junge Anführer der Dorfgemeinschaft von Tamaquito, lebt in den Wäldern im Norden Kolumbiens. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Seit Jahrhunderten gehen sie in den Bergen auf die Jagd, sammeln Früchte und halten Hühner, Schafe und Rinder. Doch die Lebensgrundlage der Wayúu-Gemeinschaft wird durch den Kohleabbau in der Mine «El-Cerrejón» zerstört: Das gewaltige Loch, mit 700 Quadratkilometern der größte Kohletagebau der Welt, frisst sich immer tiefer in die einst unberührte Landschaft. Die Steinkohle wird in alle Welt exportiert. In Deutschland, England und Israel, in den Niederlanden, der Türkei, Japan und den USA produzieren die Kohlekraftwerke damit den Strom, der das Leben schnell, hell und warm macht. Jairo Fuentes ist entschlossen die gewaltsame Vertreibung seiner Gemeinschaft, wie andere Dörfer sie in der Vergangenheit erlebt haben, zu verhindern. Er beginnt Verhandlungen mit den Betreibern der Kohlemine, hinter denen mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo American und BHP Billiton stehen. Die Konzerne versprechen den Dorfbewohnern die Segnungen des Fortschritts, die Wayúu hingegen legen keinen Wert auf moderne Häuser mit Stromversorgung und ein so genanntes «besseres Leben». Sie beginnen den Kampf um ihr Leben in den Wäldern, der schon bald zum Existenzkampf wird.

«La buena vida – Das gute Leben» erzählt die Geschichte der kolumbianischen Dorfgemeinschaft Tamaquito vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Energiekonsums, den das Streben nach Wachstum und Wohlstand verursacht.

Im Anschluss wird es eine Diskussion mit Experten, u.a. mit Martin Baumann von Oro Verde, zu dem Thema geben.

Wir von der Greenpeace Gruppe Bonn werden mir einem Informationsstand anwesend sein und freuen uns gemeinsam mit der HSG Amnesty International Bonn auf Euer Kommen.

5 Jahre nach Fukushima

Kaum zu glauben, dass die Katastrophe in Japan schon fünf Jahre zurück liegt.

Den Jahrestag des Unglücks nahmen wir als Gelegenheit wahr, Unterschriften für den Atomausstieg zu sammeln. In Bad Godesberg erreichten wir am Samstag, den 5. März 2016,  84 Passanten, die zusammen mit uns diese Forderung an den japanischen Botschafter herantragen.

GP Stand AtomDer Super-GAU löste bei der japanischen Bevölkerung den Wunsch nach einer Energiewende, „weg von Atomstrom, hin zu erneuerbaren Energien“, aus. Obwohl Japan zwei Jahre lang gut ohne Atomstrom ausgekommen ist, wurden nun wieder Kernkraftwerke in Betrieb genommen. Sie liegen in unmittelbarer Nähe zu aktiven Vulkanen und einem See, der 21 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt.

Aber noch nicht einmal die Folgen der damaligen Kernschmelze sind bisher behoben worden. Mindestens 60.000 Menschen leben noch heute in Flüchtlingscamps oder Sozialwohnung. Auch die Kühlung der Reaktoren wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Das verseuchte Wasser fließt teilweise ins Meer, wo es von Meereslebewesen aufgenommen wird, die am Ende auch auf unserem Teller landen können.

Falls auch ihr eure Stimme für eine grüne Zukunft abgeben möchtet, könnt ihr online hier unterschreiben: https://www.greenpeace.de/energiewende-japan

Power to Change, eine Filmvorstellung zur Energiewende

Das neue Netzwerk „Power to Change Bonn+„, bestehend aus Klimaschutz-Akteuren Bonns und der Umgebung, geht wieder in die Vollen: Mit dem neuen Energiewende Film  „Power to Change – die Energierebellion“ von Carl Fechner möchte das Netzwerk zeigen, wie auch wir dem anthropogenen Klimawandel ein Ende setzen können.

Power to ChangeDafür zeigt „Power to Change Bonn+“ nicht nur den Film, sondern verleiht auch unterschiedlichsten Klimaschutzakteuren das Wort. Der Film wird in Bonn gleich zwei mal gezeigt:

  • 30.03., 19:00 in der Filmbühne Beuel
  • 03.04., 14:30 im Rex in Endenich

Kommt vorbei und erfahrt:

  • was machbar und sinnvoll in Sachen erneuerbare Energien ist,
  • wer sich schon alles für den Klimaschutz engagiert,
  • wie wir die Energiewende in Bonn und Umgebung voranbringen können und
  • wie wir zu Klimaschutz-Nachbarn, Klimaschutz-Gemeinden und Klimaschutzbürgern werden.

Wer hinter „Power to Change Bonn+“ steckt, wie auch ihr euch für die Energiewende engagieren könnt und viele weitere Infos könnt ihr hier noch einmal nachlesen: PCBN_160211Story_PowertoChangeBonn-einfach

 

 

 

Global Climate March, Start Hauptbahnhof/Washingtonplatz

Am 29. November 2015 steht die ganze Welt für das Klima auf – und Deutschland ist dabei! Einen Tag vor dem richtungsweisenden Klimagipfel in Paris geben wir in positiven und bunten Demos rund um den Globus den Ton an – von London bis São Paulo und von Johannesburg bis Berlin.

Wir wollen einen ambitionierten, verbindlichen und gerechten Klimavertrag. Wir wollen weltweit 100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 und dass Deutschland zügig mit dem Kohleausstieg beginnt, der bis 2040 abgeschlossen sein muss.

Alle, die sich für Klimaschutz einsetzen wollen, sollen gemeinsam auf die Straße ziehen.

Es geht los am 29. November 2015 um 12:00 am Hauptbahnhof (Washingtonplatz). Von dort aus laufen wir zum Brandenburger Tor, wo es eine Abschlusskundgebung mit großartigen Rednern und Musik geben wird. Nehmt eure Freunde und Familie mit und p

Global Climate March in Berlin, 29. November, 12:00 bis 15:00 Uhr

Am 29. November 2015 steht die ganze Welt für das Klima auf – und Deutschland ist dabei! Einen Tag vor dem richtungsweisenden Klimagipfel in Paris geben wir in positiven und bunten Demos rund um den Globus den Ton an – von London bis São Paulo und von Johannesburg bis Berlin. Vielleicht schafft es ja auch einer von euch nach Berlin. Denn auch hier gilt: Je mehr Leute, desto besser!

Global Climate March

Wir wollen einen ambitionierten, verbindlichen und gerechten Klimavertrag. Wir wollen weltweit 100% erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 und dass Deutschland zügig mit dem Kohleausstieg beginnt, der bis 2040 abgeschlossen sein muss.

Alle, die sich für Klimaschutz einsetzen wollen, sollen gemeinsam auf die Straße ziehen.

 

Es geht los am 29. November 2015 um 12:00 am Hauptbahnhof (Washingtonplatz). Von dort aus laufen wir zum Brandenburger Tor, wo es eine Abschlusskundgebung mit großartigen Rednern und Musik geben wird. Nehmt eure Freunde und Familie mit und packt Trillerpfeife, Rassel und Transparente ein!