Archiv der Kategorie: Aktionen

Probemenschenkette auf dem Bottlerplatz

Am 11.04 findet ein Gruppen-Aktions-Tag zum Thema Braunkohle statt, und zwar am Bottlerplatz. Wir wollen eine Probe-Menschenkette organisieren, um im friedlichen Rahmen gegen Braunkohle zu demonstrieren! Und benötigen dafür tatkräftige Unterstützung. Wenn ihr uns helfen wollt, kommt doch vorbei! Wir sind zwischen 11.00h und 15.00h auf dem Bottlerplatz, die Probemenschenkette soll um 12.00h stattfinden!

Frisch auf den Müll – Folgen der Lebensmittelvernichtung

Aktion zur Lebensmittelverschwendung in der Bonner Innenstadt

Um 15h gings los, wir bauten unseren Stand mit Lebensmitteln, die uns der Bioladen Momo gespendet hat, auf. Bei unserer Aktion wollten wir auf die schlimme Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam machen. Bei Großkonzernen ist es üblich, dass diese ihre Lebensmittel schon Tage vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums wegschmeißen.
Dagegen wollten wir etwas unternehmen und den Leuten zeigen, dass solch eine Verschwendung nicht nötig und absolut nicht ökologisch ist.

Es ist schlimm, dass die Lebensmittelläden solchen Verordnungen untergeordnet sind.
Um auch die Menschen wirklich zu überzeugen, dass die Lebensmittel noch haltbar sind, haben wir ihnen das was sie mögen geschenkt und sind auf sehr positive Rückmeldungen gestoßen.

Lebensmittelverschwendung sollten wir eigentlich nicht mit unserem Gewissen vereinbaren können, denn es handelt sich hierbei um eine soziale Ungerechtigkeit: besonders im Süden verhungern die Menschen und wir im Norden sitzen auf vollen Müllcontainern gefüllt mit Lebensmitteln. Außerdem unterstützen wir so die Ausrottung besonderer Arten, betreiben Energie- und Wasserverschwendung. Wir belasten die Umwelt und verschärfen das große Klimaproblem.

Wie können wir daran etwas ändern? Die Verwendung des Mindesthaltbarkeitsdatums sollte überarbeitet werden, allgemein müssen Überschussprodukte vermieden werden. Aber diese Vermeidung setzt auch vor raus, dass die Haltung der Konsumenten – immer alle erdenklichen Sorten auf Abruf – herabgesenkt werden muss!

Der Wille ist da, die konkreten Probleme liegen auf der Hand.

Wir hoffen, dass wir mit unserer Aktion einige Menschen sensibilisieren konnten und dass die tödliche Einstellung zum Thema „Lebensmittel“ verändert wird.

Greenpeace Jugend Bonn

Stopp TTIP und CETA!

An mindestens 7 Ständen zur gleichen Zeit konnten am Samstag, dem 11.10.2014 in den Bonner Fußgängerzonen Passanten den Aufruf ‚Stopp TTIP und CETA!‘ unterschreiben.

Greenpeace Bonn war mit einem Stand auf dem Theaterplatz in Bad Godesberg vertreten.

Ein breites Bündnis von ca. 250 Gruppen und Verbänden hatte europaweit zu diesem Aktionstag gegen die Freihandelsabkommen der EU aufgerufen. Zu dem Bündnis gehören die großen Umweltverbände wie Greenpeace und BUND, aber auch Organisationen aus dem Kulturbereich, der Demokratiebewegung und der internationalen Zusammenarbeit.

Tausende von Privatpersonen in Deutschland hatten außerdem das Aktionspaket von Campact bestellt, um so mit einem eigenen Stand Unterschriften zu sammeln.

Denn wenn die von der EU weitgehend im Geheimen verhandelten  ‚Handelsverträge der neuen Generation‘ in der geplanten Form realisiert werden, werden praktisch alle Lebensbereiche der EU-Bürger negativ betroffen sein.

 

 

 

Dieses selbstorganisierte europäische Bürgervotum (EBI) wurde innerhalb weniger Tage von über 500.000 EU-Bürgern online unterschrieben. Nach Hochrechnungen der Organisatoren kamen am Aktionstag noch einmal 250.000 Unterschriften dazu. Das Ziel sind mindestens 1 Million Unterschriften.

 

 

 

 

Hier können Sie selbst unterschreiben: http://www.ttip-unfairhandelbar.de

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.greenpeace.org/international/en/http://www.umweltinstitut.org/home.htmlhttp://www.attac.dehttp://www.bund.net

Europaweiter Aktionstag gegen TTIP und CETA am 11.10.2014

Im Rahmen des europaweiten Aktionstages gegen TTIP und CETA am 11.10.2014 wird auch Greenpeace Bonn mit einem Stand auf dem Theaterplatz in Bonn-Bad Godesberg vertreten sein.

Wir wollen die Bürger von 10:30 bis 15:30 Uhr über die geplanten Freihandelsabkommen der EU informieren und für die selbstorganisierte europäische Bürgerinitiative EBI Unterschriften sammeln – gleichzeitig mit ca. 250 Gruppen und Verbänden in Europa.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.ttip-unfairhandelbar.de/start/aktionstag/

Greenpeace Bonn nimmt an Aktion „Bonn Picobello“ teil

Auch in diesem Jahr halfen 8 Greenpeace-Ehrenamtliche aus Bonn und Umgebung wieder bei der Aktion „Bonn Picobello“ von BonnOrange mit, um die Strände am Beueler Rheinufer von Müll zu befreien.

Am Samstag den 27.09.2014 gingen wir für 4 Stunden das Rheinufer ab und sammelten insgesamt ca. 8 große Säcke à 60 Liter.

Nicht nur die Menge, die in dieser kurzen Zeit zusammen getragen wurde, sondern vor allem auch die Beschaffenheit des Mülls, ist besorgniserregend. Auch in diesem Jahr wurde wieder besonders viel Plastikmüll eingesammelt. Die meisten Plastikteile gelangen über kurz oder lang über den Rhein ins Meer und werden durch Reibung am Untergrund des Flusses und durch Sonneneinstrahlung auf offener See weiter zerkleinert, letztlich bis hin  zu Partikeln im Nano-Größenbereich.

Die Müllprobleme verlagern sich also vom Fluss bis hin ins Meer und beeinflussen auch dort das Tier- und Pflanzenleben. Die kleinen Plastikteile (vor allem Verpackungs- oder Kleidungsreste und die Inneneinsätze von Kronkorken) werden oft von Vögeln, Fischen, Delfine und Walen fälschlicherweise für Futter gehalten und verschluckt. Die Tiere verenden danach meist elendig, da der Kunststoff nicht verdaut werden kann und die Mägen verstopfen. Und durch die Fischerei können die Stoffe über die Nahrungskette später sogar auf unseren Teller gelangen.

Wir plädieren dafür, weniger Plastik und Plastikverpackungen zu verwenden!

Was können sie persönlich tun um das (Plastik-)Müllproblem zu verringern?

– In Geschäften einkaufen wo wenig Plastikverpackungen verwendet werden
– Plastikverpackungen vermeiden, z.B. bei Obst und Gemüse
– Mehrwegflaschen kaufen
– langlebige (Plastik-)Produkte kaufen
– Baumwolltragetaschen statt Plastiktaschen nutzen
– Brotdosen aus Metall und Thermoskannen verwenden
– Müll nach einem Picknick oder Grillabend im Freien wieder mitnehmen
– Müll richtig trennen

Mehr Informationen unter:
http://www.greenpeace.de/themen/meere/muell-im-meer

Mehr Informationen zur Aktion „Bonn Picobello“ unter:
http://www.bonnorange.de/kundenservice/bonn-picobello.html

Klima schützen, Arktis retten!

Presseerklärung vom 19. September 2014

Greenpeace Ehrenamtliche fordern bundesweit den Schutz der Arktis

Über die akute Bedrohung der Arktis durch den Klimawandel werden Ehrenamtliche von Greenpeace Bonn diesen Samstag auf dem Theaterplatz in Bad Godesberg informieren. 

Bundesweit protestieren an diesem Wochenende Greenpeace-Aktivisten in 31 Städten gegen die Ausbeutung der Arktis und fordern mehr Anstrengungen beim Klimaschutz.

„Die Weltgemeinschaft, aber auch Frau Merkel muss sich als deutsche Bundeskanzlerin endlich für einen konsequenten Klimaschutz stark machen“, so Wladislaw Roginsky von Greenpeace Bonn. „Die riskanten Versuche der Ölförderung durch Konzerne wie Gazprom und Shell, müssen gestoppt werden -insbesondere wenn man den Klimawandel nicht noch weiter antreiben will.“

Seit rund zwei Jahren kämpft die unabhängige Umweltschutzorganisation für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol. Bereits sechs Millionen Menschen haben die Greenpeace-Petition für ein Verbot von Ölbohrungen und der industriellen Fischerei in der Hohen Arktis unterzeichnet. Die Unterschriften aus aller Welt wurden vergangenen Mittwoch in New York an UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon überreicht.

„Wir werden nicht locker lassen“, macht auch Josephine Lauterbach deutlich. „Deswegen stehen wir heute auf der Straße und unterstützen den Aufruf zum globalen Ice Ride“.

 

Ice Ride – Wir radeln für die Arktis!

Unter diesem Motto sind am 04. Oktober weltweit Fahrraddemonstrationen geplant. Allein in Deutschland wird in über 30 Städten für den Schutz der Arktis in die Pedalen getreten werden.

Die Bonner Greenpeace-Gruppe wird die Fahrraddemonstration in Köln unterstützen.

Ziel ist es, das Thema der immer stärker gefährdeten Arktis sichtbar zu machen. Damit jeder Teilnehmer sein Fahrrad „arktisch dekorieren“ kann, werden Motive der arktischen Tierwelt, Flaggen oder Farben zur Verfügung gestellt.

 

Hintergrund: Vor dem internationalen Klimagipfel am 23.09. in New York fordern an diesem Wochenende weltweit Klimaschützer die Staatschef zu mehr Anstrengungen beim Klimaschutz auf. Mit verschiedenen Aktionen machen auch Greenpeace-Aktivisten in 31 deutschen Städten auf die bedrohte Arktis aufmerksam.