Archiv der Kategorie: Allgemein

Energiewende wohin?

Die Energiewende – Alle wollen sie aber jeder in eine andere Richtung.

Das Ökozentrum Bonn e.V. führt zusammen mit dem AStA Ökoreferat und BUND
KG Bonn zu diesem, für unsere Zukunft so entscheidenden, Thema eine
Vortragsreihe  im Sommersemester 2014 durch.

*Energetische Sanierung im Bonner Gebäudebestand*
Energetischen Sanierungsmaßnahmen tragen nicht nur zum Klimaschutz bei
und sparen Heizkosten. Eine sinnvoll und weitsichtig geplante Abfolge
dieser Maßnahmen schützt  die Bausubstanz,  verbessert den Wohnkomfort
und erhält nicht zuletzt den Wert einer Immobilie.
In seinem Vortrag informiert Stephan Herpertz, Energieberater der
Verbraucherzentrale, u.a. über die verschiedenen Möglichkeiten zur
energetischen Verbesserung der Gebäudesubstanz sowie deren Kosten. Er
erläutert zudem die Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten der
verschiedenen Dämmstoffe.

Wann?: 04. Juni 2014 um 20.15 Uhr
Wo?: Hörsaal III im Uni-Hauptgebäude Bonn, Eingang vom Hofgarten

Eintritt: Kostet nix

Veranstalter: Ökozentrum Bonn e.V. (in Zusammenarbeit mit AStA
Ökoreferat und BUND Kreisgruppe Bonn) , Hatschiergasse 2-4, 53111 Bonn,
http://oez-bonn.de/
Öffnungszeiten von montags bis freitags in der Zeit von 10.30 Uhr bis
14.30 Uhr
Telefonnummer: 0228 69 22 20

Der neue „Wahlkompass Umweltpolitik“ zur Kommunalwahl ist da

Presseerklärung vom 27. April 2014

Herr Gilles, wie stehen Sie zur Energiewende?

Greenpeace informiert Bonns Wähler über die Umweltziele ihrer Spitzenkandidaten

 

Bonn,27. 4. 2014- Greenpeace veröffentlicht heute den „Wahlkompass Umweltpolitik“ zur Kommunalwahl in Bonn. Dieser zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit in den Wahlprogrammen aller Parteien angekommen ist. Doch was fordern die einzelnen Parteien in Sachen Umweltpolitik konkret? Greenpeace hat die Spitzenpolitiker der sechs stärksten politischen Parteien in Bonn gefragt. Im Wahlkompass werden auf einen Blick die Ziele und Überzeugungen der Spitzenkandidaten präsentiert. „Heutzutage muss der Wähler beim Thema Umweltschutz genauer hingucken. Mit dem Wahlkompass geben wir Bürgern eine Orientierung, um eine fundierte Wahlentscheidung zu treffen“ sagt Wladislaw Roginsky von Greenpeace Bonn.

Der Wahlkompass befasst sich mt dem Thema Energiewende. Nach den Ergebnissen der Studie Energieregion Rhein-Sieg ist das Potenzial für eine CO2-freie Energieversorgung in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis vorhanden.

Bei der Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien gehen die Vorstellungen der Parteien weit auseinander. So beabsichtigen die Grünen und  die Linke die Kernprinzipien des erfolgreichen Erneuerbare-Energien-Gesetzes beizubehalten. Die FDP möchte hingegen die Menge neuer Wind- und Solaranlage vorgeben. Einigkeit herrscht bei den Parteien über die Notwendigkeit des Netzausbaus. Besonders die Verteilnetze stehen bei den Politikern im Mittelpunkt. SPD und Linke verlangen, dass die öffentliche Hand an den Stromnetzen beteiligt ist.

Insgesamt 4 Fragen hat Greenpeace Bonn den Spitzenkandidaten von CDU, SPD,  Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke sowie BBB gestellt. Die Antworten der Kandidaten Klaus Peter Gilles/CDU, Bärbel Richter/SPD, Dorothea Paß-Weingartz/Bündnis 90/Die Grünen, Werner Hümmrich/FDP, Michael Faber/Die Linke und Bernhard Wimmer/BBB sind in dem Wahlkompass veröffentlicht.

Greenpeace Bonn wird den Wahlkompass am kommenden Samstag, den 10.05., bei einem Infostand am Münsterplatz verteilen und an ausgewählten Orten auslegen.

Aber auch hier finden Sie jetzt die vollständigen Anworten des Wahlkompasses.

 Vollständige Antworten des Wahlkompass

Bonner Bürger gegen Genmais

Auf dem Bonner Frühlingsmarkt am 26.4.2014 war auch Greenpeace wieder mit einem Stand vertreten, diesmal unübersehbar mit einer Riesen-Maisfratze. Viele Besucher des Frühlingsmarktes gaben ihre Unterschrift unter einen Brief an Landwirtschafts-Minister Schmidt mit der Forderung, er solle sich gegen die europaweite Zulassung des Genmais 1507 einsetzen.

Diesem Mais der Firmen Pioneer/Du Pont/Dow AgroSciences wurden Gene des Bakteriums Bacillus thuringiensis eingebaut. Das Bt-Gift wird während der ganzen Vegetationsperiode in allen Pflanzenteilen produziert. Die Giftproduktion ist sogar höher als bei der Sorte Mon 810 der Firma Monsanto ( der in einigen wenigen europäischen Ländern zum Anbau als Futtermais zugelassen ist ) und auch schädlicher für noch mehr Nutzinsekten. Außerdem wurde der Pflanze ein Gen eingebaut, das sie gegenüber dem Unkraut-Vernichtungsmittel Glufosinat resistent macht.
Das Zulassungsverfahren bei der EU muss wegen der ökologischen Risiken, wegen einer lückenhaften Sicherheitsbewertung und wegen Verfahrensfehlern der EU-Kommission gestoppt werden!

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage von Greenpeace Deutschland.
Bei der letzten Abstimmung über den Gen-Mais 1507 in Brüssel stimmten 19 von 28 Ländern mit NEIN, nur 5 mit JA. Leider hat Deutschland mit seiner ENTHALTUNG eine deutlichere Ablehnung verhindert. Derzeit werden in Deutschland keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut.

Wir wollen, dass das so bleibt.

Multivisionsshow ein riesiger Erfolg!

Der Kinosaal im LVR-Museum hat 275 Sitzplätze, doch auch 400 hätten wohl nicht gereicht. Das Interesse an der Multivisionsshow von Markus Mauthe war unerwartet groß. Schon eine Viertelstunde vor Beginn war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Drei Dutzend Gäste gaben sich mit Stehplätzen am Rand zufrieden, alle anderen mussten leider auf einen späteren Termin vertröstet werden, den wir so bald wie möglich bekannt geben werden.

Zweiter Termin in Bonn wegen großer Anfrage geplant

Die Gäste, die keinen Platz mehr bekommen hatten, konnten sich auf Listen eintragen um per Email informiert zu werden sobald der neue Termin feststeht. Wenn auch Sie den Weg zu unserem Bedauern umsonst gemacht und es versäumt haben sich einzutragen, schreiben sie eine kurze Email an info@greenpeace-bonn.de, dann werden wir sie rechtzeitig per Email informieren sobald ein Termin für eine zweite Vorführung in Bonn feststeht.

Die Begeisterung beim Publikum war spürbar. Einzigartige Naturfotografien von beinahe allen Teilen der Welt hatte der Naturfotograph Markus Mauthe dabei und wusste auch stets interessante Dinge über die Entstehung der Bilder und den Hintergrund für eine Motivwahl zu erzählen. Teilweise durch Musik unterlegt, gewannen die Aufnahmen einen ganz eigenen Zauber, den wohl die Meisten nicht so schnell vergessen werden.

Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ von Markus Mauthe am 10.02.14 in Bonn

Greenpeace Bonn präsentiert die Multivisionsshow „Naturwunder Erde“ von Naturfotograf Markus Mauthe am Montag, 10.02.2014 um 19:30 im LVR-Landesmuseum (Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn).

Der Eintritt ist frei!

Ein Gruß von Markus Mauthe:

Liebe Natur- & Fotofreunde,
die Erde im Portrait: Eine größere Herausforderung hätte es für mich als Fotograf und Naturfreund kaum geben können. Im Auftrag von Greenpeace habe ich mich daran gemacht, in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren, die Essenz aller relevanten Ökosysteme unseres Planeten mit meiner Kamera einzufangen. Dabei habe ich auf drei Kontinenten Wälder durchstreift, habe in Afrika die Weite der Savanne
erkundet und bin in die Wüste gereist. In Asien habe ich die Steppe kennen gelernt und in Südamerika Gletscher erforscht. Ich bin in die Tiefen des pazifischen Ozeans getaucht und im Himalaya auf 6000 m Höhe gestiegen. Zusammen mit Greenpeace habe ich nun eine
Multivisionsshow erstellt, welche die Vielfalt und Schönheit unseres Planeten in bisher kaum gesehener Dichte und Intensität wiedergibt. Mit „Naturwunder Erde“ werde ich nun in Form live erzählter Geschichten und mitreißender Bilder auf große Vortragstour gehen.

Dazu möchte ich Sie herzlich einladen. In Ihrer Nähe bin ich am:

Montag, den 10.02.2014 um 19:30 Uhr
LVR-LandesMuseum Bonn, Kinosaal,
Colmantstraße 14-16

Meine Bilder präsentiere ich auf einer Großbildleinwand. Ergänzt wird diese fotografische Reise durch einfühlsame Musikpassagen, welche Kai Arend (www.mabon.de) komponiert hat.
Ich würde mich sehr freuen, Sie auf der Veranstaltung begrüßen und Ihnen einen schönen Abend bereiten zu dürfen.
Ihr Markus Mauthe