Archiv der Kategorie: Landwirtschaft

Die faulen Eier von CETA

Auf DIE FAULEN EIER VON CETA wiesen eine Woche vor Ostern die Ehrenamtlichen von Greenpeace Bonn als Teil des ‚Bonner Bündnis gegen CETA/TTIP/TiSA‘ hin.
Bei der Aktion, die am 1.1.2017 auf dem Münsterplatz begann, lief ein großer Osterhase durch die Straßen, gefolgt von Personen mit großen Pappeiern, die Aufschriften trugen wie:
‚Genfood auf dem Teller‘, ‚Gentechnik auf dem Acker‘, Treibstoffe aus Fracking und Teersand, Sondergerichte für Konzerne‘, ‚Privatisierungen auf ewig festgeschrieben‘, usw.
Gleichzeitig wurden Unterschriften für die ‚Volksinitiative NRW gegen CETA‘ gesammelt, denn CETA IST NOCH NICHT GELAUFEN. (Link zu Flyer)
Dieser Vertrag zwischen EU und Kanada soll zwar offiziell den Handel erleichtern, in Wirklichkeit würde er aber außerdem die Standards für Umwelt- und Verbraucherschutz senken und Privatisierung und Deregulierung in fast allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vorantreiben und unumkehrbar machen.
CETA muss noch viele Hürden nehmen, bevor es endgültig in Kraft treten kann.
Die ‚Volksinitiative NRW gegen CETA‘ soll eine dieser Hürden stärken – die Ratifizierung durch die Bundesländer im Bundesrat (www.nrw-gegen-ceta.de).

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Informiere dich hier!
CETA ist NOCH NICHT GELAUFEN! Informiere dich hier!

Kleidertausch statt Kaufrausch

Wusstest Du, dass

  • jeder Deutsche im Schnitt 60 neue Kleidungsstücke pro Jahr kauft?
  • ein Party-Top im Schnitt nur 1,7 Mal getragen wird?
  • wir 40 Prozent unserer Kleidung praktisch nie tragen?
  • drei von vier Kleidungsstücken im Müll landen und nur eins recycelt wird?

Billige Massenware heizt den Konsum neuer Kleidungsstücke an – auf Kosten der Umwelt sowie der Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort. Über 50 Prozent des Frischwassers in China ist mit Chemikalien verunreinigt – vor allem durch die Textilindustrie.

Kleidertauschparty am 23.4.

Kleidertauschpartys sind eine Antwort auf den ungebremsten Modekonsum. Du bekommst neue Lieblingsstücke, ohne die Gewässer zu vergiften oder gewaltige Müllberge zu produzieren.

Mach mit – Du hältst die Fäden in der Hand:

  • Komm zu unserer Kleidertauschparty am Sonntag, 23. April 2017,
    11:00-15:30Uhr!

    • Wo? Haus 8, des Ermekeil-Geländes (Eingang neben Reuterstr. 61),
      53115 Bonn *(vorläufig)*
    • Wichtig: Bringe bis zu 5 Kleidungsstücke mit (keine Unterwäsche) und nimm bis zu 5 Kleidungstücke wieder mit. Du kannst auch 5 Lieblingsstücke mitbringen und z.B. nur eins wieder mitnehmen (oder umgekehrt).
  • Werde Konsumbotschafter auf

Wusstest Du schon? Auf der interaktiven Karte von Greenpeace findest Du Secondhand-Läden, Repair-Cafés oder Eco-Fashion-Stores in ganz Deutschland.

Wir haben es satt!

Auf zur Großdemo nach Berlin

Am Samstag, den 21. Januar findet in Berlin eine Großdemo gegen Agrarkonzerne, Tierleid und Handelsabkommen, die die Demokratie untergraben, statt! Gemeinsam mit dem BUND treten wir für Bauernhöfe statt Agrarindustrie, gutes Essen für alle und für Demokratie statt Konzernmacht ein. Jeder der mit uns demonstrieren möchte ist herzlich willkommen!

Start der Demonstration und Auftaktkundgebung ist um 12.00 Uhr am Potsdamer Platz, enden wird die Demonstration gegen voraussichtlich 14.00 Uhr vor dem Brandenburger Tor.

Busbörse: Mit dem BUND zur Demo!

Gemeinsam mit einer BUND-Gruppe geht es per Bus und Bahn nach Berlin. Mehr Infos zu den bisher angemeldeten Gruppenanreisen finden Sie hier.

Ablaufplan für die Demonstration

demo_whes10.30 Uhr
Vorab-Treffen für Helfer*innen am BUND-Infostand auf dem Potsdamer Platz in Berlin

12 Uhr
Auftaktkundgebung am Potsdamer Platz

 

 

 

anschließend
Demonstration mit Treckerkonvoi setzt sich in Bewegung

ab 14 Uhr
Abschlusskundgebung mit Konzert vor dem Brandenburger Tor

16.30 Uhr
Ende der Abschlusskundgebung

Weitere Infos zu den Forderungen, Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie und Infomaterial finden sie auf der Homepage des BUND.

Konzernatlas 2017

Ein Blick in den Konzernatlas 2017 mit Themen wie „Übernahmen wie von Monsanto durch Bayer“ oder  „die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka“ lohnt sich für jeden, nicht nur für Teilnehmer der Demo. Viel Spaß bei der Lektüre!

Wir freuen uns auf jeden, der kommt.

Wegwerfen? Reparieren!“ 12. November 2016: Greenpeace Repair Café für Smartphones

gp_fb_veranstaltungsbanner_repair-cafe_bonn_zugeschnWas machen Sie, wenn Ihr Smartphone oder Handy den Geist aufgibt? Viele der Geräte sind Hightech mit kurzer Lebenszeit. Wenn der Akku schwächelt oder das Display zerspringt, landen sie oft komplett im Müll. Dabei geht es auch anders: Wir laden Sie, zusammen mit dem Repair-Café des Ermekail-Karree, zu unserem Repair Café für Smartphones ein. Unter fachlicher Anleitung können Sie Ihr Smartphone wieder fit machen. Wir informieren zudem über die schmutzige Produktion und Entsorgung von Smartphones sowie zu Alternativen.

Wann? Samstag, 12. November, 14:00 bis 18:00 Uhr (Bitte vorher umbedingt anmelden!)

Wo? Repair-Café (Raum rechts) in Haus 8 im Ermekeilgarten, Zugang über Gartentor Argelanderstraße 115, 53115 Bonn

repaircafe_postkarteAnmeldung:
Die Zahl der Reparaturen ist begrenzt, nur für bestimmte Modelle und Schäden sowie nach Anmeldung möglich. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung bis zum 2. November 2016 an https://goo.gl/forms/QaGpYXvSaNylXwEf1 oder smartphone-repair-cafe@posteo.de. Bitte geben Sie Ihren Namen, die Marke und das Modell des Geräts sowie eine kurze Beschreibung des Defekts an. Sie erhalten dann Informationen zum weiteren Ablauf wie Diagnose, Reparatur und zur Beschaffung von Ersatzteilen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Greenpeace Bonn

 

Tipps für den Ersatzteilkauf mit Bezugsquellen finden Sie hier.

Auf Infos zum Veranstalter, Ansprechpartner sowie den zu unterschreibenden Haftungshinweis können Sie hier zurückgreifen. Da der Haftungshinweis eventuell noch einmal geändert wird, bitte auf Aktualisierung achten und am besten erst kurz vor Veranstaltungsbeginn drucken.

Stand gegen CETA und TTIP am 30.7.

„Petra Kammerevert kann TTIP und CETA stoppen!“ „Axel Voss kann TTIP und CETA stoppen!“

Diese Sätze standen auf großen Plakaten mit den Abbildungen der beiden Politiker, die Mitglieder des Europäischen Parlaments sind. Die Plakate hatte die Bonner Greenpeace-Gruppe zusammen mit dem Bonner Bündnis gegen TTIP/CETA/TiSA am Stand auf dem Bottlerplatz am 30. Juli neben einem Tisch mit Informationsmaterial aufgestellt.

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Obwohl Kammerevert (SPD) und Voss (CDU) ihre Wahlkreisbüros in der Region haben, sind sie nur wenigen Bürgern bekannt. Die Passanten hatten an dem Stand die Möglichkeit, ihre ganz persönlichen Fragen zu den Handelsabkommen per Postkarte an diese beiden Politiker zu richten.

Die Fragen der Bürger bezogen sich auf eine Vielzahl von Aspekten, wie z.B. gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, Sondergerichte für Konzerne, Gefährdung des europäischen Vorsorgeprinzips, Auswirkungen auf kommunale Angelegenheiten, die vorläufige Anwendung vor einer Befassung durch den Bundestag u.v.m.

Außerdem konnten die Passanten ihren Protest durch das Anbringen eines ‚Stop-CETA-TTIP‘-Aufklebers direkt auf den beiden Plakaten ausdrücken.

Stand_TTIP30.07.16._Wahlplakat

Diese verzierten Plakate sollen den beiden Mitgliedern des Europaparlaments anlässlich eines Gesprächstermins übergeben werden, bei dem wir sie auch bitten wollen, die Sorgen der Wählerinnen und Wähler ernst zu nehmen, die ihnen bis dahin per Postkarte mitgeteilt wurden.

„Mikroplastik selbst suchen in Produkten für Kosmetik und Körperpflege“

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Mit diesem Schild vor dem BUND-Umweltbus wurden die Besucher des Bad Godesberger Sommerfestes am 25. Juni 2016 aufgefordert unter Lupe und Mikroskop nach ebendiesen Plastikpartikeln in den Produkten Ausschau zu halten.

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Ehrenamtliche der Bonner Greenpeace-Gruppe hatten auf einem Tischchen 15 Produkte – Peelings, Duschgel, Flüssigseife, Hautlotion und Haarspray – ausgestellt. Diese standen beispielhaft für die breite Palette von Kosmetika, denen bei der Produktion Mikroplastik beigefügt wird.

Bei den Peelings waren die Plastikkügelchen schon mit bloßem Auge und noch besser unter der Lupe zu erkennen. Von den anderen Artikeln wurden kleine Tröpfchen auf Objektträger aufgebracht und unter dem Mikroskop angeschaut.

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Zum Mitnehmen gab es eine Liste mit den am häufigsten vorkommenden Mikroplastik-Bezichnungen. Damit kann jeder demnächst selbst beim Kauf solche Produkte erkennen und vermeiden, denn diese kleinen Teilchen sind nicht harmlos. Sie gelangen über das Abwasser in Flüsse, Seen und das Meer. Sie schädigen Wasser-Lebewesen und kommen über die  Nahrungskette zu uns zurück auf den Teller.

Mehr Informationen findet man auf den Internetseiten von BUND (http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/achtung_plastik/) und Greenpeace (https://www.greenpeace.de/plastik).