Archiv der Kategorie: Allgemein

Eisbärdame Paula zu Besuch in Bonn

Wer hat sie gesehen – unsere Eisbärdame Paula? Im Museum König und auf dem Friedensplatz haben wir mit einer lebensechten Eisbärattrappe auf die Bedrohung der Arktis aufmerksam gemacht. „Für Eisbären wie Paula drängt die Zeit: Das Verschwinden der arktischen Meereisdecke erschwert für sie die Nahrungssuche und ermöglicht es Ölkonzernen wie Shell und Gazprom, in bisher unberührten Gebieten nach Öl und Gas zu bohren“, heißt es in unserer Presseerklärung.  Viele Bonner haben unsere Petition zum Schutz der Arktis unterschrieben, sowie es weltweit bereits knapp vier Millionen Menschen getan haben.

Fotos: Christian Oslislo

Umweltthemen im Wahlkampf

Umweltthemen spielen im derzeitigen Wahlkampf nur eine Nebenrolle. Das wird den derzeitigen und noch zu bewältigenden Problemen definitiv nicht gerecht – Wir wollen das ändern! Greenpeace hat die SpitzenpolitikerInnen, der im Bundestag vertretenen Parteien, zu ihren Positionen bezüglich zentralen Umwelt- und Klimaschutzfragen befragt. Die Ergebnisse wurden in einem Wahlkompass zusammengestellt, den wir am Samstag, dem 7.9. in Bad Godesberg verteilt haben. Bildet Euch selbst eine Meinung:
http://issuu.com/greenpeacede/docs/greenpeace-wahlkompass-2013-umweltp/1?e=0/4619742

Wäre unter Bonn Öl, Shell würde bohren!

(C) The United States Coast Guard

Nachdem Shell 2012 bei Probebohrungen vor der Küste Alaskas nur Pannen und Unfälle verursachte, soll jetzt gemeinsam mit Gazprom die russische Arktis unsicher gemacht werden. Auf diese Skrupellosigkeit wollen wir mit eurer Hilfe aufmerksam machen.

Macht mit bei unserer Fotoaktion:
Bastelt euch ein Schild mit dem Spruch: „Wäre hier Öl, Shell würde bohren“ und macht ein Foto von dem Schild an dem Ort, der für Bohrungen genausowenig in Frage kommen soll, wie die Arktis. Das Foto könnt ihr dann hochladen. Weitere Infos:
http://blog.greenpeace.de/blog/2013/07/09/30493/

End the Age of Coal – auch in Bonn

Auf der ganzen Welt fanden am 29.6. Proteste gegen die klimaschädliche Kohle und für die Energiewende statt, an denen sich auch Greenpeace Bonn beteiligte. In Deutschland lag der Schwerpunkt auf der Braunkohle in der Lausitz, da Vattenfall dort fünf neue Tagebaue erschließen möchte, um Kohle noch bis Mitte des Jahrhunderts zu verfeuern. Bei uns im Rheinland wurde zudem die Entscheidung über das geplante Kraftwerk „BoAplus“ thematisiert.

Deutschland gibt sich als das Land der Energiewende. Alle Welt schaut hin, ob die Energiewende auch wirklich machbar ist. Wir haben zwar bereits 23 Prozent Erneuerbare Energien im Strommix, doch die Kohle legte allein im letzten Jahr um 5 Prozent zu. Dabei wird die Kohle gar nicht gebraucht, denn die erneuerbaren Energien sind so leistungsstark, dass RWE und Co. immer mehr Kohlestrom ins Ausland exportieren müssen. Teilweise muss RWE dafür bezahlen, dass der Strom im Ausland abgenommen wird. Diese und andere Hintergründe vermittelten wir interessierten Passanten an der Poppelsdorfer Allee.

Zudem sammelten wir zahlreiche Unterschriften. Zum einen gegen das geplante Kraftwerk „BoAplus“, welches RWE 20km westlich von Köln bauen möchte. Es würde 15 Tonnen CO2 ausstoßen – pro Minute! Das ist nicht mit dem Klimaschutzgesetz vereinbar, welches die Landesregierung so vorbildlich durchgesetzt hat. Schon gar nicht, wenn das Kraftwerk 40 Jahre oder länger in Betrieb sein wird. Dem Klimaschutzgesetz zufolge sollen die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 25 Prozent reduziert werden.

Zum anderen besteht bis zum 17. September die Möglichkeit, Einwendungen gegen die geplante Erweiterung des Tagesbaus Welzow-Süd II in der Lausitz einzureichen. Besonders absurd dabei ist, dass das Dorf Proschim auch für den Tagebau weggebaggert werden soll. Dort produzieren 300 Einwohner deutlich mehr Ökostrom als sie verbrauchen. Insgesamt sind dort 800 Menschen von der Enteignung durch Vattenfall betroffen. Die Mustereinwendung können Sie hier unterschreiben.

                                                                                                      Alex Oslislo

Einladung zur Fahrraddemo

Wie bereits berichtet, will der Energiekonzern RWE ein neues Kohlekraftwerk in Niederaußem bauen (BoAPlus). Um dagegen zu protestieren, machen wir am 05. Mai eine Fahrrad-Demo im Revier.

Start ist um 11 Uhr am Kölner Hauptbahnhof, von wo aus wir nach Niederaußem fahren. Zurück geht es dann mit der Bahn von Bergheim nach Köln.

Sie oder ihr seid herzlich eingeladen, mitzukommen! Mehr Infos gibt es in unserem Flyer.