Alle Beiträge von Maren

Ausverkaufte Deutschlandpremiere

Die Neue Filmbühne in Bonn war am vergangenen Mittwoch restlos ausverkauft, und das trotz der sommerlichen Temperaturen. Die Premiere der aufrüttelnden Klima-Doku wurde unterstützt durch Greenpeace und naturstrom. Besonderer Gast war neben Regisseur Filip Antoni Malinowski die bekannte Umweltaktivistin Vandana Shiva. In ihrer engagierten Rede zum Thema Klimawandel und Umweltschutz appellierte sie an die Verantwortung jedes Einzelnen: „Wir alle sind Guardians of the Earth“. Zudem würdigte sie die Wichtigkeit des Mediums Film: „Die Wissenschaft kann das Publikum niemals so sehr erreichen, wie es ein Film kann“.

Premiere Guardians of the Earth

Im Anschluss an das Screening kamen der Regisseur und die geladenen Experten in einer Podiumsdiskussion zu Wort: Daniel Mittler von Greenpeace International, Kathrin Schroeder von Misereor und Denise Matias vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik sprachen über Erfolge und Misserfolge im Klimaschutz seit der Weltklimakonferenz 2015 in Paris und debattierten mit den Zuschauern über Lösungsansätze.

Premiere Vandana Shiva

Auch wir engagieren uns weiterhin z.B. für einen schnellen Kohleausstieg. Wechseln auch Sie zu einem seriösen Ökostroman bieter wie Greenpeace Energy, Naturstrom, EWS-Schönau oder Lichtblick.

Anti-Atom-Demo zum Macron-Besuch in Aachen

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron anlässlich ihres Besuchs in Aachen am jetzigen Donnerstag die atomaren Risiken u. a. durch den Weiterbetrieb der Pannenreaktoren in Doel und Tihange (Belgien), aber auch in Cattenom und Fessenheim (Frankreich) auf die Tagesordnung zu setzen. Dazu wird es um 10 Uhr eine Demonstration vom Welthaus, An der Schanz 1, zum Marktplatz geben, wo Macron und Merkel zur Karlspreisverleihung erwartet werden.

„Es reicht nicht, wenn Präsident Macron immer wieder „mehr Europa“ fordert, aber beim Thema Atomkraft sofort in altes nationalstaatliches Denken verfällt und jeder Kritik ausweicht. Wer die Bevölkerung für Europa begeistern will, darf sie nicht durch den fortgesetzten Betrieb extrem störanfälliger Atomreaktoren ständig großen Gefahren aussetzen. Gerade in Aachen muss der französische Präsident beim Thema Sicherheit vor dem Super-GAU konkrete Gegenmaßnahmen mitbringen,“ so Jörg Schellenberg vom Aachener Aktionsbündins gegen Atomenergie.

Der französische Staat ist der größte Anteilseigner am Betreiber der belgischen AKW, Engie-Electrabel, und Mehrheitseigentümer der Brennelementefabrik Lingen. Das bedeutet für Präsident Macron eine besondere Verantwortung angesichts der zahlreichen gravierenden Sicherheitsmängel und Störfälle in den grenznahen Reaktoren. Ein weiteres Thema muss zudem ein Ende der Belieferung mit Brennelementen aus Lingen sowie von angereichertem Uran aus Gronau sein. Hier ist die Kanzlerin gefordert.

Beteiligen Sie sich an der Demonstration und fordern Sie ein Abschalten der grenznahen Schrottreaktoren.

Abfahrt Bonn Hbf, Gleis 2: 08:02 h Regional-Express
Ankunft Köln Hbf, Gleis 1: 08:28 h

Abfahrt Köln Hbf, Gleis 9: 08:39 h Regional Express
Ankunft Aachen Hbf, Gleis 2: 09:36 h (wegen Bauarbeiten evt.10-15 min später)

Fußweg zum Welthaus, ca. 1 km, dort schließen wir us der Demo ab 10:00 h zum Rathaus an.
Um 11:00 h beginnt vor dem Rathaus der offizielle Teil der Karlspreisverleihung.
Ca. 12:30 h: Kundgebung am Augustinerbach/Pontsstraße (200 m neben dem Rathaus)
Ende ca 14.00h

Aktuelle Neuigkeiten zum AKW Doel:
Als wäre der Skandal um den letzten Störfall in Doel 1 (bei Antwerpen) nicht schon schlimm genug, kommen immer alarmierendere Details ans Licht. Wir wissen nun: Das Leck, aus dem zeitweise pro Minute mehrere Liter radioaktives Wasser austraten, befindet sich an der Schweißnaht eines Kühlwasserrohres am Eintritt zum Reaktordruckbehälter. An dieser sensiblen Stelle kommen hohe Temperaturen, hoher Druck und hohe Strahlung zusammen. Fast genauso verheerend ist, dass Betreiber und Aufsichtsbehörde über ein Woche lang den Unfall verschwiegen und dann verharmlosten. Es ist erstens riskant und zweitens fast unmöglich, das Leck zu reparieren. Trotzdem kündigte der Betreiber an, den Reaktor im Oktober wieder anzufahren.

Kleidertauschparty

👗 Am Sonntag findet unsere nächste Kleidertauschparty statt.

Wer zu viele Klamotten im Schrank hat, die er gar nicht trägt, tauscht sie besser. Ein anderer freut sich darüber und man kann selber sein neues Lieblingsstück finden. Außerdem spart so ein Kleidertausch Geld und Ressourcen. Abgesehen davon macht es natürlich auch super viel Spaß.

Wie ein Kleidertausch genau funktioniert erklärt Marie Nasemann in ihrem Video.

Diesmal ist Femnet wieder mit dabei. Sie bringen ein paar Näherinnen mit, die Ihre Kleidung ausbessern können. Bringen Sie dazu mit, was dafür nötig ist. Und zum ersten Mal ist FoodSharing dabei. Für das leibliche Wohl ist also auch gesorgt 🙂

Kommen Sie vorbei:

Sonntag, 03.12.2017
11-15:30 Uhr
ErmekeilKaserne Haus 8, Eingang neben Reuterstraße 61

Voller Hörsaal zu Before the Flood

Am 08.11. haben wir in der Bonner Uni zusammen mit Cinema for Peace den Film „Before the Flood“ von Leonardo Di Caprio gezeigt. 140 Gäste wollten sich die beeindruckenden und teilweise auch erschreckenden Bilder aus der Antarktis, Indien, Afrika, Miami & Co. nicht entgehen lassen.
In der anschließende Diskussion wurden zahlreiche Fragen an unsere Expertenrunde, u.a. mit unserem Kampagnenleiter für Klima & Energie Karsten Smid, gestellt. Im Fokus stand auch die Frage, was jeder Einzelne tun kann, um den Klimawandel aufzuhalten.
Ein großes Thema ist dabei wohl der Umstieg auf erneuerbare Energien, die Diskussion und Aufklärung bei Familen und Freunden und der bewusste Konsum. Auch die Nutzung einer nachhaltigen Bank ist ein Thema, welches nicht unterschätzt werden sollte.
Vielen Dank, für alle die dabei waren! Wir freuen uns schon auf die nächste Veranstaltung!

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Klima schützen – Kohle stoppen

Demonstration zur Weltklimakonferenz

Die Weltklimakonferenz findet in diesem Jahr nur wenige Kilometer entfernt von Europas größter CO₂-Quelle statt, dem Braunkohlerevier im Rheinland. Dies nehmen wir zum Anlass, unsere Forderungen an die neue Bundesregierung mit einer großen, bunten Demonstration auf die Straße zu tragen: Für einen schnellen und sozialverträglichen Kohleausstieg und eine entschlossene und gerechte Klimapolitik.

Kommen Sie am 4. November nach Bonn und bringen Sie Freund*innen und Familie mit – auf dass wir viele und unsere Forderungen unüberhörbar werden: KLIMA SCHÜTZEN – KOHLE STOPPEN!
Mehr Infos: www.klima-kohle-demo.de

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Handel mit dem Maghreb – Frei oder fair?

Veranstaltungshinweis

Die Handelsbeziehungen Deutschlands und der EU mit Afrika sind in den letzten Wochen in einem Teil der Medien thematisiert worden, in Zusammenhang mit dem Versuch der EU, Flüchtlinge von Europa fernzuhalten unter dem beschönigenden Begriff: Marshallplan mit Afrika.
In Subsahara-Afrika wachsen aber die Proteste gegen die bereits geplanten Economic Partnership Agreements (EPA) mit der EU, denn sie werden vielfach als Bedrohung der afrikanischen Landwirtschaft, folglich als Fluchtursache kritisiert.
Auch für den Maghreb arbeitet die EU an ähnlichen Handels- und Wirtschaftsabkommen.
Viele Menschen im Maghreb protestieren gegen diese sehr nachteiligen Abkommen, die von der EU unter weitgehender Geheimhaltung und allen Transparenzversprechen zum Trotz mit den Regierungen der Maghreb-Staaten ausgehandelt werden. In unseren Medien wird aber leider nur selten darüber berichtet.
Obwohl es schon seit Jahren in Europa massive Proteste gibt gegen Freihandelsabkommen wie CETA, TTIP und TISA und das diesen Abkommen zugrundliegende Konzept der Globalisierung, sind die Auswirkungen solcher Abkommen auf unsere Nachbarn bislang oft ausgeblendet worden. Selbst in der deutschsprachigen Fachliteratur der Anti-TTIP-Bewegung gab es nur am Rande kurze Hinweise zu den Auswirkungen der Freihandelsabkommen der EU auf die Staaten in Nordafrika.

Vortrag von Jürgen Maier (Forum Umwelt und Entwicklung, Berlin)
Dienstag, 17. Oktober 2017 um 18:00 Uhr
Haus der Bildung, Bonn, Mülheimer Platz 1

Auch mit den nordafrikanischen Staaten verhandelt die EU über
Freihandelsabkommen – unter weitgehender Geheimhaltung.