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Greenpeace-Jugend zeigt More Than Honey

Die Greenpeace-Jugend Bonn zeigt den Film „More Than Honey“. „Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge betrachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die größte Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen …Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren. MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.“ (http://www.morethanhoney.senator.de/) 17. Dezember. Uni Hauptgebäude – Hörsaal 17 – Einlass 18.30 Uhr. Eintritt frei!

Einladung zum Laternenumzug „Arctic 30“

Wir laden Sie ein, am Samstag, den 16.11. mit uns zum russischen Konsulat zu laufen.

Weiterhin sind die 28 Aktivisten und zwei Fotojournalisten in Haft, da sie friedlich an einer Ölplattform in der Arktis protestieren wollten. Umweltschutz ist kein Verbrechen! Wir möchten, dass sich der Generalkonsul in Bonn dafür einsetzt, dass die Aktivisten und unser Schiff freigelassen werden. Außerdem soll die Arktis zum Schutzgebiet und nicht zum Industriegebiet werden!

Wir treffen uns um 16 Uhr auf dem Moltkeplatz in Bad Godesberg. Vom Bahnhof kann man bequem dorthin laufen. Später werden wir gemeinsam mit Martinslaternen zum russischen Konsulat gehen (ca. 3 km). Um 19 Uhr endet die Veranstaltung wieder am Moltkeplatz. Gerne können auch Laternen gebastelt und mitgebracht werden. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer.

Vor dem Konsulat werden wir wahrscheinlich von 17-17.30 Uhr sein.

So sieht unsere Route aus: Hinweg: Moltkeplatz, Moltkestraße, Theaterplatz, Am Fronhof, Pfarrer-Minartz-Straße, Winterstraße, Dechant-Heimbach-Straße, Quellenstraße, Am Stadtwald, Axenfeldstraße, Vennerstraße, Waldstraße.

Rückweg: Waldstraße, Vennerstraße, Horionstraße, Winterstraße, Dechant-Heimbach-Straße, Am Fronhof, Theaterplatz, Moltkestraße, Moltkeplatz.

Hier finden Sie unsere Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/361990600603803/?ref_dashboard_filter=upcoming

Mit Ballonflug für Energiewende im Revier

Niederaußem 2.7.13 In den frühen Morgenstunden erhebt sich ein Heißluftballon in Form eines Erdballs über dem Revier. „Energiewende für´s Revier – Stoppt BoAplus!“ ist auf dem Banner zu lesen, welches unter dem Ballon hängt. Damit werden die Mitglieder des Regionalrats aufgefordert, am kommenden Freitag Verantwortung zu übernehmen und gegen die Änderung des Regionalplans zu stimmen. Diese Änderung würde den Weg für einen weiteren Klimakiller freigeben, welcher wohl 40 Jahre oder länger 15 Tonnen CO2 ausstoßen – und zwar pro Minute! Auch würde damit das NRW-Klimaschutzgesetz missachtet werden, welches die Landesregierung als erstes Bundesland so vorbildlich durchgesetzt hat. Demnach sollen bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 25 Prozent reduziert werden. Um dies zu erreichen, müssten Kohlekraftwerke abgeschaltet, statt neue hinzugebaut werden. Im Rheinischen Revier haben sich die CO2-Emissionen, entgegen der Versprechen von RWE, nicht vermindert, sondern sind in den vergangenen 15 Jahren um etwa 9 Prozent gestiegen.

So, wie der Ballon abgehoben ist, würden durch BoAplus auch tonnenweise Schadstoffe „abheben“. Sie würden sich durch den Wind geleitet in der Atmosphäre verteilen und dann auch in den Ballungsräumen in Köln und dem Ruhrgebiet wieder absetzen. Die Gefahr von Atemwegserkrankungen, Herzinfarkten, Lungenkrebs und Asthmaanfällen durch Kohlekraftwerke, würde dadurch auch noch nach Mitte des Jahrhunderts bestehen. BoAplus wäre nämlich ein sehr gesundheitsschädliches Kraftwerk. Die aktuelle Greenpeace-Studie „Tod aus dem Schlot“ des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart kalkuliert für BoAplus rechnerisch jährlich 21.200 verlorene Arbeitstage durch feinstaubbedingte Erkrankungen und außerdem statistisch 996 verlorene Lebensjahre pro Jahr. Grund wären vor allem die giftigen Emissionen von Feinstaub, Stickoxiden, Schwefeloxiden und Schwermetallen wie Arsen, Zink, Cadmium, Blei und Quecksilber.

Der Regionalrat hat die Möglichkeit, den Bau des klimaschädlichen Kraftwerks zu verhindern. Damit kann er ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass wir eben nicht noch mehr Treibhausgase ausstoßen müssen, wenn wir aus der Atomkraft aussteigen, sondern dass wir auch einen Ausstieg aus der Braunkohle bis spätestens 2030 schaffen können. Nicht zuletzt zeigen die derzeitigen Hitzewellen und Überschwemmungen in den USA, sowie die chaotischen Witterungslagen in Deutschland, dass wir dringend wirkungsvollen Klimaschutz betreiben müssen. Ein großer Schritt wäre, wenn RWE die Investitionssumme von 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien, statt in Braunkohle investieren würde.

Mit Braunkohle ist die Energiewende nicht zu machen

Deutschland ist weltweit bekannt für seine Energiewende – doch leider ist
Deutschland auch führend bei der Produktion und Verbrennung klimaschädlicher Braunkohle.
Darauf hat Greenpeace Bonn heute vor der Klimakonferenz (UNFCCC) im maritim-Hotel Bad Godesberg aufmerksam gemacht. Mit der klaren Aufforderung insbesondere an die deutschen Delegierten, die Braunkohlenutzung in Deutschland endlich einzustellen.

Greenpeace Bonn protestiert gegen die Braunkohleverstromung in Deutschland.

In keinem Land der Welt wird so viel Braunkohle gefördert wie in Deutschland: im Jahr 2012 allein 185 Millionen Tonnen, die bei ihrer Verbrennung zur Freisetzung der gleichen Menge Kohlendioxid (CO2) führen.

Braunkohle ist der klimaschädlichsten aller fossilen Energieträger. Braunkohlekraftwerke stoßen ungefähr dreimal so viel Kohlendioxid aus wie Gaskraftwerke. Der Grund: Braunkohle enthält mehr als 50 Prozent Wasser und hat daher einen sehr schlechten Brennwert.

Doch trotz ihrer schlechten Klimabilanz produzieren Braunkohlekraftwerke in Deutschland ungefähr 25 Prozent des Stroms – mit steigender Tendenz. Weil zwei neue Kraftwerke ans Netz gingen legte der Braunkohleverbrauch im vergangenen Jahr um fünf Prozent zu. Und damit nicht genug, die Energiekonzerne RWE, Vattenfall und Mibrag planen noch weitere Braunkohlekraftwerke. Diese sind für Laufzeiten von 50 Jahren ausgelegt und untergraben somit die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele.

Die Nutzung der klimaschädlichen Braunkohle nimmt zu, da das klimapolitisch wichtigste Instrument – der europäische Emissionshandel – versagt. Der CO2-Preis liegt augenblicklich unter 5 Euro pro Tonne CO2 und entfaltet damit keinerlei Lenkungswirkung. Die Reparatur des Emissionshandels sowie die Erhöhung des Reduktionsziels werden nach wie vor vom deutschen Wirtschaftsminister blockiert.

Europa braucht ein ehrgeiziges Klimaschutzziel für das Jahr 2030. Die Energiewende – Made in Germany – mit Zukunftsinvestitionen in die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie gilt international als Vorbild. Die Energiewende darf nicht durch die klimaschädliche Braunkohleverstromung kaputt gemacht werden. Es ist besorgniserregend, wie stark sich die Ex-Klimakanzlerin Angela Merkel in den vergangenen Jahren mit ihrer Politik zur Kohlekanzlerin verwandelt hat.

Greenpeace fordert:

  • Keine neuen Kohlekraftwerke, Deutschland braucht ein Kohleausstiegsgesetz.
  • Kein Aufschluss neuer Braunkohletagebaue
  • Ausbau von Erneuerbaren Energien von mindestens 45 Prozent bis 2030
  • Ein europäisches CO2-Reduktionsziel von mindestens 55 Prozent bis 2030