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Multivisionsshow ein riesiger Erfolg!

Der Kinosaal im LVR-Museum hat 275 Sitzplätze, doch auch 400 hätten wohl nicht gereicht. Das Interesse an der Multivisionsshow von Markus Mauthe war unerwartet groß. Schon eine Viertelstunde vor Beginn war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Drei Dutzend Gäste gaben sich mit Stehplätzen am Rand zufrieden, alle anderen mussten leider auf einen späteren Termin vertröstet werden, den wir so bald wie möglich bekannt geben werden.

Zweiter Termin in Bonn wegen großer Anfrage geplant

Die Gäste, die keinen Platz mehr bekommen hatten, konnten sich auf Listen eintragen um per Email informiert zu werden sobald der neue Termin feststeht. Wenn auch Sie den Weg zu unserem Bedauern umsonst gemacht und es versäumt haben sich einzutragen, schreiben sie eine kurze Email an info@greenpeace-bonn.de, dann werden wir sie rechtzeitig per Email informieren sobald ein Termin für eine zweite Vorführung in Bonn feststeht.

Die Begeisterung beim Publikum war spürbar. Einzigartige Naturfotografien von beinahe allen Teilen der Welt hatte der Naturfotograph Markus Mauthe dabei und wusste auch stets interessante Dinge über die Entstehung der Bilder und den Hintergrund für eine Motivwahl zu erzählen. Teilweise durch Musik unterlegt, gewannen die Aufnahmen einen ganz eigenen Zauber, den wohl die Meisten nicht so schnell vergessen werden.

Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ von Markus Mauthe am 10.02.14 in Bonn

Greenpeace Bonn präsentiert die Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ von Naturfotograf Markus Mauthe am Montag, 10.02.2014 um 19:30 im LVR-Landesmuseum (Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn).

Der Eintritt ist frei!

Ein Gruß von Markus Mauthe:

Liebe Natur- & Fotofreunde,
die Erde im Portrait: Eine größere Herausforderung hätte es für mich als Fotograf und Naturfreund kaum geben können. Im Auftrag von Greenpeace habe ich mich daran gemacht, in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren, die Essenz aller relevanten Ökosysteme unseres Planeten mit meiner Kamera einzufangen. Dabei habe ich auf drei Kontinenten Wälder durchstreift, habe in Afrika die Weite der Savanne
erkundet und bin in die Wüste gereist. In Asien habe ich die Steppe kennen gelernt und in Südamerika Gletscher erforscht. Ich bin in die Tiefen des pazifischen Ozeans getaucht und im Himalaya auf 6000 m Höhe gestiegen. Zusammen mit Greenpeace habe ich nun eine
Multivisionsshow erstellt, welche die Vielfalt und Schönheit unseres Planeten in bisher kaum gesehener Dichte und Intensität wiedergibt. Mit „Naturwunder Erde“ werde ich nun in Form live erzählter Geschichten und mitreißender Bilder auf große Vortragstour gehen.

Dazu möchte ich Sie herzlich einladen. In Ihrer Nähe bin ich am:

Montag, den 10.02.2014 um 19:30 Uhr
LVR-LandesMuseum Bonn, Kinosaal,
Colmantstraße 14-16

Meine Bilder präsentiere ich auf einer Großbildleinwand. Ergänzt wird diese fotografische Reise durch einfühlsame Musikpassagen, welche Kai Arend (www.mabon.de) komponiert hat.
Ich würde mich sehr freuen, Sie auf der Veranstaltung begrüßen und Ihnen einen schönen Abend bereiten zu dürfen.
Ihr Markus Mauthe

 

Mit Ballonflug für Energiewende im Revier

Niederaußem 2.7.13 In den frühen Morgenstunden erhebt sich ein Heißluftballon in Form eines Erdballs über dem Revier. „Energiewende für´s Revier – Stoppt BoAplus!“ ist auf dem Banner zu lesen, welches unter dem Ballon hängt. Damit werden die Mitglieder des Regionalrats aufgefordert, am kommenden Freitag Verantwortung zu übernehmen und gegen die Änderung des Regionalplans zu stimmen. Diese Änderung würde den Weg für einen weiteren Klimakiller freigeben, welcher wohl 40 Jahre oder länger 15 Tonnen CO2 ausstoßen – und zwar pro Minute! Auch würde damit das NRW-Klimaschutzgesetz missachtet werden, welches die Landesregierung als erstes Bundesland so vorbildlich durchgesetzt hat. Demnach sollen bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 25 Prozent reduziert werden. Um dies zu erreichen, müssten Kohlekraftwerke abgeschaltet, statt neue hinzugebaut werden. Im Rheinischen Revier haben sich die CO2-Emissionen, entgegen der Versprechen von RWE, nicht vermindert, sondern sind in den vergangenen 15 Jahren um etwa 9 Prozent gestiegen.

So, wie der Ballon abgehoben ist, würden durch BoAplus auch tonnenweise Schadstoffe „abheben“. Sie würden sich durch den Wind geleitet in der Atmosphäre verteilen und dann auch in den Ballungsräumen in Köln und dem Ruhrgebiet wieder absetzen. Die Gefahr von Atemwegserkrankungen, Herzinfarkten, Lungenkrebs und Asthmaanfällen durch Kohlekraftwerke, würde dadurch auch noch nach Mitte des Jahrhunderts bestehen. BoAplus wäre nämlich ein sehr gesundheitsschädliches Kraftwerk. Die aktuelle Greenpeace-Studie „Tod aus dem Schlot“ des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart kalkuliert für BoAplus rechnerisch jährlich 21.200 verlorene Arbeitstage durch feinstaubbedingte Erkrankungen und außerdem statistisch 996 verlorene Lebensjahre pro Jahr. Grund wären vor allem die giftigen Emissionen von Feinstaub, Stickoxiden, Schwefeloxiden und Schwermetallen wie Arsen, Zink, Cadmium, Blei und Quecksilber.

Der Regionalrat hat die Möglichkeit, den Bau des klimaschädlichen Kraftwerks zu verhindern. Damit kann er ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass wir eben nicht noch mehr Treibhausgase ausstoßen müssen, wenn wir aus der Atomkraft aussteigen, sondern dass wir auch einen Ausstieg aus der Braunkohle bis spätestens 2030 schaffen können. Nicht zuletzt zeigen die derzeitigen Hitzewellen und Überschwemmungen in den USA, sowie die chaotischen Witterungslagen in Deutschland, dass wir dringend wirkungsvollen Klimaschutz betreiben müssen. Ein großer Schritt wäre, wenn RWE die Investitionssumme von 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien, statt in Braunkohle investieren würde.

Mit Braunkohle ist die Energiewende nicht zu machen

Deutschland ist weltweit bekannt für seine Energiewende – doch leider ist
Deutschland auch führend bei der Produktion und Verbrennung klimaschädlicher Braunkohle.
Darauf hat Greenpeace Bonn heute vor der Klimakonferenz (UNFCCC) im maritim-Hotel Bad Godesberg aufmerksam gemacht. Mit der klaren Aufforderung insbesondere an die deutschen Delegierten, die Braunkohlenutzung in Deutschland endlich einzustellen.

Greenpeace Bonn protestiert gegen die Braunkohleverstromung in Deutschland.

In keinem Land der Welt wird so viel Braunkohle gefördert wie in Deutschland: im Jahr 2012 allein 185 Millionen Tonnen, die bei ihrer Verbrennung zur Freisetzung der gleichen Menge Kohlendioxid (CO2) führen.

Braunkohle ist der klimaschädlichsten aller fossilen Energieträger. Braunkohlekraftwerke stoßen ungefähr dreimal so viel Kohlendioxid aus wie Gaskraftwerke. Der Grund: Braunkohle enthält mehr als 50 Prozent Wasser und hat daher einen sehr schlechten Brennwert.

Doch trotz ihrer schlechten Klimabilanz produzieren Braunkohlekraftwerke in Deutschland ungefähr 25 Prozent des Stroms – mit steigender Tendenz. Weil zwei neue Kraftwerke ans Netz gingen legte der Braunkohleverbrauch im vergangenen Jahr um fünf Prozent zu. Und damit nicht genug, die Energiekonzerne RWE, Vattenfall und Mibrag planen noch weitere Braunkohlekraftwerke. Diese sind für Laufzeiten von 50 Jahren ausgelegt und untergraben somit die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele.

Die Nutzung der klimaschädlichen Braunkohle nimmt zu, da das klimapolitisch wichtigste Instrument – der europäische Emissionshandel – versagt. Der CO2-Preis liegt augenblicklich unter 5 Euro pro Tonne CO2 und entfaltet damit keinerlei Lenkungswirkung. Die Reparatur des Emissionshandels sowie die Erhöhung des Reduktionsziels werden nach wie vor vom deutschen Wirtschaftsminister blockiert.

Europa braucht ein ehrgeiziges Klimaschutzziel für das Jahr 2030. Die Energiewende – Made in Germany – mit Zukunftsinvestitionen in die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie gilt international als Vorbild. Die Energiewende darf nicht durch die klimaschädliche Braunkohleverstromung kaputt gemacht werden. Es ist besorgniserregend, wie stark sich die Ex-Klimakanzlerin Angela Merkel in den vergangenen Jahren mit ihrer Politik zur Kohlekanzlerin verwandelt hat.

Greenpeace fordert:

  • Keine neuen Kohlekraftwerke, Deutschland braucht ein Kohleausstiegsgesetz.
  • Kein Aufschluss neuer Braunkohletagebaue
  • Ausbau von Erneuerbaren Energien von mindestens 45 Prozent bis 2030
  • Ein europäisches CO2-Reduktionsziel von mindestens 55 Prozent bis 2030

RWE-Kraftwerk: Alte Technik – neue Gefahren

Greenpeace Gruppen in NRW warnen vor Gefahren durch neues
Braunkohlekraftwerk

Unter dem Namen BoAPlus will RWE in Niederaußem bei Köln nach eigenen Angaben das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt bauen. Greenpeace Köln, Bonn, Aachen, Düsseldorf und Niederrhein halten die Kohleverstromung für eine veraltete Technik, die in hohem Maße umwelt- und gesundheitsschädlich ist.

Die Kraftwerkparks Niederaußem, Weisweiler, Neurath und Frimmersdorf in der Nähe von Köln gehören zu den elf größten CO2-Emittenten in der Europäischen Union. Damit ist das Rheinische Revier der größte CO2-Emittent in der EU und RWE der größte CO2-Emittent in Deutschland. Wenn zusätzlich noch neue Kohlkraftwerke gebaut werden, bezweifeln die Umweltaktivisten, wie Deutschland die gesetzten CO2-Reduktionsziele einhalten kann.

Nicht nur für die Anwohner in unmittelbarer Umgebung stellen diese Kraftwerke eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. So sind Braunkohlekraftwerk die größten Emittenten für Feinstaub und Quecksilber und sie leisten einen sehr großen Beitrag zur Hintergrund-Belastung an Stickoxiden. Feinstaub, Schwermetalle und Stickoxide verursachen nicht nur Atemwegserkrankungen, sondern stören das Lungenwachstum bei Kindern und führen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei all diesen Schadstoffen gibt es keinen Schwellenwert, unterhalb dessen sie unschädlich sind. Die Grenzwerte stellen lediglich ein Warnhinweis dar, ab dem Umweltschutzmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Bereits am 23.1.2013 wurde der Grenzwert für Feinstaub (PM10: 50µg/m³) in Niederzier um das dreifache überschritten (152µg/m³). Die Hauptwindrichtung ist West-Nord-West, die Schadstoffe werden also in Richtung Köln und Ruhrgebiet geweht. Millionen Menschen werden bereits jetzt belastet, mit dem neuen Braunkohlekraftwerk noch die nächsten 40 Jahre.

Greenpeace fordert:

  • kein neues Braunkohlekraftwerk!
  • Ausstieg aus der Braunkohle bis 2030!
  • Erlass eines Kohleausstiegsgesetzes!
  • Ausbau der Erneuerbaren Energien!

Klimaschutz statt Kohleschmutz – Wir protestieren!

RWE plant für den Standort Niederaußem (bei Köln), ein neues Braunkohlekraftwerk („BoAplus“) zu bauen.

Der Ausbau der Braunkohleverstromung bedeutet die Ausweitung des Tagebaus im Rheinischen Revier und eine weitere Zerstörung der Landschaft, eine anhaltend hohe Schadstoffbelastung in den angrenzenden Ballungsgebieten und nicht zuletzt ist das Braunkohlekraftwerk „BoAplus“ entgegen der Darstellung von RWE ein großes Minus für das Klima und das falsche Signal in Zeiten der Energiewende: „BoAplus“ blockiert den dezentralen Netzausbau, behindert die Erneuerbaren Energien und ist somit eine alles in allem äußerst fragwürdige Investition.

Weiter Informationen zum RWE-Kraftwerk können Sie hier herunterladen.

Damit RWE das Braunkohlekraftwerk überhaupt bauen darf, muss der Planungs- und Erarbeitungsbeschluss zunächst formell von der Bezirksregierung gefasst werden. Ein möglicher Beschluss wäre nur der erste Schritt im Genehmigungsverfahren. Hierüber wird von den Kommunalpolitikern des Regionalrats am Freitag, den 29.06. entschieden. Nähere Informationen zum Genehmigungsverfahren erhalten Sie hier.

Die Sitzung beginnt um 10:00 Uhr und ist offen für Besucher. Tagungsort ist Zeughausstr. 2-10 (U-Bahn: Appellhofplatz).

Greenpeace Bonn wird zusammen mit mehreren Gruppen aus dem Rheinischen Revier vor Ort sein und sich für einen Beschluss gegen BoAplus und somit für den Klimaschutz in NRW einsetzen.

Sie können unseren Protest durch Ihre Unterschrift unterstützen; die Unterlagen können Sie hier herunterladen. Oder Sie unterstützen den Braunkohleausstieg aktiv mit dem Wechsel zu einem Ökostromanbieter.