Archiv der Kategorie: Landwirtschaft

„More than Honey“ – Filmvorführung im Township am 30.01.16

Die Nachhaltige-Landwirtschafts-AG von Greenpeace Bonn lädt ein zur Filmvorführung von „More than Honey“.

FilmabendWo?: Im Township, Brassertufer, Ableger 5
Wann?: Sa. 30.01.16, 19:30 Uhr
Was?: Ein Dokumentarfilm über die Auswirkungen der modernen Bienenproduktion:

Bienen sind für die heutige Agrar und Landwirtschaft das 4. wichtigste Tier allein unter rein wirtschaftlichen Maßstäben. Viel wichtiger ist jedoch, dass eine Vielzahl unserer Lebensmittel nicht ohne Bienen produziert werden können (Äpfel,Mandeln, Pflaumen,Erdbeeren,…).
Außerdem: Was wäre die Bonner Altstadt ohne Blühende Kirschbäume vor´m Le Sabot?
Der Film „More than Honey“ beschreibt detailliert und spannend zugleich die Zusammenhänge der modernen Landwirtschaft und des weltweit festgestellten Bienensterbens. Er ist ein Plädoyer für mehr Rücksicht auf die Mikrokomplexe der Natur, um den Makroorganismus unserer Welt im Gleichgewicht zu halten.

Unser Einkaufsverhalten ändert das Klima – Infostand der Greenpeace Jugend in Bonn

Birnen aus China, Trauben aus Italien und Himbeeren aus Uruguay.  Für den täglichen Genuss ein Muss?
Am Samstag, 28. November hat die Greenpeace Jugend Gruppe in der Bonner Innenstadt über die Umweltfolgen von Lebensmitteln informiert.
Im Mittelpunkt standen dabei die hohen Umweltbelastungen  bei Lebensmitteln, die über tausende von Kilometern reisen und/oder mit Pflanzengiften behandelt werden. So erzeugt der Transport einer einzigen Weintraube aus Chile 3.700 mal mehr CO2-Emissionen als eine Weintraube aus der Deutschland (2g). Ähnlich verhält es sich mit Obst und Gemüse, welches zwar in Europa angebaut wird, dafür aber mit erheblichen Mengen an Pestiziden behandelt werden muss, um das ganze Jahr über im Supermarkt zum Kauf angeboten werden zu können.
An der Theke sieht der Verbraucher diese Folgen nicht. Die Greenpeace Jugend hat Passanten mit ausführlichen Flyern über die verheerenden Auswirkungen der immer gleichen Auswahl informiert. Gleichzeitig konnte man sein Wissen zur nachhaltigen Landwirtschaft bei einem Quiz testen. Die Jugendlichen verteilten Äpfel als ein regionales und im Herbst saisonales Obst um ein Zeichen zu setzen, dass man seinen Konsum nicht unnatürlich ausrichten sollte.
Im Herbst keine Himbeeren zu essen, im Frühling keine Äpfel ist kein Verzicht. Es ist das Ersetzen durch viel frischere Produkte, mit deren Kauf die regionale Wirtschaft unterstützt wird. Es ist rücksichtsvoller Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen.
Indem jeder von uns darauf achtet, was wann und wo produziert wird, können unnötige Belastungen für unser Klima und unsere Umwelt vermieden werden. Und wir können die Vielfalt, die uns jeden Tag geboten wird, auch weiterhin genießen.
Infostand zu regionalem & saisonalem Konsum von Lebensmitteln
Infostand zu regionalem & saisonalem Konsum von Lebensmitteln
Beim Transport werden unglaubliche Mengen Treibhausgase frei. Muss das sein?
Beim Transport werden unglaubliche Mengen Treibhausgase frei. Muss das sein?

Erfolgreicher Filmstart und gelungene Diskussion

10 Milliarden – Wie werden wir alle satt

Ein Film von Valentin Thurn

karotte

Der Film behandelt Fragen, die vielen unter den Nägeln brennen. Dies zeigte auch die hohe Zahl von Kinobesuchern am Mittwoch, den 29.04.15. Die Sitze im Saal des Rex-Kinos in Bonn Endenich blieben nicht nur während des Films, sondern auch im Anschluss, zu einer regen und interessanten Diskussion, vollständig besetzt.

Im Laufe dieses Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden anwachsen. Wo soll die Nahrung herkommen, die jeder Einzelne täglich zum Überleben benötigt, und von der ja bereits heute jeder Sechste zu wenig hat? Wie können wir verhindern, dass die Menschheit allein durch ihr Wachstum die Grundlage für ihre Ernährung zerstört?

Regisseur Valentin Thurn hat mit seinem letzten Film TASTE THE WASTE aufgezeigt, welche immensen Mengen an Lebensmitteln heutzutage ungenutzt auf den Müll wandern.Damit hat er eine breite Öffentlichkeit angesprochen und eine intensive gesellschaftliche Debatte über Deutschland hinaus entfacht. Jetzt geht er einen Schritt weiter und rückt in seinem neuen Dokumentarfilm „10 Milliarden“ die Landwirtschaft als Basis der Welternährung in den Mittelpunkt. Es werden dabei beide Seiten der Landwirtschaft gezeigt: Die industrielle Landwirtschaft und Lösungen.

Wir, die Greenpeace-Gruppe Bonn unterstützt diesen Film und möchte auch weiterhin dazu aufrufen, sich in die Kinos zu begeben, um zu verstehen, warum es nicht so weiter gehen kann wie bis her.

Schon heute Nachmittag (05.05.15) wird im Rex um 16.45 Uhr die vorerst letzte Vorstellung gezeigt. Bei anhaltendem Andrag wird übere weitere Vorstellungen nachgedacht.

„Vielfalt statt Einfalt für unsere Lebensmittel! Wir brauchen eine ökologische Landwirtschaft.“

Mehr Infos zum Film: http://10milliarden-derfilm.de/

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=WTYE28EHvyM

Filmvorführung im Rex: 10 Milliarden – wie werden wir alle satt?

Im Rex-Lichtspieltheater (Frongasse, Endenich) empfehlen wir Mittwoch den 29.4. um 20.00 den Film:

10 Milliarden – wie werden wir satt?

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen.
Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen?

Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre eigene Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Greenpeace unterstützt den Film, denn er zeigt eindrücklich, dass es nicht weitergehen kann wie bisher: „Vielfalt statt Einfalt für unsere Lebensmittel! Wir brauchen eine ökologische Landwirtschaft.“

 

Natürlich begleitet von unserer Bonner Greenpeace Gruppe – für Fragen aller Arten für euch vor Ort.

karotte

Globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP

18. April 2015, globaler Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP, Friedensplatz, Bonn

Am Samstag wird die Anti-TTIP-Gruppe von Grennpeace Bonn mit zwei Aktionen auf dem Friedensplatz in Bonn aktiv sein. Dabei agiert sie als Teil des ‚Bonner Bündnis gegen TTIP, CETA und TiSA‘, um ein Zeichen gegen die Handelspolitik zu setzen. Insbesondere die Lobby-Interessen der Wirtschaft in den USA wie auch die der EU stehen der Aufstellung notwendiger Schutzstandards entgegen. Wir, als unabhängige Umweltschutzorganisation, möchten jedoch noch einmal darauf aufmerksam machen, dass vor allem bei der Gentechnik in der Landwirtschaft, beim Einsatz von Pestiziden und anderen Chemikalien sowie für den Klimaschutz eben solche Standards nicht wegzudenken sind.

Für Interessierte wird sich ein Informationsstand auf dem Friedensplatz befinden. Außerdem ist eine Parade ganz besonderer Art, ausgehend vom Friedensplatz, geplant. Diese findet vorraussichtlich um 12:00 – 12:20 Uhr statt und wird um 13:00 bis 13:20 Uhr noch einmal wiederholt.

Greenpeace Bonn freut sich über alle Interessierten und engagierten BürgerInnen und steht Ihnen gerne zur Beantwortung jeglicher Fragen zur Verfügung.

Frisch auf den Müll – Folgen der Lebensmittelvernichtung

Aktion zur Lebensmittelverschwendung in der Bonner Innenstadt

Um 15h gings los, wir bauten unseren Stand mit Lebensmitteln, die uns der Bioladen Momo gespendet hat, auf. Bei unserer Aktion wollten wir auf die schlimme Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam machen. Bei Großkonzernen ist es üblich, dass diese ihre Lebensmittel schon Tage vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums wegschmeißen.
Dagegen wollten wir etwas unternehmen und den Leuten zeigen, dass solch eine Verschwendung nicht nötig und absolut nicht ökologisch ist.

Es ist schlimm, dass die Lebensmittelläden solchen Verordnungen untergeordnet sind.
Um auch die Menschen wirklich zu überzeugen, dass die Lebensmittel noch haltbar sind, haben wir ihnen das was sie mögen geschenkt und sind auf sehr positive Rückmeldungen gestoßen.

Lebensmittelverschwendung sollten wir eigentlich nicht mit unserem Gewissen vereinbaren können, denn es handelt sich hierbei um eine soziale Ungerechtigkeit: besonders im Süden verhungern die Menschen und wir im Norden sitzen auf vollen Müllcontainern gefüllt mit Lebensmitteln. Außerdem unterstützen wir so die Ausrottung besonderer Arten, betreiben Energie- und Wasserverschwendung. Wir belasten die Umwelt und verschärfen das große Klimaproblem.

Wie können wir daran etwas ändern? Die Verwendung des Mindesthaltbarkeitsdatums sollte überarbeitet werden, allgemein müssen Überschussprodukte vermieden werden. Aber diese Vermeidung setzt auch vor raus, dass die Haltung der Konsumenten – immer alle erdenklichen Sorten auf Abruf – herabgesenkt werden muss!

Der Wille ist da, die konkreten Probleme liegen auf der Hand.

Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion einige Menschen sensibilisieren konnten und dass die tödliche Einstellung zum Thema „Lebensmittel“ verändert wird.

Greenpeace Jugend Bonn