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Open Boat auf der „Beluga II“ in Bonn

Im Rahmen der aktuellen Fischerei-Kampagne legt das GP-Aktionsschiff „Beluga II“ in Bonn am Brassertufer (Nähe „Alter Zoll“) an- kommen Sie an Bord!

Wir laden alle interessierten BonnerInnen ein, die Gelegenheit wahrzunehmen, sich ein Greenpace-Aktionsschiff einmal ganz aus der Nähe anzusehen. Die Greenpeace-Crew empfängt am Donnerstag, den 22.09.2011 Besucher von 10 bis 18 Uhr für Führungen durch das 34 Meter lange Schiff, das ein Nachbau eines alten holländischen Schiffstyps namens „Klipperaak“ ist und als kombiniertes Fluss- und Küstenschiff konzipiert ist.

Neben dem Schiff selbst sehen die Besucher auch Kurzfilme zur aktuellen Kampagne für Meeresschutz und Erhaltung der Fischbestände, an der sie sich auch aktiv  beteiligen können. Für Kinder liegen Fische zum Bemalen bereit, auf Erwachsene wartet eine Unterschriftenliste der besonderen Art: einer der Felsbrocken, wie Greenpeace sie auch 2008 am Sylter Außenriff versenkt hat, um das Schutzgebiet vor Fischerei zu schützen. Das Motto lautet: „Meeresschutz in meinem Namen!“.

Greenpeace fordert den Abbau der Überkapazitäten in der Fischfangflotte, wissenschaftsbasierte Fangquoten und die Ausweisung großflächiger Meeresschutzgebiete, in denen keine Fischerei stattfindet. Nur so können sich die massiv überfischten Bestände erholen und die Artenvielfalt in den Meeren gerettet werden. Mehr Informationen zur Reform der EU-Fischeripolitik finden Sie hier.

Greenpeace-Aktivisten setzen Felsbrocken am Sylter Ausenriff ab. (Foto: Greenpeace)

Greenpeace hatte 2008 über 300 Natursteine vor Sylt versenkt. Die tonnenschweren Felsbrocken wirken wie ein Schutzschild und sollen zerstörerische Aktivitäten wie Fischerei mit Grundschleppnetzen oder Sand- und Kiesabbau verhindern. Die vor drei Jahren von Greenpeace-Aktivisten versenkten Naturfelsen sind heute bereits mit zahlreichen Meeresorganismen bewachsen und in das natürliche Riff vor Sylt integriert. Die Umweltschutz-Aktivisten setzten im August diesen Jahres von Bord des Schiffes Beluga II weitere Naturfelsblöcke im Sylter Außenriff ab. Mehr zu dieser Aktion erfahren Sie hier.

Von Bonn aus setzt die Beluga II ihre dreieinhalbwöchige Inforeise durch den Rhein und die Kanäle fort. Die nächste Station ist Köln, wo sie Besuchern vom 24.-25.09.2011 offenstehen wird.

Volkswagen- das Problem

Am Samstag, den 10.09.2011 haben Bonner Greenpeacer vor dem Autohaus Jacob Fleischhauer in Bonn einen VW verhüllt und mit Plakaten auf den Einfluss von VW auf das Klima aufmerksam gemacht. Als einer der größten Autokonzerne der Welt hat VW eine bedeutende Verantwortung. Trotz der Entwicklung von 3- und sogar 1-Liter-Autos setzt VW in der Masse auf Autos mit hohem Verbrauch und CO2-Ausstoss.

Mit der deutschlandweiten Aktion (außer uns haben sich noch 40 andere Gruppen beteiligt) sollten die Händler dazu gebracht werden, sich beim Mutterkonzern für den vermehrten Einsatz von BLUE MOTION einzusetzen und diese umweltfreundliche Technologie gezielt ihren Kunden anzubieten. Da der Autohändler den direkten Kontakt zum Kunden hat, ist sein Einfluss nicht zu unterschätzen.

Nach dem Aufbau unseres Aktionsstandes an der gut befahrenen Bornheimer Straße, der viel Aufmerksamkeit bei den vorbeifahrenden Autofahrern hervorrief, sprachen wir mit dem Verkaufsleiter für Gebrauchswagen Gerd Murmann. Wir überreichten ihm einen Brief mit unseren Forderungen, den Greenpeace-Report Die dunkle Seite des Volkswagen-Konzerns sowie ein kleines Andenken für seinen Schreibtisch. In dem freundlichen Gespräch sicherte uns Herr Murmann zu, dass ihm viel an dem Verkauf umweltfreundlicher Autos liege, die Kaufentscheidung des Kunden aber nicht immer in diese Richtung gehe. Bei der Preispolitik von VW und der Platzierung von umweltfreundlichen Autos gingen die Meinungen dann aber doch auseinander.

Greenpeace fordert von VW:

  • seine beste Spritspartechnik als serienmäßigen Standard ohne Aufpreis in jeden PKW zu integrieren,
  • das Massenmodell Golf 1.4 Benziner mit 6,4 Litern Verbrauch und 149 Gramm CO2-Emissionen vom Markt zu nehmen,
  • sich dazu verpflichten den nächsten Golf als Drei-Liter-Auto anzubieten,
  • und sich an die vorderste Front für schärfere CO2-Grenzwerte (80 Gramm bis 2020) und ein europäisches Klimaschutzziel (minus 30 Prozent bis 2020) einzusetzen.

Mehr zu der aktuellen Kampagne finden Sie HIER.

Tanzen für entgiftete Gewässer

Kölner und Bonner Greenpeace sind sich einig: detox our waters! (Foto: Greenpace Köln)

Am Samstag, den 23.07.2011 tanzten weltweit rund 600 Greenpeace-Aktivisten in 11 Ländern auf drei Kontinenten, um auf die Detox-Kampagne von Greenpeace aufmerksam zu machen- und Greenpeace Bonn war natürlich dabei. Zusammen mit Greenpeace Köln forderten wir in der Ehrenstraße vor dem dortigen Adidas-Store die großen Sportartikelhersteller auf, ihre Artikel giftfrei herzustellen.

Das Video zu der Aktion findet Ihr HIER.

Der Hintergrund: der Großteil unserer Klamotten wird mittleweile in China und anderen Schwellenländern hergestellt. Für die Produktion werden aggressive Chemikalien verwendet, die gerade in diesen Ländern ungeklärt und ungefiltert in Flüsse und Seen abgelassen werden. Das Ergebnis: in China gelten mittlerweile 70 % aller Binnengewässer als so verschmutzt, daß die für den Menschen ungenießbar sind. Markenkleidung ist da leider keine Ausnahme- Firmen wie Adidas und Nike werben zwar mit einer umweltfreundlicher Unternehmesphilosophie, vergiften Flüsse und Seen jedoch in gleichem Maße wie Hersteller von No-Name-Klamotten. Mehr Informationen zu diesem Thema findet Ihr im Report „Schmutzige Wäsche“ (die lange Fassung mit wirklich allen Informationen auf englisch gibt es hier) sowie in der deutschen Zusammenfassung der „Unsichtbaren Folgen“.

Greenpeace fordert Adidas und Nike nun dazu auf, ihren Worten Taten folgen zu lassen und tatsächlich auf eine nachhaltige, umweltfreundliche Produktion umzustellen. Und die Detox-Kampagne hat bereits 2 Wochen nach ihrem Start einen großen Erfolg zu verbuchen: Puma hat sich bereits jetzt dazu verpflichtet, bis 2020 auf sämtliche gefährlichen Chemikalien zu verzichten! Im Rennen um die umweltfreundlichste Einstellung hat also ganz klar Puma derzeit die Nase vorn. Und Adidas und Nike? Die könnt Ihr jetzt auffordern, gleichzuziehen, indem Ihr diese Petition unterschreibt. Just Do It!

Bonner Bürger bauen Rheinauen-Windpark!

Greenpeace Bonn lädt alle Besucher der Bonner Rheinauen ein, sich am Samstag, den 07.05.2011 daran zu beteiligen, einen symbolischen Windpark zu bauen.

Von 14:00 bis 20:00 Uhr finden Sie uns in der Nähe des Süd-Parkplatzes an unserem Infostand, wo Sie die Möglichkeit haben werden, selbst ein Windrad zu basteln, dieses eventuell auch mit einer Botschaft zu versehen und sich somit am Bau des ersten Rheinauen-Windparks zu beteiligen. Darüber hinaus können Sie sich selbstverständlich auch auf unserer Unterschriftenliste eintragen. Für Fragen und Anregungen stehen Ihnen vor Ort unsere Energie-Experten gern zur Verfügung.

Diese Aktion wird in der kommenden Woche deutschlandweit von Greenpeace-Gruppen durchgeführt, damit  die gebastelten Windräder dann Ende Mai den Berliner Politikern präsentiert werden können. So wird Greenpeace darauf aufmerksam machen, daß die Energiewende in Deutschland nicht nur möglich ist, sondern vor allem auch von den Bürgern gewünscht wird.

„Yellow Cake- Die Lüge von sauberer Energie“

Am Mittwoch, den 20.04.2011 wird um 20:30 Uhr im Endenicher Rex-Kino der Dokumentarfilm „YELLOW CAKE – Die Lüge von der sauberen Energie“ gezeigt.
(Wdh. am Mittwoch den 27.4. um 19 Uhr)

Der Film widmet sich den Folgen des Abbaus von Uranerz- sowohl der damalige Uranbergbau in Thüringen und Sachsen als auch die heutigen Zustände in den großen Uranminen der Welt von Namibia, Australien und Kanada werden unter die Lupe genommen.

Die Veranstaltung wird organisiert von AntiAtomBonn, anschließend besteht noch die Möglichkeit zur Diskussion u.a. mit Ulrich Kelber, energiepolitischer Sprecher der SPD sowie Bonner Bundestagsabgeordneter, Gina Mertens von IPPNW Bonn und Tim Petzoldt, dem Ansprechpartner für Energiefragen von Greenpeace Bonn.

Weitere Informationen finden Sie auf AntiAtomBonn.de sowie www.rex-filmbuehne.de.

Zum weiterlesen und anschauen möchten wir euch unbedingt „Die Uranstory“ empfehlen. Hier hat Greenpeace Schweiz sehr anschaulich in vier Kapitel Rechercheergebnisse zum Uranabbau (Niger, Kanada und Kasachstan), zur Urananreicherung, zum Betrieb von AKWs und zur Atommüllproblematik zusammen getragen und in Form von Kurzfilmen und Factsheets dargestellt.

Buch der Anteilnahme für Japan

Bonner Greenpeacer vor dem Anti-Atom-Mahnmal am Hauptbahnhof

Bonner Bürger bekundeten am vergangenen Samstag ihre Anteilnahme zu der Katastrophe in Japan.

Am 19.3.2011 legte Greenpeace Bonn ein „Buch der Anteilnahme“ aus, in dem die Passanten ihr Mitgefühl für die japanische Bevölkerung ausdrücken konnten. Die Aktion erfolgte deutschlandweit, so daß die vielen Kondolenzbücher dann gesammelt an die japanische Botschaft in Berlin übergeben werden können. Die Passanten waren sehr erfreut über diese Möglichkeit ihre Anteilnahme und ihre Sorgen und Hoffnungen mitzuteilen und trugen sich zahlreich ein. Das Buch wurde auch bei der Mahnwache am Montag, den 21.03.2011 für weitere Einträge bereitgestellt.

Außerdem verteilten Greenpeace Aktivisten Informationsmaterial zu der aktuellen Lage in Japan mit einer Liste von Dingen, die die Menschen in Deutschland jetzt tun können.

Fotos von der Aktion finden Sie auf unserer Flickr-Seite.

– von Lena Rösch, geschrieben am 19. März 2011 –