Archiv der Kategorie: Aktionen

Werden Sie BotschafterIn für die Energiewende!

Tschernobyl, Fukushima, das marode Atommülllager Asse – aber auch die Warnungen der Wissenschaft vor den Auswirkungen des Klimawandels machen klar: Wir brauchen die Energiewende! Jetzt! Weg von den Technologien aus dem letzten Jahrhundert hin zu erneuerbaren Energien wie Sonne und Wind.

Noch nie war der öffentliche Druck auf die Regierung so groß wie jetzt – es gibt eine Chance für eine echte Energiewende. Ihre Stimme ist wichtig! Machen Sie mit und unterschreiben Sie unsere Petition. Das können Sie hier online tun oder Sie drucken unsere Unterschriftenliste aus. Diese können Sie unterzeichnen und an Freunde und Bekannte weitergeben.

Wenn Sie noch mehr tun möchten, dann werden Sie BotschafterIn für die Energiewende!

Bis zum Ende des Merkel-Moratoriums wollen wir den Druck auf die Politik so sehr erhöhen, dass auch die Bundesregierung versteht, dass es keinen Weg zurück gibt.

Und wir haben gute Gründe dafür. Mit der neuaufgelegten Studie „Der Plan“ zeigt Greenpeace:
Atomausstieg bis 2015,
Kohleausstieg bis 2040,
100% Erneuerbare Energie bis 2050 sind möglich!

Wenn auch Sie sich für ein Umdenken in der Energiepolitik einsetzen möchten, dann werden Sie BotschafterIn für die Energiewende! Unterstützen Sie uns bei unserer Unterschriften-Sammel-Aktion für Frau Merkel!

Kommen Sie zu unserem Botschafter-Treffen am Donnerstag, den 5. Mai 2001 um 19:00 Uhr ins Ökozentrum Bonn, in der Hatschiergasse 2-4 (Nähe Bertha-von-Suttner-Platz).

Dort werden wir „Den Plan“ vorstellen und stehen für Fragen zur Verfügung. Anschließend wollen wir mit Ihnen eine Strategie erarbeiten, wie wir in Bonn möglichst schnell möglichst viele Unterschriften für eine echte Energiewende sammeln können. Bringen Sie gerne Ihre Freunde und Bekannte mit und machen Sie mit uns gemeinsam die Energiewende möglich! Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden unter: energie@greenpeace-bonn.de.

Abschalten – weltweit – am besten sofort!

Am Samstag, den 02. April findet in Essen eine Großdemonstration gegen Atomkraft statt. Seien Sie auch dabei! Die Demo startet um 13.00 Uhr am Willy-Brandt-Platz in der Nähe des Essener Hauptbahnhofes.

Solidarität mit den Menschen in Japan

Es ist Zeit, innezuhalten. Japan wurde gleichzeitig von drei Katastrophen getroffen: Vom stärksten Erdbeben der Geschichte, von einem Tsunami, der ganze Städte aus der Landschaft gerissen hat, und einer Atomkatastrophe, deren Ausmaß noch gar nicht absehbar ist. Mehr als 23.000 Todesopfer werden durch die Naturkatastrophen befürchtet – die Anzahl an Opfern der Strahlenemission der zerstörten Blöcke des AKW Fukushima lässt sich noch nicht beziffern.

Hunderttausende Menschen in Japan flüchten aus den Katastrophengebieten. Die Welt ist voller Entsetzen und Mitgefühl angesichts dieser Unglücke.

Greenpeace fordert nicht erst seit der Havarie in Fukushima, alle Atomkraftwerke möglichst schnell stillzulegen. In Deutschland dürfen die sieben Altmeiler und der Pannenreaktor Krümmel nicht wieder ans Netz gehen! Aber auch die übrigen neun AKWs müssen schnellstens stillgelegt werden. Abschalten – weltweit – am besten sofort! weiterlesen

Bonner Bürger gegen Atomkraft

Passanten in der Bonner Innenstadt: Laufzeitverlängerungen nicht mit uns! (Foto. Greenpeace Bonn)

Nicht mit uns! Bonner Bürger gaben am vergangenen Samstag den Protesten gegen die geplanten Laufzeitverlängerungen der schwarz-gelben Bundesregierung ihr Gesicht.

Zusammen mit einem großen gelben X – seit 30 Jahren ein Symbol der Anti-Atom-Bewegung –  ließen sich am Samstag, dem 9. Oktober 2010  mehr als 100 Passanten in der Bonner Fußgängerzone gern fotografieren. Sie gaben damit dem Protest gegen die geplante Laufzeitverlängerung für AKWs ihr Gesicht.

An einem Stand in der Poststraße sammelten Aktivisten von Greenpeace Bonn diese Aktions-Bilder, die ab sofort unter www.flickr.com/photos/greenpeace-bonn/ sowie bei Facebook unter www.facebook.de/greenpeacejugend zu sehen sind. Außerdem werden die Bilder während der Anti-Atom-Demonstrationen am 6. November in Dannenberg/Wendland auf einem Fotobanner gezeigt.

Die Fotoaktion bot gleichzeitig Gelegenheit für zahlreiche Gespräche über Themen wie Energieversorgung, radioaktive Abfälle und Castor-Transporte. Einige der Passanten kündigten an, jetzt ihren persönlichen Atom-Ausstieg durch Wechsel des Stromanbieters vorzunehmen und nahmen entsprechendes Informationsmaterial mit nach Hause.

Raus aus der Tiefsee!

Greenpeace Bonn vor der Aral-Tankstelle
Aktivisten von Greenpeace Bonn machen klar: Wo ARAL draufsteht ist in Wirklichkeit BP drin. (Foto: Greenpeace Bonn / Katharina Dumrath)

Bonner Greenpeace-Aktivisten protestierten vor der Aral-Tankstelle in der Römerstraße gegen die Tatenlosigkeit der Öl-Multis und Politik.

Greenpeace verlangt von den Geschäftsführungen der Mineralölfirmen sowohl den sofortigen Verzicht auf Tiefsee-Ölbohrungen als auch den Wechsel von diesem fossilen Rohstoff auf erneuerbare Energieträger. Das Anliegen der Bonner Greenpeace-Gruppe war es, diese Forderung publik zu machen und lokale Präsenz zu zeigen.

Das Interesse der Passanten war – mit Sicherheit auch angesichts der aktuellen Ölkatastrophe der BP-Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko – hoch, die Greenpeacer beantworteten Fragen, verteilten Informationsmaterial und sammelten Unterschrift für die Greenpeace-Petition. Ähnliche Aktionen werden derzeit von Greenpeace-Gruppen in ganz Deutschland durchgeführt.

Noch am selben Abend sendete der WDR in seinem regionalen Nachrichtenmagazin Lokalzeit Bonn einen Bericht über die Aktion. Den Bericht kann man sich hier anschauen (Beginn ab 14:55 min.) Fotos gibt es wie immer auf unserer Flickr-Seite. Die offizielle Pressemitteilung finden sie hier.

Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel und wie man sie selbst vermeiden kann

Um dieses Thema ging es bei dem Stand von Greenpeace Bonn am Donnerstag, dem 7. Juli in der Poststraße. Mitglieder der Gentechnik-Gruppe verteilten die Einkaufs-Ratgeber „Essen ohne Gentechnik“ und „Milch für Kinder“ und informierten die Verbraucher über neuere Entwicklungen zu dem mit Gen-Mais verunreinigten Saatgut in Deutschland, der Gen-Kartoffel Amflora, sowie Speiseöl aus Gen-Soja.

Als Blickfänger stand ein Pflanzenöl-Fässchen auf dem Info-Tisch, als Beispiel für genmanipuliertes Speiseöl, wie es immer häufiger in Restaurants, Kantinen und Imbiss-Ständen verwendet wird. Den Einkäufern und Betreibern ist oft nicht klar, dass ausgerechnet das grüne Fässchen einer gängigen Firma Gensoja-Öl enthält, das blaue aber nicht und dass sie verpflichtet sind das Gen-Öl auf der Speisekarte als Zutat zu vermerken. Bei Nichtbefolgung können recht hohe Geldstrafen verhängt werden. Diskussionen mit interessierten Passanten bezogen sich vor allem auf dieses Thema.

Schutz für die Wale und Freiheit für jene, die für sie kämpfen.

Infostand zur aktuellen Walfangproblematik in der Bonner Innenstadt (Foto: Greenpeace Bonn)

Das Walfangverbot steht vor dem Aus, Greenpeace Walschützer in Japan droht eine längere Haftstrafe. Grund genug für Greenpeace Bonn, auf die Straße zu gehen, zu informieren und gemeinsam mit Passanten gegen das Vorgehen Japans und anderer Walfangnationen zu protestieren.

Noch immer stehen die beiden japanischen Greenpeace Aktivisten Junicho Sato und Turo Suzuki, die im Juni 2008 einen der größten Skandale der Walfangindustrie aufgedeckt hatten, unter Anklage. Sie hatten Beweise dafür geliefert, dass als wissenschaftlich deklariertes Walfleisch einzig dem kommerziellen Verkauf dient. Zwar ist es seit längerem offensichtlich, dass der wissenschaftliche Walfang von Japan lediglich als Schlupfloch genutzt wird, um das Walfangmoratrorium, das seit 1986 besteht, zu umgehen. Belege für die illegalen Machenschaften der Walfangindustrie fehlten jedoch. Doch anstelle der Verantwortlichen, befinden sich seitdem die beiden Verfechter des Walschutzes seit nun mehr zwei Jahre in Untersuchungshaft, jüngst plädierte die Anwaltschaft auf eine Freiheitsstrafe von 1,5 Jahren!
Greenpeace fordert, zusammen mit Menschenrechtsorganisationen für ein Fallenlassen aller Anklagepunkte und eine sofortige Freilassung.

In Zukunft droht weit mehr Walen der Tod durch die Harpune.

Doch hört es bei solchen Korruptionen Japans nicht auf, am Ende sind es vor allem die Wale, die für ungerechtes und ungesetzliches Vorgehen der Walfangnationen bezahlen müssen.
Neben Japan fangen auch Norwegen und Island unter Missachtung des Verbots Wale.  Nun könnte sich die Jagd massiv ausdehnen und weitere Nationen in das blutige Geschäft einsteigen, denn auf der diesjährigen Internationen Walfangkommision, die vom 21. bis 25. Juni in Marokko stattfindet, wird erstmals über eine sogenannte Kompromisslösung beraten, welche eine Außerkraftsetzung des Verbotes für 10 Jahre vorsieht.Walfangnationen sollen dann offizielle Fangquoten zugesprochen werden, im Gegenzug hofft man auf eine Offenlegung der Fangaktivitäten und damit eine bessere Kontrolle.

Dass dies einem Spiel mit dem Feuer gleich kommt, scheint auch einigen bisher klaren Anti-Walfang Nationen (u.a. Neuseeland) nicht bewusst zu sein. Dadurch steht im Vorfeld der Tagung das Stimmenverhältnis zugunsten des neuen Vorschlages! Viele der heutigen Walfangpopulationen haben sich immer noch nicht von der ersten Welle des industriellen Walfangs erholt, es ist ungewiss, ob Sie eine zweite überleben.‘
Oder glauben Sie, der Walfang ließe sich dadurch besser kontrollieren, indem man ausgerechnet auf jene Nationen vertraut, die seit Jahren internationale Bestimmungen im Rahmen der IWC ignorieren?!

Greenpeace Bonn informierte am Samstag, den 11.6.2010 in der Bonner Innenstadt über die erschütternde Lage, sowohl der beiden Greenpeace Aktivisten als auch der weltweiten Walpopulationen! Hierzu sammelten wir auch Unterschriften gegen das japanische Vorgehen im Anklageprozess und den anhaltenden Walaktivitäten.

Machen auch Sie ihren Unmut über das Todurteil tausender Meeresriesen laut und das ungerechte Vorgehen gegen jene, die für Sie kämpfen!

Gelegenheit hierzu bieten u.a.:

https://service.greenpeace.de/themen/meere/mitmach_aktionen/

http://www.geweb-schule.de/moodle/course/view.php?id=34 (als Gast anmelden)